Gartenmöbel pflegen

Heutzutage sind Gartenmöbel meist aus sehr pflegeleichten Materialien gefertigt, denen die Witterungen nichts anhaben können. Nichtsdestotrotz bleiben sie länger schön, wenn sie richtig gepflegt werden.

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Gartenmöbel bleiben länger schön, wenn sie richtig gepflegt werden.

(mei) Gartenmöbel sind wahre Tausendsassas: Sie trotzen Wind und Regen und sehen selbst bei wenig Pflege ein – langes – Leben lang gut aus. Zu den pflegeleichtesten Materialien zählen Kunststoffe, Aluminium und Metall, während Möbel aus Holz ein wenig mehr Pflege bedürfen, um dauerhaft schön auszusehen. Diese Pflege beginnt bereits im Spätherbst. Damit die Gartensaison von Anfang an ein Erfolg wird und die Gartenmöbel eine durchwegs gute Figur machen, lohnt sich eine sorgfältige Überwinterung: Am besten werden die Möbel eingestellt, etwa in eine Garage, zumindest aber schnee- und regensicher unter einen Balkon. Eine Abdeckung kann ratsam sein, doch darf sie nicht zu Feuchtigkeitsschäden führen. Einzig die als sehr robust geltenden Granittische lassen sich ohne Abdeckung vor Ort überwintern.

Nur saubere Möbel sind schön

Nach der langen Winterpause sollten die Gartenmöbel im Frühling als erstes gereinigt werden. Gartenmöbel aus Kunststoff und Metall werden am besten mit lauwarmem Seifenwasser abgewaschen. Anders Holzmöbel wie jene aus Teak- oder Akazienholz: «Damit das Holz richtig behandelt wird, sollte man speziell für Holzmöbel geschaffene Reinigungsmittel verwenden», sagt Michel Flückiger, Leiter Einkauf Möbel bei Interio. Zudem rät er, Gartenmöbel aus Holz einmal jährlich, am besten gleich zu Beginn der Gartensaison einzuölen, und zwar mit einem Holzöl aus dem Fachhandel, das auf die entsprechende Holzart abgestimmt ist. Holzöle lassen die Farbtöne schön zur Geltung kommen. Zudem bieten sie Schutz vor dem Ausbleichen durch Sonneneinstrahlung.

Schutz vor Dauernässe

Besondere Aufmerksamkeit verdienen Gartenmöbel von Frühling bis Herbst dann, wenn man sie für einmal nicht nutzen kann: bei Dauerregen. «Wetter- und winterfeste Möbel sind zwar dazu gemacht, die ganze Saison draussen zu stehen. Dennoch kann ein Schutz, etwa die Verwendung einer Schutzhülle, in längeren Schlechtwetterperioden nicht schaden. Zudem verzögert er den Alterungsprozess der Möbel durch Umwelteinflüsse», sagt Flückiger. Insbesondere Sonnenschirme sollten bei Regen wie überhaupt bei Nichtgebrauch stets zugedeckt und geschützt werden. Holzmöbel in den Schatten zu stellen, wenn man sie nicht benutzt, würde zwar ihr Ausbleichen verzögern. Weil dieses Vorgehen aber sehr zeitaufwendig ist, scheint es aus praktischen Gründen wenig ratsam. Stattdessen nutzt man die Möbel besser rege und freut sich am Frühlingserwachen, geniesst die langen Sommerabende und die warmen Spätersommertage, bevor mit dem Winter oft auch der Nebel wieder einzieht und für die Gartenmöbel die Zeit gekommen ist, ihren Winterunterschlupf aufzusuchen.

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