5 Tipps für einen optimal gestalteten Gartensitzplatz

Ein Sitzplatz erweitert den Wohnraum während der warmen Jahreszeit. Er sollte sich harmonisch in den Garten einfügen und genügend gross sein. Lesen Sie unsere 5 Tipps, wie Sie Ihren Sitzplatz optimal gestalten.

Der Sitzplatz sollte sich harmonisch in den Garten einfügen. Deshalb sind die Materialien auf das Haus abzustimmen oder passend zu Mauern und Zäunen zu wählen.
Der Sitzplatz sollte sich harmonisch in den Garten einfügen. Deshalb sind die Materialien auf das Haus abzustimmen oder passend zu Mauern und Zäunen zu wählen.

1. Standort

Als Standort für einen Sitzplatz bietet sich ein sonniger bis halbschattiger Bereich in der Nähe des Hauses an. Wer den Sitzplatz vorwiegend am Abend nutzt, wählt mit Vorteil die Südwest- oder Westseite seines Grundstücks.

Sonnig gelegen ist aber auch ein Sitzplatz im Süden des Hauses. Wenn die Grösse des Gartens es erlaubt, können auch mehrere Sitzplätze mit unterschiedlichen Lichtverhältnissen angelegt werden: So kann man sich je nach Tages- oder Jahreszeit am passenden Ort entspannen.

2. Dimensionierung

Besser zu gross als zu klein, heisst das Motto bei der Dimensionierung des Sitzplatzes. Für die Mindestfläche gilt folgende Regel: Rund um den Tisch sollten mindestens zwei Meter Spielraum bleiben. Es ist allerdings empfehlenswert, den Sitzplatz grösser zu gestalten. Der Platz wird sonst schnell knapp, wenn man Gäste einlädt oder Kinder hat, die auf dem Sitzplatz spielen möchten.

3. Rund oder rechteckig?

Rechteckige Grundrisse fügen sich meist unaufdringlich in den Garten ein und sind aufgrund ihrer Form einfach direkt am Haus anzulegen. Runde Sitzplätze dienen dagegen eher als Blickfang und werden gerne als Teil des so genannten Senkgartens verwendet. Der Sitzplatz wird beim Senkgarten durch Mauerkronen umrahmt, die mit Duft-, Hänge- und Polsterstauden bepflanzt sind. Solche abgesenkten Sitzplätze, die sich zudem meistens nicht direkt am Haus befinden, werden als gemütlicher empfunden als erhöhte Sitzplätze, wo man zwar einen guten Blick auf die Umgebung hat, aber auch wie auf dem Präsentierteller sitzt.

4. Bodenbelag und Materialien

Der Sitzplatz sollte sich harmonisch in den Garten einfügen. Deshalb sind die Materialien auf das Haus abzustimmen oder passend zu Mauern und Zäunen zu wählen. Für einen Sitzplatz, der oft genutzt wird, ist eine befestigte Oberfläche empfehlenswert. Bei der Wahl des Bodenbelags ist es sinnvoll, darauf zu achten, dass das Material frostfest und rutschsicher ist. Die Kombination von verschiedenen Materialien lockert grosse Flächen auf. Grundsätzlich gilt: Je kleiner die Fläche, desto kleiner das Format der Steine und Platten.

5. Abgrenzung und Sichtschutz

Eine Bepflanzung bietet den besten und natürlichsten Sichtschutz für den Sitzplatz. Dabei kann der Fantasie freien Lauf gelassen werden – eine Hecke, Blumen- oder Staudenbeete eignen sich gleichermassen. Bei kleinen Gärten sollte man allerdings nach Möglichkeit auf eine Abgrenzung zum restlichen Garten verzichten: ein fliessender Übergang vergrössert den Garten optisch.

Als Schattenspender für den Sitzplatz können entweder ein Sonnenschirm oder ein Sonnensegel, eine Markise, eine Pergola oder auch ein Pavillon dienen. Einen schattigen Zufluchtsort findet man auch unter einem Baum: Bei befestigten Plätzen muss man allerdings darauf achten, dass die Baumwurzeln noch genügend Wasser erhalten.

Teil 1 von 2

Teil 1: 5 Tipps für einen optimal gestalteten Gartensitzplatz

Teil 2: Ideen für schöne Gartensitzplätze

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