Datenschutz

Cookies helfen uns, unsere Website besser auf Ihre Interessen und Bedürfnisse abzustimmen. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies und unserer Datenschutzrichtlinie einverstanden.

Biotop: Unterhalt und Pflege durch das Jahr

Rosa leuchtende Seerosen, im Wind wiegendes Schilf, Amphibien im Wasser: Das Biotop im Garten ist ein attraktiver Lebensraum. Biotope, Weiher und Teiche benötigen aber Pflege und Unterhalt. Das sind die wichtigsten Massnahmen von Frühjahr bis Winter.

Biotop
Biotope benötigen Pflege und Unterhalt.

(sku) Ein Biotop oder ein Gartenteich benötigt durchs Jahr regelmässigen Unterhalt. Die Wasser- und Uferpflanzen sollten immer in einem guten Verhältnis stehen. Das heisst, Pflanzen die Überhand nehmen oder wuchern werden ausgedünnt oder teilweise entfernt.

Dürre Pflanzen im Frühling entfernen

Im zeitigen Frühjahr werden dürre und abgestorbenen Pflanzenteile entfernt. Für das Einbringen von neuen Pflanzen ist nun die richtige Zeit. Wenn im Frühjahr die Sonne das Wasser im Gartenteich aufwärmt, trübt es sich gerne ein. Die Ursache dafür sind mikroskopisch kleine Schwebealgen, die das Wasser unansehnlich färben. Schuld für deren Ausbreitung sind meistens eine Überdüngung und verrottende Pflanzenteile, die über den Winter im Wasser liegen geblieben sind. Diese müssen nun entfernt werden. Gegen die Algen können Wasserflöhe oder Kaulquappen eingesetzt werden. Abhilfe schafft zudem, wenn die Wasseroberfläche mit Schwimmpflanzen, zum Beispiel Seerosen, beschattet und sauerstoffbildende Pflanzen (Sumpfhahnenfuss, Laichkraut) eingesetzt werden.

Im Sommer auf die Wasserqualität achten

Während der heissen Jahreszeit gilt es auf die Wasserqualität zu achten. Für das Überprüfen der Wasserqualität gibt es Teststäbchen und andere Utensilien die in einem grösseren Fachgeschäft erhältlich sind. Der pH-Wert ist passend, wenn er zwischen 6,5 und 8,2 liegt. Zudem sollte zum Beispiel die Konzentration von Nitrat nicht über 50 Milligramm pro Liter liegen.

In jedem Teich gibt es verschiedensten Algenarten. Solange die Nährstoffkonzentration im Wasser normal ist, leben sie in friedlicher Koexistenz mit anderen Pflanzen. Damit sich Algen nicht ausbreiten gilt es den Nährstoffeintrag zu minimieren. Das heisst, Laub und weiterer Eintrag von Grüngut rasch entfernen und keine abgestorbenen Pflanzenteile im Wasser belassen. Vorhandene Algen regelmässig abfischen, diese können auf den Kompost gegeben werden. Biotop in gewissen Abständen vom Schlamm befreien und reinigen.

Wenn im Herbst die Blätter fallen

Im Herbst lohnt es sich, ein Laubnetz über das Biotop zu spannen. Wenn der Laubfall abgeschlossen ist, kann das Netz mit den Blättern entfernt werden. Laub, das später in den Teich fällt, wird abgefischt. Entfernt werden ebenso abgestorbene Seerosenblätter. Rohrkolben und Schilfpflanzen im Uferbereich bleiben stehen. Sie sorgen im Winter bei Raureif für besondere Gartenatmosphäre.

Achtung Frostgefahr im Winter

Ein zugefrorener Teich bietet einen hübschen Anblick. Doch in der kalten Jahreszeit ist auch Vorsicht geboten. Gefriert das Wasser, kann der Eisdruck den Gartenteich beschädigen. Für Abhilfe sorgen altbewährte Methoden: Ein kleiner Gartenteich lässt sich mit Jutesäcken oder Luftpolsterfolie abdecken. Setzt Tauwetter ein, wird die Deckschicht sofort entfernt. Ein schwimmender Holzklotz oder Reisigbündel auf der Wasseroberfläche entlasten vom Eisdruck, sobald das Wasser gefriert. Auch feste Gummibälle oder Styroporplatten, die auf der Wasseroberfläche schwimmen sind dazu geeignet. Styroporplatten müssen allerdings beschwert werden, damit der Wind sie nicht abhebt.

Zusätzliche Informationen

istockphoto Artikel drucken