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Architektur-Reportage: Ein Haus mit Multimedia-System nach Wunsch

Ein Bauherrenpaar hat sich in Kräiligen ein Haus bauen lassen, das es massgeblich mitgestaltet hat. Das Resultat kann sich sehen lassen.

Wohnen auf dem Land, aber mit gutem Anschluss ans ÖV-Netz: Diesen Wunsch haben sich die Bauherren erfüllt. Die Bauherren haben ihre Fenster und Schiebetüren mit Mückengittern ausgestattet.
Wohnen auf dem Land, aber mit gutem Anschluss ans ÖV-Netz: Diesen Wunsch haben sich die Bauherren erfüllt. Die Bauherren haben ihre Fenster und Schiebetüren mit Mückengittern ausgestattet.

(mei) Das Einfamilienhaus des Bauherrenpaares befindet sich in einem neuen Wohnquartier in Kräiligen in der Berner Gemeinde Bätterkinden direkt neben der Landwirtschaftszone – ans Grundstück grenzt eine Weidefläche, auf der Kühe grasen. Zur Parzelle kamen die beiden durch Beziehungen: Eine Arbeitskollegin der Bauherrin hatte mit einem lokalen Architekten gebaut. Weil sich die Bauherren ein Eigenheim wünschten und ihnen das Haus der Arbeitskollegin gefiel, nahmen sie mit dem Architekten Kontakt auf. Dieser wusste von Bauland in Kräiligen. Und da die Lage wie auch der Architekt überzeugte, bauten sie mit ihm. Der Ort ist ländlich-ruhig und gleichzeitig gut an den öffentlichen Verkehr angebunden.

Vom Essbereich zwischen Küche und Wohnen aus bietet sich ein weiter Blick über die Umgebung. Ton in Ton heisst’s beim Wohnen: Das Bauherrenpaar hat alles sorgfältig ausgewählt.
Vom Essbereich zwischen Küche und Wohnen aus bietet sich ein weiter Blick über die Umgebung. Ton in Ton heisst's beim Wohnen: Das Bauherrenpaar hat alles sorgfältig ausgewählt.

Engagement beim Innenausbau

Bei der Konzeption und Gestaltung ihres Hauses, das sie mit lokalen Handwerkern realisierten, wirkten die Bauherren aktiv mit. So wünschten sie sich einen quadratischen Grundriss und ein Zeltdach. Mit dem vorgegebenen Budget war die Grösse des Hauses mit rund 220 Quadratmetern Nettowohnfläche  definiert. Auch bei der Raumaufteilung hatten sie klare Vorstellungen, die der Architekt umsetzte. Bei der Innenausstattung ist vor allem die Handschrift der Bauherrin unverkennbar: «Zum Glück haben mein Partner und ich einen sehr ähnlichen Geschmack. Er war mit meinen Vorschlägen meistens einverstanden», sagt sie. Ihr Engagement punkto Gestaltung ging sogar so weit, dass sie sämtliche Bilder im Haus selbst anfertigte.

Die Steckdosen mit vier Anschlussbuchsen ermöglichen die Nutzung unterschiedlichster Multimedia-Dienste.
Die Steckdosen mit vier Anschlussbuchsen ermöglichen die Nutzung unterschiedlichster Multimedia-Dienste.

Praktisches Verkabelungssystem

Der Bauherr kümmerte sich derweil um die Technik: Er beschäftigt sich beruflich mit den Multimedia-Verkabelungssystemen der Firma BKS und wünschte sich für sein Zuhause eins ihrer Systeme, HomeNet. Die sternförmige Verkabelung des Einfamilienhauses plante er nicht nur selbst, sondern verlegte auch die Kabel eigenhändig. Aus versicherungstechnischen Gründen liess er jedoch einen Elektriker alle Arbeiten ausführen, die direkt den Stromanschluss betreffen. Der Vorteil des Multimedia-Verkabelungssystems: Egal, ob Festnetzanschluss, Internet oder TV, eine einzige Steckdose genügt. In einem so genannten Verteil-Rack im Keller wird festgelegt, welche Anwendung bei welcher Steckdose gewünscht ist. Dies erlaubt eine völlig flexible Nutzung: Ein einfaches Umstecken im Rack genügt, um ein Arbeitszimmer in ein Fernsehzimmer zu verwandeln oder den Anschluss für das Festnetztelefon zu «verlegen». Ein weiteres Plus in Zeiten von WLAN und Smartphone ist der gute Strahlungsschutz der Verkabelung.

Das Bad ist eine richtige Wellnessoase mit der Möglichkeit, von der Badewanne aus fernzusehen. Die offene Küche lädt zum Verweilen ein.
Das Bad ist eine richtige Wellnessoase mit der Möglichkeit, von der Badewanne aus fernzusehen. Die offene Küche lädt zum Verweilen ein.

Sparen für ein paar Extras

Weil die Bauherren der Umwelt etwas zugute tun wollten, entschieden sie sich für eine Photovoltaikanlage. Im Gegenzug verzichteten sie auf einen kostspieligen Innenausbau. Sie wählten bewusst günstigere Varianten, so etwa beim Eichenparkettboden und beim begehbaren Kleiderschrank, für den Interio-Möbel zum Einsatz kamen. Dank solch disziplinierter Sparsamkeit reichte es doch noch für einen Hauch von Luxus: Die beiden gönnten sich einen Kamin für gemütliche Winterabende, der die Wärmepumpe ergänzt. Zudem leisteten sie sich eine freistehende Badewanne und eine Küche mit besonders schönen Fronten.

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