Bauherrenbegleitung: Vielfältige Umgebung

Seit April geht es beim neuen Eigenheim von Heidi Lutstorf und Dietrich Bögli endlich auch im Aussenbereich vorwärts: Schöpfli, Autounterstand und Terrasse entstehen und der Garten wird Schritt für Schritt begrünt.

Der Aussenbereich bei Heidi Lutstorfs und Dietrich Böglis neuem Einfamilienhaus ist bereit zur Begrünung.

(msc) Die Umgebung lag lange brach. Heidi Lutstorf und Dietrich Bögli konnten nach ihrem Einzug ins eigene Einfamilienhaus in Utzenstorf Ende Januar nichts machen im Aussenbereich: Der Winter herrschte, es lag Schnee und war danach wochenlang praktisch eine Lehmgrube. Seit April aber ist einiges im Gang.

Beim Carport und Schöpfli fehlen noch die Wände.

An der Nordseite des Hauses haben ein befreundeter Schreiner und Dietrich Bögli die Eckpfosten des zusammengebauten Schöpfli und Autounterstandes gestellt und das Dach mit Trapezblechen versehen. «Die Wände folgen wohl im Sommer: Dazu braucht es noch Zwischenpfosten, aber diese setzen wir erst ein, wenn wir Verbundsteine rund um das Haus gelegt haben», sagt Bögli. Dieser Streifen mit Steinplatten soll möglich machen, dass man das Haus umrunden kann, ohne gleich nasse oder schmutzige Füsse zu bekommen.

Die Eibenholzterrasse soll 3.5 mal 11 Meter gross werden.

Grosse Eibenterrasse

Auch an der grossen Terrasse auf der Südseite hat der Bauherr gewirkt. Das Fundament ist betoniert, das Holz liegt bereit – ein nicht alltägliches Holz: «Wir haben schliesslich Eibe gewählt. Das eignet sich sehr gut für draussen, selbst wenn es nass wird, und es ist eher dunkel; so wie wir es uns vorgestellt haben», sagt der Agronom. Die Terrasse habe im Moment höchste Priorität – schon im schönen April wären Lutstorf und Bögli gerne mal draussen in der Sonne gesessen. Dazu werden sie bald viel Platz haben: Das Eibenholzpodest wird immerhin 3,5 mal 11 Meter (die Breite des Hauses) gross.

Einige Büsche und Stauden stehen schon bereit, um eingepflanzt zu werden.

Beete, Bäume, Stauden, Sträucher, Wiese

Für den Garten haben Heidi Lutstorf und Dietrich Bögli keinen Plan gezeichnet. Aber ein paar Wünsche hätten sie schon, sagt die Bauherrin: «Sicher möchten wir ein paar Beete einrichten, dafür müssen wir noch einen guten Standort finden. Und wir möchten keine Sichtschutzhecke aus Buche oder Thuja, sondern verschiedene einheimische Büsche, Stauden und einzelne Bäume pflanzen.» Ende April waren die ersten Pflanzen bereit zum Setzen: Felsenbirne, Hasel, Spierstrauch, Schneeball, Schmetterlingsbaum, Weigelie und Hibiskus. Dietrich Bögli wollte zudem möglichst bald eine Weidegrasmischung oder einen Ökorasen säen.

Die Wunschliste ist damit noch nicht abgeschlossen: «Ein Sandkasten und ein Weidenhäuschen wären schön, und ein Stück Rasen soll es auch geben», sagt Heidi Lutstorf. Beim Schöpfli wird voraussichtlich ein Apfelbaum gepflanzt, eventuell auch einzelne Sträucher, in der Hecke um den Garten vielleicht eine Bergföhre und eine Birke, zählt Dietrich Bögli auf. «Und ein Zaun an der Aussengrenze ist auch ein Thema, wahrscheinlich nur etwa 80 cm hoch, aus Akazienholz, mit Pfosten und drei waagrechten Latten übereinander.» Und anschliessend an die Hecke gegen das Garteninnere könnte ein Streifen mit Stauden folgen.

Insgesamt gingen sie einfach Schritt für Schritt vor, sagt der Bauherr: «Ich möchte etwas Abwechslungsreiches; mir ist fast am wichtigsten, dass der ganze Garten nicht stur wird.»

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