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Hausbau mit einem Generalunternehmer: Auf was müssen Sie achten?

Die meisten, die ein Haus ab Plan kaufen, arbeiten mit einem Generalunternehmer. Ein GU verkauft das Haus schlüsselfertig zum Fixpreis. Er wählt Handwerker aus und koordiniert ihre Einsätze, kauft Material ein, ist für die Arbeiten verantwortlich und bezahlt alle Rechnungen.

Wenn Sie bauen, geht es um viel Geld. Darum lohnt es sich, ein wenig Zeit in den GU-Vertrag zu investieren.
Wenn Sie bauen, geht es um viel Geld. Darum lohnt es sich, ein wenig Zeit in den GU-Vertrag zu investieren.

(rh) Das hat für Sie als Bauherr Vor- und Nachteile. Die wichtigsten Vorteile sind, dass Sie vom Fachwissen, von der Erfahrung und vom Netzwerk des Generalunternehmers profitieren, das finanzielle Risiko unvorhergesehener Ausgaben auf ihn übertragen und wenig mit dem Bau zu tun haben. Dafür versucht der GU vielleicht, überall zu sparen, weil er das Projekt zum Fixpreis verkauft hat und jeder gesparte Franken in seiner Tasche landet. Ausserdem leben Sie mit dem Risiko, dass der GU in der Bauphase Konkurs anmeldet, offene Handwerkerforderungen hinterlässt und Sie dafür geradestehen müssen.

Das gehört mindestens in den GU-Vertrag

Wenn Sie bauen, geht es um viel Geld. Darum lohnt es sich, ein wenig Zeit in den GU-Vertrag zu investieren. Wichtig ist, dass diese Punkte klar geregelt sind:

  • Definieren Sie das schlüsselfertige Werk, am besten mit einem detaillierten Baubeschrieb. 

  • Regeln Sie, wie Änderungswünsche mit Kostenfolgen in der Bauphase gehandhabt werden.

  • Legen Sie den Übergabetermin und die Folgen fest, falls der GU diesen Termin verpasst. 

  • Definieren Sie, wie der Fixpreis vergütet wird. Am fairsten ist es, wenn Sie sich mit dem GU auf einen Zahlungsplan einigen, der laufend dem Baufortschritt angepasst werden kann.

  • Regeln Sie, wie der Vertrag aufgelöst werden kann. Wenn nichts anderes im Vertrag steht, müssen Sie den GU gemäss OR 377 schadlos halten, sprich finanziell entschädigen.

Nehmen Sie Ihren Vertragspartner genau unter die Lupe. Verlangen Sie einen Betreibungsauszug, bitten Sie Ihre Bank um eine Bonitätsprüfung und prüfen Sie die Referenzen. Ausserdem sollte der GU eine Bank- oder Versicherungsgarantie besitzen, die mögliche Bauhandwerker-Pfandrechte ablöst. Diese Garantie stellt sicher, dass die Arbeiten weitergeführt und bezahlt werden, falls der Generalunternehmer zahlungsunfähig ist.

Zusätzliche Informationen

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