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Tipps für die Grundrissplanung

Die Grundrissplanung folgt den individuellen Bedürfnissen. Dennoch gibt es einiges zu beachten. Fachexperten helfen bei der Planung.

Die Grundrissplanung bei Gebäuden folgt den individuellen Bedürfnissen seiner Bewohner.
Die Grundrissplanung bei Gebäuden folgt den individuellen Bedürfnissen seiner Bewohner.

(mb) Weite Wege im Gebäude rauben Zeit. Alltagsabläufe und individuelle Bedürfnisse bestimmen daher die Grundrissplanung. Hat man sich für die Anzahl der Etagen entschieden, lässt sich zwischen einer offenen oder kleinteiligen Raumstruktur wählen. 

Man sollte ebenso bedenken, wie sich die Raumaufteilung zukünftig – auch mit Blick auf die Familienplanung – verändern wird. Für die Ausrichtung gilt grundsätzlich: 

  • Gebäudeeingänge, Garagen und Abstellräume in den Norden.

  • Schlafzimmer vorzugsweise im Osten platzieren, um sich von den morgendlichen Sonnenstrahlen wecken zu lassen.

  • Wohnzimmer im südwestlichen Teil des Gebäudes.

  • Mehrere Etagen erlauben eine klare Trennung zwischen privatem und öffentlichem Wohnbereich. Schlafzimmer werden in der Regel in die oberen Geschosse integriert. Küche und Wohnzimmer werden im Erdgeschoss platziert. 

Lebensmittelpunkt festlegen

Generell ist der Lebensmittelpunkt der Bewohnenden festzulegen. Die Ausbildung der Küche ist dabei eine zentrale Frage. Ist diese offen und mit Anbindung an den Wohnbereich, wird beispielsweise die gemeinsame Essenszubereitung ein willkommenes Zusammensein ermöglichen. Ein grosser Küchentisch ist ein ideales Verbindungselement zwischen Wohn- und Küchenbereich. 

Weiterhin ist zu beachten:

  • Schlauchartige Flure vermeiden.

  • In Bäder gehören Fenster, denn natürliches Sonnenlicht hebt die Stimmung am Morgen merklich.

  • Eine zum Flur öffnende Tür erzeugt mehr Nutzfläche im Bad.

  • Die Dielenfläche im Eingangsbereich sollte sich an der Zahl der Bewohnenden orientieren, um Gedränge beim gemeinsamen Verlassen des Hauses zu vermeiden. 

Familienplanung berücksichtigen

Die Anzahl der Bewohnenden beeinflusst massgeblich die Raumnutzungen. Und diese ändern sich auch im Laufe der Jahre. Bei einer Familie mit Kleinkind rückt das Kinderzimmer in die Nähe des Schlafzimmers. Ältere Kinder brauchen Distanz zum elterlichen Schlafraum. Auch ein zweites Bad darf dabei nicht fehlen. Generell ist ein Gäste-WC im Haus empfehlenswert. Sind die Kinder beim Hausbau noch klein, können später allenfalls Gäste- oder Büroraum zum Jugendzimmer umgebaut werden. 

Standort Hanglage 

Gleichfalls ist die Umgebung entscheidend. Bei Gebäuden im Hang rücken Räume mit untergeordneter Nutzung wie Abstellräume an die hanggelegene oder minderbelichtete Gebäudeseite.

Minihäuser benötigen nur wenig Grundfläche.
Minihäuser benötigen nur wenig Grundfläche.

Kleine Grundrisse

Minihäuser benötigen nur wenig Grundfläche. Bei der Grundrissplanung ist hingegen Kreativität gefragt, denn in der Regel stehen nur rund 50 bis 100 m2 zur Verfügung. Ein Flur von rund 5 m2 eignet sich als zentraler Verteiler. Wird mehrgeschossig gewohnt, ist eine Wendeltreppe oder teilweise gewendelte Treppe ideal zur Erschliessung. Wie wäre es mit einem Hochbett? Das spart Platz. Auch Eckbäder als Gäste-WCs finden sich oft in Minihäusern. Wichtig ist bei dieser Gebäudeform ebenfalls: Alltagsabläufe müssen gewährleistet werden.

Auftrag erteilen

Wird ein Planungsbüro beauftragt, finden zunächst Grundlagengespräche zwischen den Bauherrschaften und Planenden statt. Erste Entwurfsskizzen und Wünsche der Auftraggeber werden dabei besprochen. Planende wie Architekten sind fachlich ausgebildet und passen den Entwurf hinsichtlich Baurecht sowie Konstruktion an. Auch mit Blick auf die verfügbaren Kosten können daher nicht alle Wünsche umgesetzt werden. 

Zusätzliche Informationen

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