Datenschutz

Ihr Datenschutz liegt uns am Herzen. Deshalb haben wir unsere Datenschutzrichtlinie angepasst. Die neuste Version finden Sie hier. Wenn Sie auf OK klicken, stimmen Sie der neuen Datenschutzerklärung zu.

Wir verwenden Cookies, um Inhalte zu personalisieren, Werbeanzeigen masszuschneidern, Social Media-Funktionen bereitzustellen und zu messen sowie die Sicherheit unserer Nutzer zu erhöhen. Wir informieren auch unsere Social Media-, Werbe- und Analysepartner über die Nutzung unserer Website. Wenn Sie auf OK klicken stimmen Sie der Erfassung von Informationen durch Cookies auf dieser Website zu. Weitere Informationen zu unseren Cookies und dazu, wie Sie die Kontrolle darüber behalten, erfahren Sie aus unserer Datenschutzerklärung.

Erschliessungsgrad von Grundstücken

Eine Anbindung an das öffentliche Strassen-, Strom-, Wasser- und Abwassernetz sind Bedingung für die Umsetzung von Bauvorhaben. Der Erschliessungsgrad von Grundstücken ist somit Grundlage für eine Baugenehmigung. Gleichzeitig dient er der Bewertung von Grundstücken.

Die Anbindung an die öffentliche Strasse und das Strom-, Wasser- sowie Abwassernetz ist Voraussetzung für den Bau eines Gebäudes.
Die Anbindung an die öffentliche Strasse und das Strom-, Wasser- sowie Abwassernetz ist Voraussetzung für den Bau eines Gebäudes.

(mb) Vor dem Bau eines Hauses muss das passende Grundstück erworben werden, dessen Kaufpreis massgeblich von der Lage bestimmt wird. Neben der Nutzungsmöglichkeit, Eignung, Wohn- respektive Geschäfts- und Verkehrslage ist der Erschliessungsgrad ein Kriterium für die amtliche Bewertung von bebaubarem unüberbautem Land in der Bauzone. Der Landrichtwert gilt hierfür als Grundlage der Berechnung und ist in den Bewertungsnormen jeder Gemeinde ersichtlich. Der über Schätzungen bestimmte Verkehrswert errechnet zusammen mit dem AW-Faktor den amtlichen Landwert pro Quadratmeter. Multipliziert mit der Grundstücksfläche ergibt dieser den amtlichen Wert.

Bewertung von Grundstücken

Vollerschlossene Grundstücke sind demnach teurer als teilerschlossene. Unbebaute vollerschlossene Grundstücke haben einen Anschluss an die öffentliche Strasse und die Leitungen für Wasser, Abwasser sowie Strom befinden sich in der Nähe des Grundstücks. Das Gebäude muss jedoch noch über eine Zuleitung erschlossen werden, woraus Anschlusskosten für den Käufer resultieren. Bei teilerschlossenen Grundstücken trifft mindestens eines dieser Kriterien nicht zu. Die Kosten für die Erschliessung haben die Grundstücksbesitzer zu tragen. Dennoch sollte bei der zuständigen Gemeindeverwaltung erfragt werden, wer für die Kosten einer noch ausstehenden Erschliessung aufkommen muss.

Für die Zulässigkeit eines Bauvorhabens ist die Erschliessung des Grundstücks erforderlich und muss in den zur Baugenehmigung einzureichenden Planungsunterlagen über Leitungspositionierungen vermerkt werden. Wird ein Planungsbüro mit dem Bau eines Hauses beauftragt, erfolgt diese Leistung im Rahmen der Baueingabe durch die Planenden.

Grundlage eines Bauvorhabens

Die Anbindung an die öffentliche Strasse und das Strom-, Wasser- sowie Abwassernetz ist Voraussetzung für den Bau eines Gebäudes. Die Leitungen für Telekommunikation, Gas und Fernwärme gehören ebenfalls zur Erschliessung des Grundstücks, sind jedoch kein zwingender Bestandteil eines Bauvorhabens.

Der Erschliessungsgrad zeigt auf, ob ein Grundstück sofort bebaut werden darf oder ob das Grundstück erst erschlossen werden muss. Das Baugesetzbuch gibt detaillierte Auskunft über den einzuhaltenden Erschliessungsgrad. Im Falle einer unzureichenden Erschliessung hat der Grundstückseigentümer die Kosten für eine Groberschliessung zu zahlen. Diese können bis zu 100 Franken pro Quadratmeter betragen.

Erschliessung eines Grundstücks

  • Anbindung an die öffentliche Strasse sowie das Strom-, Wasser- und Abwassernetz sind Voraussetzung und werden durch den Erschliessungsgrad ausgedrückt
  • Leitungen für Kommunikation (Internet, Telefon), Gas und Heizwärme sind ebenfalls Bestandteil, jedoch nicht zwingend für die Baueingabe
  • Der Erschliessungsgrad ist zudem Kriterium für die Bestimmung des amtlichen Wertes von unüberbautem Land in der Bauzone
Zusätzliche Informationen

istockphoto Artikel drucken