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Lärmschutz in Gebäuden

Die Wohnung oder das Haus können noch so schön ein: Wenn störende Geräusche aus den Nachbarwohnungen in die eigenen vier Wände dringen, wird die Lebensqualität eingeschränkt.

Bauliche Nachbesserungen beim Schallschutz sind meist schwierig und aufwändig und daher mit hohem finanziellem Aufwand verbunden
Bauliche Nachbesserungen beim Schallschutz sind meist schwierig und aufwändig und daher mit hohem finanziellem Aufwand verbunden.

(ves) Jeder Mensch empfindet Lärm anders. Während die einen Geräusche gut ausblenden können, reagieren andere empfindlich auf jegliche Art von akustischen Störungen. Gemäss Norm SIA 181 muss der Schallschutz bei Wohngebäuden «erhebliche Lärmstörungen» verhindern. Wirklicher Wohnkomfort wird allerdings erst bei Lärmschutzmassnahmen erreicht, die deutlich über den Mindestanforderungen liegen.

Sanierungen schwierig und teuer

Fehler bei den Lärmschutzmassnahmen entstehen sowohl bei der Planung als auch bei der Ausführung. Leitungen, Balken oder so genannte Mörtelbrücken (d.h. nicht beabsichtigte Verbindungen zwischen zwei durch Isolation getrennten Bauteilen) übertragen den Schall trotz Lärmschutz-Isolationen. Solche Schallbrücken sind meist im Boden oder in Wänden zu finden.

Bauliche Nachbesserungen beim Schallschutz sind meist schwierig und aufwändig und daher mit hohem finanziellem Aufwand verbunden. Ganze Wohnungen müssen in manchen Fällen ausgeräumt werden, um Schallbrücken zu beseitigen. Wenn zum Beispiel die Isolation im Boden fehlerhaft ist, muss der ganze Boden herausgerissen und neu verlegt werden. Eine billigere und weniger aufwändige Variante, den Schallschutz zu verbessern, ist das Verlegen eines Teppichs auf Parkett, Steinboden, Laminat usw. Damit wird aber die eigentliche Ursache des Problems – die mangelhafte Isolation – nicht beseitigt.

Wohnung verkaufen oder kündigen?

Wer als Mieter in einer hellhörigen Wohnung lebt und darunter leidet, kann den Mietvertrag kündigen und sich eine ruhigere und besser schallgedämmte Wohnung suchen. Für einen Stockwerkeigentümer oder Hauseigentümer ist es schwieriger, eine befriedigende Lösung zu finden. Meistens können die Fehler nicht mehr vollständig beseitigt werden, so dass dem Eigentümer nichts anderes übrig bleibt, als die akustischen Störungen zu akzeptieren oder seine Immobilie zu verkaufen.

Beim Bauen auf Schallschutz achten

Weil Lärmschutzsanierungen oft komplex und teuer sind, sollte sich jeder Bauherr bereits bei der Planung Gedanken über eine gute Lärmisolation machen. Es empfiehlt sich, vertraglich genau festzulegen, welche Lärmschutzmassnahmen der Verkäufer und die Baufirma zu leisten haben. So können allfällige Planungs- und Ausführungsfehler später eingeklagt werden. Um sicher zu gehen, dass man kein hellhöriges Haus baut, sollte man zudem Schallschutzmassnahmen einplanen, die über den Mindestanforderungen der SIA-Norm liegen. Bei Eigentumswohnungen und Einfamilienhäuser hat sich in der Schweiz der Standard «Erhöhte Anforderungen gemäss Norm SIA 181 Schallschutz im Hochbau» mehr oder weniger durchgesetzt.

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