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Das nationale Gebäudeprogramm

Anfang 2010 haben Kantone und Bund das Gebäudeprogramm gestartet. Auf www.dasgebaeudeprogramm.ch führen Links zu den kantonalen Seiten. Dort befinden sich die Informationen zu den kantonalen Angeboten und der Zugang zu den Gesuchsunterlagen.

Beitragsberechtigt sind je nach Kanton etwa Sanierungsmassnahmen an der Gebäudehülle, wie die Dämmung von Dächern und Fassaden, der Ersatz erneuerbarer Energien, die Optimierung der Gebäudetechnik und die Abwärmenutzung.
Beitragsberechtigt sind je nach Kanton etwa Sanierungsmassnahmen an der Gebäudehülle, wie die Dämmung von Dächern und Fassaden, der Ersatz erneuerbarer Energien, die Optimierung der Gebäudetechnik und die Abwärmenutzung.

Seit 2010 betreiben Bund und Kantone gemeinsam das Gebäudeprogramm zur Förderung der energetischen Qualität des Gebäudebestands. Beitragsberechtigt sind je nach Kanton etwa Sanierungsmassnahmen an der Gebäudehülle, wie die Dämmung von Dächern und Fassaden, der Ersatz erneuerbarer Energien, die Optimierung der Gebäudetechnik und die Abwärmenutzung. Die Massnahmen sollen zur Reduzierung des Energieverbrauchs im Gebäudepark und des CO2-Ausstosses beitragen, denn Gebäude sind für rund einen Viertel der CO2-Emissionen und 40 Prozent des Energieverbrauchs in der Schweiz verantwortlich. 

Zuständigkeiten

Prägnante organisatorische Kriterien: 

  • Die Verantwortlichkeit für die Fördermassnahmen obliegt vollständig den Kantonen, die individuell entscheiden, welche Massnahmen sie zu welchen Bedingungen fördern. Die Förderprogramme können so optimal auf die verschiedenen Regionen angepasst werden.

  • Die Mittel aus der CO2-Teilzweckbindung erhalten die Kantone vollumfänglich in Form von Globalbeiträgen. Bedingung ist ein kantonales Förderprogramm im Gebäudehüllenbereich, das auf dem harmonisierten Modell der Kantone (HFM 2015,siehe Kasten) basiert. 

Mit dem ersten Massnahmenpaket der Energiestrategie 2050 dürfen ab 2018 die verfügbaren Mittel aus der CO2-Teilzweckbindung für das Gebäudeprogramm von maximal 450 Mio. Franken jährlich verwendet werden. Die ursprüngliche Befristung des Gebäudeprogramms bis 2019 wurde zudem aufgehoben.

Informationen zum Gebäudeprogramm und Links zu den kantonalen Förderprogrammen finden sich auf www.dasgebaeudeprogramm.ch. Informationen zu den kantonalen Programmen, den aktuellen Förderbeiträgen und den Kontaktstellen gibt es auch direkt auf den kantonalen Internetseiten.

Harmonisiertes Fördermodell der Kantone (HFM)

Es skizziert zuhanden der Kantone eine Auswahl möglicher Fördermassnahmen und beschreibt deren wesentlichen Elemente wie Förderbedingungen und Wirkungsmodell. Damit wird den Kantonen Spielraum für die Berücksichtigung ihrer Finanzkraft und individueller Schwerpunkte belassen. Das HFM 2015 bildet eine zentrale Grundlage für die finanzielle Förderung von Bund und Kantonen im Gebäudebereich.

(Quelle: Bundesamt für Energie BFE)

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