Das nationale Gebäudeprogramm

Anfang 2010 haben Kantone und Bund das Gebäudeprogramm gestartet. Ab 2017 präsentiert es sich neu organisiert. Auf www.dasgebaeudeprogramm.ch führen Links zu den kantonalen Seiten. Dort befinden sich die Informationen zu den kantonalen Angeboten und der Zugang zu den Gesuchsunterlagen.

Beitragsberechtigt sind je nach Kanton etwa Sanierungsmassnahmen an der Gebäudehülle, wie die Dämmung von Dächern und Fassaden, der Ersatz erneuerbarer Energien, die Optimierung der Gebäudetechnik und die Abwärmenutzung.
Beitragsberechtigt sind je nach Kanton etwa Sanierungsmassnahmen an der Gebäudehülle, wie die Dämmung von Dächern und Fassaden, der Ersatz erneuerbarer Energien, die Optimierung der Gebäudetechnik und die Abwärmenutzung.

Seit 2010 betreiben Bund und Kantone gemeinsam das Gebäudeprogramm zur Förderung der energetischen Qualität des Gebäudebestands. Beitragsberechtigt sind je nach Kanton etwa Sanierungsmassnahmen an der Gebäudehülle, wie die Dämmung von Dächern und Fassaden, der Ersatz erneuerbarer Energien, die Optimierung der Gebäudetechnik und die Abwärmenutzung. Die Massnahmen sollen zur Reduzierung des Energieverbrauchs im Gebäudepark und des CO2-Ausstosses beitragen, denn Gebäude sind für rund einen Drittel der CO2-Emissionen und 40 Prozent des Energieverbrauchs in der Schweiz verantwortlich. Ab 2017 wird das Gebäudeprogramm hinsichtlich der Zuständigkeit, Durchführung und Finanzierung angepasst. 

Neuorganisation ab 2017

Folgende prägnante organisatorische Veränderungen greifen seit Jahresbeginn: 

  • Die Verantwortlichkeit für die Fördermassnahmen obliegt neu vollständig den Kantonen und ersetzt die bisherige Zweiteilung. Vorher gliederte sich das Gebäudeprogramm in einen nationalen, zentral gesteuerten Teil zur Förderung der Modernisierung der Gebäudehülle (umgesetzt durch die Konferenz der kantonalen Energiedirektoren EnDK) und in einen kantonalen Teil zur Förderung der erneuerbaren Energien im Gebäude, der Gebäudetechnik und der Abwärmenutzung. 

  • Die Mittel aus der CO2-Teilzweckbindung erhalten die Kantone neu vollumfänglich in Form von Globalbeiträgen. Bedingung ist ein kantonales Förderprogramm im Gebäudehüllenbereich, das auf dem Harmonisierten Modell der Kantone HFM 2015 (siehe Kasten) basiert. Jeder Kanton legt individuell fest, welche Massnahmen er fördert. Die Förderprogramme können so noch besser auf die verschiedenen Regionen Rücksicht nehmen. 

Mit dem ersten Massnahmenpaket der Energiestrategie 2050 ist geplant, ab 2018 die maximal verfügbaren Mittel aus der CO2-Teilzweckbindung für das Gebäudeprogramm von 300 auf 450 Mio. Franken jährlich zu erhöhen. Die Befristung des Gebäudeprogramms bis 2019 würde zudem aufgehoben.

Informationen zum Gebäudeprogramm und Links zu den kantonalen Förderprogrammen finden sich auf www.dasgebaeudeprogramm.ch. Informationen zu den kantonalen Programmen, den aktuellen Förderbeiträgen und den Kontaktstellen gibt es auch direkt auf den kantonalen Internetseiten.

Harmonisiertes Fördermodell der Kantone (HFM)

Es skizziert zuhanden der Kantone eine Auswahl möglicher Fördermassnahmen und beschreibt deren wesentlichen Elemente wie Förderbedingungen und Wirkungsmodell. Damit wird den Kantonen Spielraum für die Berücksichtigung ihrer Finanzkraft und individueller Schwerpunkte belassen. Das HFM 2015 bildet ab 2017 eine zentrale Grundlage für die finanzielle Förderung von Bund und Kantonen im Gebäudebereich.

(Quelle: Bundesamt für Energie BFE)

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