Pelletqualität

Nicht nur der Rohstoff, sondern auch die Pelletheizanlagen werden in der Schweiz auf ihre Qualität geprüft.

(mb) Verschiedene Systeme der Qualitätssicherung sorgen dafür, dass die Pelletanlagen standardgemäss installiert werden.

  • Bei grossen Pelletfeuerungen (mehr als 300 kW) existiert mit dem Label «Qualitätsmanagement QM Holzheizwerke» ein Instrument, das den Planern, Kessellieferanten und Bauherren Standardlösungen anbietet.
  • Bei kleinen Feuerungsanlagen (weniger als 50 kW) schafft das Qualitätssiegel von Holzenergie Schweiz Verbindlichkeit. Es zeichnet Holzfeuerungen aus, die besonders wenig Schadstoffe produzieren und in ihrer Funktion möglichst wirksam sind. Ebenso ist auf die Konformitätserklärung zu achten, womit die Hersteller die Einhaltung der Abgasvorschriften der nationalen Luftreinhalte-Verordnung (LRV) garantieren.

Für den Rohstoff selbst gibt es seit 2002 das Marktlabel SWISSPELLET, dessen Anforderungen nebst schweizerischen auch deutschen und österreichischen Normen entsprechen. Unter diesem Label sind ausschliesslich Pellets erhältlich, die in der Schweiz produziert worden sind.

Seit Sommer 2012 werden auf dem inländischen Markt auch zertifizierte ENplus-Pellets angeboten. Dieses europäische Qualitätssiegel für Holzpellets kontrolliert die gesamte Bereitstellungskette von der Herstellung bis zur Anlieferung beim Endkunden. Unter www.enplus-pellets.ch sind Anbieter und Händler sowie die Qualitätskriterien abrufbar.

Grundsätzlich gilt für die gute Qualität von Pellets

  • hart verpresst
  • glatt, glänzende Oberfläche
  • wenig Staub
  • gleichmässige Stückgrösse

Diese Pellets sind schlecht gepresst

  • Längs- und Kreuzrisse
  • Hoher Staubanteil

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