Pelletheizsysteme

Holzpellets können sowohl für ein zentrales Heizsystem als auch für das Beschicken von Zimmeröfen eingesetzt werden.

Zentralheizung

(mb) Das Heizsystem mit Pellets funktioniert ähnlich wie eine Zentralheizung mit Öl oder Gas. Die Räume werden über Radiatoren, Bodenheizung oder Heizwände erwärmt. Besondere Sorgfalt gilt der Lagerung des Rohstoffs: Der Lagerraum (Silo) muss gut abgedichtet sein, damit kein Wasser eindringt und die Pellets aufquellen lässt.

Zimmeröfen oder Etagenheizungen

Pelletöfen verfügen über 2 kW bis 11 kW Leistung. In ihrer Form und ihrem Aussehen ähneln sie den konventionellen Cheminéeöfen, im Unterschied dazu erfolgt der Betrieb aber automatisch. Der Pelletofen wird per Startknopf angezündet, ein Steuersystem öffnet und schliesst die Luftklappen. Die Bedienung des Ofens ist deshalb einfach: Brennstoff einfüllen, regelmässig die Asche entleeren und den Wärmespender ab und zu reinigen. Grosszügige Vorratsbehälter sorgen dafür, dass mit einem Ofen bis zu 90 Stunden geheizt werden kann. Das ermöglicht auch die Beheizung von ganzen Etagen.

Erneuerbare Energien kombinieren

Eine Pellet-Zentralheizung lässt sich problemlos mit einer Solaranlage kombinieren. Damit kann die Heizung unterstützt und ein Grossteil des Warmwassers aufbereitet werden, so dass man die Heizung im Sommer abschalten kann. Auch unter den Zimmeröfen gibt es Modelle, die mittels Wärmetauscher für die Wassererwärmung genutzt werden können.

Zusätzliche Informationen

Artikel drucken