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Heizen mit Öl

Immer weniger Neubauten werden mit Öl beheizt. Obwohl der aktuelle Marktanteil unter 10 Prozent liegt, bleibt der fossile Brennstoff die weit verbreitetste Heizwärmequelle.

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Ölheizkessel von Buderus

(knü) Weit mehr als die Hälfte des bestehenden Gebäudeparks sind mit einer Ölheizung ausgestattet. Bedingt durch die beiden Erdölkrisen der Siebzigerjahre und das zunehmende Umweltbewusstsein der Bevölkerung hat sich allerdings der Anteil der Erdölprodukte am Energieverbrauch von 80 % (1973) auf fast die Hälfte, auf 43 % (2014) reduziert. Bei neu erstellten Wohnhäusern ist die Ölheizung kaum noch gefragt. Gemäss aktuellen Markterhebungen hat die Wärmepumpe bei neuen Wohnbauten die Nase mit über 60 % vorn, währendem Ölheizungen auf einen Anteil unter 5 % zurück gefallen sind. Auch bei sanierten Ein- und Mehrfamilienhäusern ist die Wärmepumpe seit Jahren das beliebteste Heizsystem.

Heizen mit Öl bleibt bequem in der Handhabung, belastet die Umwelt aber deutlich stärker als Energieträger wie die Umgebungswärme oder Erdgas. Das Heizöl ist mittelfristig starken Preisschwankungen ausgesetzt und unterliegt zusätzlich der CO2-Abgabe. Fachleute prognostizieren weiter daher zusätzliche Betriebs- und Energiekosten. Eine Ölheizung kann allerdings mit erneuerbarer Energie kombiniert werden, zum Beispiel mit einer Solaranlage für die Warmwasseraufbereitung. Moderne Ölheizungen basieren auf der Kondensationstechnik, die den Wirkungsgrad auf bis zu 106 % verbessert.

Reserven

Aussagen über die Kapazitätsreserven sind unsicher; die bis anhin weltweit nachgewiesenen Vorräte an Erdöl dürften mindestens für ein halbes Jahrhundert reichen. Die Schweiz hat zwei Raffinerien in Cressier (NE) und Collombey (VS), die rund einen Drittel des inländischen Bedarfs an Mineralölprodukten herstellen. Zwei Drittel werden aus europäischen Raffinerien in die Schweiz importiert.

Um das Land ausreichend mit Heizöl zu versorgen, decken Pflichtlager den Bedarf von vier Monaten ab. Zusammen mit Händlerlagern und dem Vorrat der Konsumenten deckt die Lagerkapazität unseres Landes mehr als einen Jahresbedarf.

Preise

Der Preis für Erdöl ist den Regeln des freien Marktes ausgesetzt. In den letzten Jahren hat daher auch der Preis für Heizöl stark zugenommen: Bezahlte man vor gut 10 Jahren für 100 l Heizöl rund Fr. 35.-, so kostet dieselbe Menge heute Fr. 83.- (Richtpreis November 2015).

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