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Was bietet der Gebäudestandard Minergie-A?

Das Gebäude der Zukunft hat ein sonniges Gesicht: Als dritte Gebäudestandardvariante setzt das Minergie-A-Zertifikat auf eine komplett klimafreundliche Energieversorgung.

Seit 2011 können Gebäude nach dem Standard Minergie-A zertifiziert werden. Minergie-A Gebäude decken ihren Energiebedarf vollständig durch eigenproduzierte, erneuerbare Energien.
Seit 2011 können Gebäude nach dem Standard Minergie-A zertifiziert werden. Minergie-A Gebäude decken ihren Energiebedarf vollständig durch eigenproduzierte, erneuerbare Energien.

(knü) Der Baustandard Minergie-A existiert seit 2011 und ist der jüngste unter den Minergie-Baustandards. Auf 2017 wurden die Anforderungen konsequent erhöht und so wesentliche weitere Innovationsschritte gemacht. Ein Minergie-A-Haus hat eine positive Energiebilanz. Das bedeutet, dass es seinen Verbrauch für Raumwärme, Wassererwärmung, kontrollierten Luftwechsel, sämtliche elektrischen Geräte und die Beleuchtung in der Jahresbetrachtung durch eigens produzierte erneuerbare Energien deckt. Vom selbst produzierten Photovoltaik-Strom darf der Eigenverbrauch voll und der ins Netz eingespiesene Strom teilweise angerechnet werden. 

In den EU-Staaten müssen neue Gebäude erst ab 2020 dem Nullenergiestandard entsprechen. Minergie-A ist trotz hohen Anforderungen beliebt: Seit 2011 sind über 550 Gebäude mit dem Minergie-A Zertifikat ausgezeichnet worden. Der Minergie-A Standard wurde als «Gebäude der Zukunft» konzipiert, der die bisherigen Erkenntnisse aus dem Bau energieeffizienter Gebäude um den Aspekt der klimaverträglichen, dezentralen Energieversorgung ergänzen kann. Minergie-A ist der Innovationsstandard von Minergie und soll das Label fit für die nachhaltige Zukunft machen und mit dem qualitativen Baukonzept das energieeffiziente Bauen für die nächste Generation vorwegnehmen. 

Hohe Gestaltungsfreiheit

Der Gestaltungsfreiheit bei Minergie-A sind kaum Grenzen gesetzt. Zur Einhaltung der Minergie-Kennzahl können die Eigenstromproduktion maximiert (beispielsweise in der Fassade), grosse Speicher gebaut, die elektrischen Verbraucher geregelt (Lastmanagement ), die Gebäudehülle optimiert oder der Strombedarf minimiert werden. Minergie-A-Neubauten sollen keine fossilen Feuerungen enthalten, indirekte fossile Belastungen sind aber zulässig (Spitzenlast, Strom, Fernwärme). Ein kontrollierter Luftwechsel wird vorausgesetzt. Zusätzlich wird die Luftdichtheit bei jedem Minergie-A-Gebäude geprüft und ein Energie-Monitoring für alle Gebäudegrössen vorausgesetzt.

Seit Anfang 2017 können alle Gebäudekategorien mit dem Minergie-A-Zertifikat ausgezeichnet werden, wenn auch sie das unabhängige Plusenergiekonzept erfüllen.

Voraussetzungen

Die wichtigsten Voraussetzungen, um den Minergie-A-Standard zu erreichen, sind

  • gute gedämmte Gebäudehülle

  • hohe Luftdichtheit der Gebäudehülle, messtechnisch nachzuweisen

  • kontrollierte Lufterneuerung und Sommerlicher Wärmeschutz

  • Eigenstromproduktion mindestens gemäss MuKEn 2014 (10W/m2 EBF). Ausserdem muss der Jahresertrag der Photovoltaikanlage den Energiebedarf für den Betrieb des Gebäudes abdecken

  • Neubauten ohne fossile Brennstoffe

  • der Einsatz effizienter Beleuchtung, Geräte und allgemeiner Gebäudetechnik

  • Energie-Monitoring für alle Gebäudegrössen

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