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Was bietet der Gebäudestandard Minergie-P?

Minergie-P ist die Gebäudestandardvariante, die sich ursprünglich auf das Passivhaus-Konzept berufen hat. Komplett auf ein Heizsystem kann dabei nicht verzichtet werden. Dagegen werden höchste Anforderungen an Komfort, Wirtschaftlichkeit und Energiezufuhr gestellt.

Dieses Minergie-P-Haus in Heimiswil bei Burgdorf muss selbst an kalten, aber sonnigen Wintertagen nicht beheizt werden.
Dieses Minergie-P-Haus in Heimiswil bei Burgdorf muss selbst an kalten, aber sonnigen Wintertagen nicht beheizt werden.

Minergie-P-Bauten zeichnen sich durch maximale Energieeffizienz und Komfortmerkmale aus. Seit 2003 erhielten rund 4000 Gebäude die Zertifizierung. Minergie-P-Bauten verfügen über ein eigenständiges Gesamtkonzept, welches einen möglichst niedrigen Energieverbrauch bewirkt. Die Kombination aus optimaler Dämmung und bestmöglicher Nutzung passiver Wärmequellen (z.B. Sonnenenergie) gewährleisten höchsten Komfort, weil dadurch die Wärme in den Wintermonaten spürbar länger im Gebäude bleibt. Minergie-P-Bauten sind oft sehr kompakt und damit wirtschaftlich attraktiv.

Minergie-P Gebäude haben eine herausragende Gebäudehülle. Diese unterschreitet die gesetzlichen Anforderungen (MuKEn 2014) für Neubauten um mindestens 30%. Die Luftdichtheit der Gebäudehülle wird bei jedem Minergie-P-Gebäude geprüft und dem sommerlichen Wärmeschutz gilt ein spezielles Augenmerk. 

Insgesamt benötigt ein Minergie -P-Gebäude rund 70 Prozent der Energie, die in einem konventionellen Gebäude für Heizung, Warmwasseraufbereitung, Beleuchtung und elektrische Geräte verbraucht wird. Die Umsetzung dieses Sparkonzepts bedarf mehr als nur einer dicken Dämmung, sondern beruht auf einem eigenständigen, am niedrigen Bedarf orientierten Energie-Konzept. Ein Minergie-P-Gebäude ist als Gesamtsystem und in allen seinen Bauteilen konsequent auf dieses Ziel hin geplant, gebaut und im Betrieb optimiert. 

Die energetische Qualität von Minergie-P-Gebäuden zeigt sich in ihrer Minergie-Kennzahl (Gesamtenergiebilanz). Dabei fliessen der Verbrauch für Wärme, Haustechnik, Geräte, Beleuchtung und der Ertrag aus eigens produzierter Elektrizität ein. Bei grossen Gebäuden sichert ein Energie-Monitoring den optimalen Betrieb der Haustechnik. Ein kontrollierter Luftwechsel wird vorausgesetzt. Die Eigenstromerzeugung ist grundsätzlich vorgeschrieben, Ausnahmen sind möglich. Vom selbst produzierten Photovolatik-Strom darf der Eigenverbrauch voll und der ins Netz eingespiesene Strom teilweise angerechnet werden. Minergie-P-Bauten ebnen den Weg zur 2000-Watt-Gesellschaft.

Es können abgesehen von Hallenbädern alle Gebäudekategorien nach Minergie-P zertifiziert werden. Eine allfällige Zusatz-Zertifizierung nach den Regeln des Passivhausinstituts (IG Passivhaus) ist meistens problemlos machbar.

In Minergie-P-Wohnbauten reicht ein Energiebedarf für Raumheizung, Wassererwärmung und Lufterneuerung unter 30 kWh je Quadratmeter beheizter Nutzfläche. Bei konventionellen Neubauten liegt der Wert bei knapp 50 kWh/m2. Für ein Bürogebäude sind die Anforderungen strenger definiert (25 kWh/m2), weil grundsätzlicher weniger Energie für Warmwasser erforderlich ist. Die Gebäudelabelvariante Minergie-P ist für Ein- und Mehrfamilienhäuser, Verwaltungsbauten, Spitäler und Schulen, Hallenbäder, Restaurants sowie anderweitige Zweck- und Industriebauten einsetzbar.

Eine allfällige Zusatz-Zertifizierung nach den Regeln des Passivhausinstituts (IG Passivhaus) ist meistens problemlos machbar.

Voraussetzungen

Die wichtigsten Voraussetzungen, um den Minergie-P-Standard zu erreichen, sind

  • kompakte und gut gedämmte Gebäudehülle: tiefer Heizwärmebedarf

  • hohe Luftdichtheit der Gebäudehülle, messtechnisch nachzuweisen

  • Kontrollierte Lufterneuerung und Sommerlicher Wärmeschutz

  • Eigenstromproduktion mindestens gemäss MuKEn 2014 (10W/m2 EBF)

  • Neubauten ohne fossile Brennstoffe

  • der Einsatz effizienter Beleuchtung, Geräte und allgemeiner Gebäudetechnik

  • Energie-Monitoring für Gebäude grösser 2000 m2 EBF

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