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Förderbeiträge für Solaranlagen

Die Förderbeiträge von Solaranlagen haben sich seit 2018 erheblich verändert. Unverändert bleibt: Der Bau von Solaranlagen wird weiterhin gefördert.

Der Bau von Solaranlagen wird weiterhin gefördert.
Der Bau von Solaranlagen wird weiterhin gefördert.

Die 2009 eingeführte kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) ist seit 2018 keine Option mehr für Betreiber von Photovoltaikanlagen. Stattdessen können sie von der Einmalvergütung profitieren. Dafür kann neu auch für Anlagen ab 30 kW eine Einmalvergütung in Anspruch genommen werden.

KLEIV oder GREIV je nach Anlagengrösse

Der Bund unterstützt den Bau von Photovoltaikanlagen. Die Einmalvergütung wird damit zum Hauptfördersystem für PV-Anlagen: 

  • Anlagen bis 100 kW profitieren seit 2018 von der Einmalvergütung für kleine Anlagen (KLEIV). Die Wartezeit für neuangemeldete Anlagen beträgt derzeit anderthalb Jahre. Priorität haben Anlagen der bestehenden Warteliste, die nach Datum der Inbetriebnahme abgebaut wird.

  • Betreiber von Grossanlagen ab 100 kW können die Einmalvergütung für grosse Anlagen (GREIV) beantragen. Neuanmeldungen müssen mit einer Wartefrist von rund 2 Jahren rechnen, weil zunächst Anlagen der Warteliste bearbeitet werden und deren Abbau nach Anmeldedatum erfolgt.

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PV und Wärmepumpe als Kombination 

Dass auch der Wechsel des bestehenden Wärmeerzeugers zu einer effizienteren Lösung mit Förderbeiträgen bedacht wird, erleichtert häufig den Entscheid pro Photovoltaikanlage. So bilden Wärmepumpe und eine stromerzeugende Anlage für die kommenden Jahre eine ideale Kombination. 

Thermische Solaranlagen

Die Förderung für Solarwärme übernehmen hingegen fast alle Kantone und eine Vielzahl an Gemeinden. Das harmonisierte Fördermodell (HFM) sieht einen Förderbeitrag von etwa 20 % vor, was in Abhängigkeit des Wohnortes variieren kann. Die Rücksprache bei den zuständigen Vertretern bringt hingegen Klarheit. 

Darüber hinaus bietet die Datenbank energiefranken.ch für Privatpersonen und Unternehmen einen Überblick an Energieförderprogrammen. Dafür ist lediglich die Eingabe der Postleitzahl des jeweiligen Stand- und Wohnortes notwendig. Mehr unter www.energiefranken.ch.

Steuerliche Abzüge bei Investitionskosten

Betreiber von solarthermischen und PV-Anlagen profitieren in fast allen Kantonen von steuerlichen Abzügen bei den Investitionskosten. EnergieSchweiz nennt hierfür eine Ersparnis von rund 20 Prozent der Investitionskosten bei den Steuern im selben Jahr der Anlageninstallation. 

Förderung von Solarthermie durch die Kantone

Quelle: Förderprogramm der jeweiligen Kantone

Kanton

Förderbedingungen

Bern

Beitragsberechtigt sind neue Anlagen und die Erweiterung bestehender Anlagen.

Förderbeitrag: 1200 Fr. + 500 Fr./kW Nennleistung

Luzern

Förderberechtigt sind Neuanlagen oder Anlagenerweiterungen. Die Bezugsgrösse für die Berechnung des Förderbeitrags ist die thermische Nennleistung der Kollektoranlage.

Förderbeitrag: 2000 Fr. + 500 Fr./kW Nennleistung

Basel-Stadt

Der Kanton unterstützt Neuanlagen und Anlagenerweiterungen auf bestehenden Gebäuden mit einer Nennleistung von 2 kW, welche nicht zur Erfüllung einer gesetzlichen Pflicht installiert werden.

Grundbeitrag pro Neuanlage: 2‘500 Fr.

Zusatzbeitrag für Röhrenkollektoren: 800 Fr. / kW

Zusatzbeitrag für Flachkollektoren: 700 Fr. / kW

Vergütung für Photovoltaikanlagen

Die Höhe der Vergütung für Photovoltaikanlagen richtet sich nach dem Inbetriebnahmedatum, der Leistung sowie der Kategorie der Anlage. Die Vergütungshöhe ist unabhängig vom Gesuchdatum. Aufgrund der zu erwartenden technologischen Fortschritte und zunehmender Marktreife der Photovoltaiktechnologie ist vom BFE eine regelmässige Anpassung der Vergütungsansätze vorgesehen.

Betreiber von PV-Kleinanlagen können auf www.pronovo.ch den Tarifrechner für die Einmalvergütung nutzen. Dieser verspricht aktuell einen Förderbeitrag von 400 Franken je Kilowatt plus Grundbeitrag.

Quelle: Pronovo

Zusätzliche Informationen

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