Stromertrag der Photovoltaikanlage dokumentieren

Den Ertrag messen, die Daten transferieren und visualisieren - mit diesem Dreischritt lässt sich eine Photovoltaikanlage überwachen und deren Stromproduktion dokumentieren.

Viele Hausbesitzer möchten den Ertrag der Photovoltaikanlage kennen oder sogar Schwankungen in der Produktion feststellen.
Viele Hausbesitzer möchten den Ertrag der Photovoltaikanlage kennen oder sogar Schwankungen in der Produktion feststellen.

(hm) Das Interesse am Ölverbrauch des Heizkessels ist in der Regel gering. Ganz anders bei der Photovoltaikanlage: viele Hausbesitzer möchten den Ertrag kennen oder sogar Schwankungen in der Produktion feststellen. Für mittelgrosse Anlagen sind derartige Messgeräte heute Standard, also für Anlagen über einer Leistung von 3 Kilowatt (peak), was einer Modulfläche von etwa 20 m2 entspricht. 

Wechselstrom ist relevante Grösse

Entsprechend diesem Bedürfnis sind viele Angebote im Markt verfügbar, von einfacher Messwertübermittlung bis zu wandgrossen Bildschirmen zur Visualisierung der Erträge im Foyer von Firmen. Datenquelle bildet in jedem Fall das Messgerät zwischen dem Wechselrichter und der Elektroverteilung. Damit ist sichergestellt, dass gebrauchsfähiger Wechselstrom gemessen wird, der im Haus genutzt oder ins Netz eingespeist wird. Doch wie kommen die Daten ins Web respektive auf den Server des Hauseigentümers?

Lokale Netzwerke bieten Vorteile

Sehr kostengünstig läuft der Datenverkehr über ein WLAN, also ein lokales und drahtloses Netzwerk ab. Vor allem in Häusern, in denen diese Netzwerke ohnehin aktiv sind, ist dies eine attraktive Lösung. Falls diese Verbindung nicht möglich ist, braucht es eine SIM-Karte. Dann kommen die Messdaten übers Handy-Netz zum Hauseigentümer. Diese SIM-Karten sind für einfache Datentransfers schon für 5 Franken pro Monat erhältlich. Das kann fallweise aber zu teuer sein, vor allem bei kleineren Anlagen. Denn 60 Franken pro Jahr entsprechen einem Stromertrag von 300 bis 400 kWh.

Visualisierung erleichtert die Kontrolle

Der letzte Schritt erfolgt auf der Website; derartige Sites bieten die meisten Anlagelieferanten oder einzelne Verbände an. Die Programme fügen die Messdaten zu Tabellen oder Grafiken zusammen. Sehr häufig sind Säulendiagramme, die den Ertrag der PV-Anlage pro Woche oder pro Monat als Säule darstellen. Die grafische Umsetzung hat zusätzlich den Vorteil, dass Unstimmigkeiten rasch und zuverlässig sichtbar sind. Fällt beispielsweise die Stromproduktion trotz schönem Wetter deutlich ab, kann das ein Hinweis auf einen Defekt oder eine Verschattung sein. Denn die Module sind in einer Reihe zu einem String (Strang) verschaltet. Ein defektes Modul wirkt sich auch auf den Ertrag der benachbarten Module aus. Deshalb ist die Ortung von fehlerhaften Modulen für den Ertrag entscheidend. Mit einer webgestützten Dokumentation der Erträge ist dies einfach und zuverlässig möglich.

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