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Energie-Apps: Was zeigen sie auf und wie nützlich sind sie?

Energie-Apps helfen Energie zu sparen. Erst das Wissen über Energieverbräuche zeigt Potenziale auf. Wir sagen Ihnen, welche Funktionen möglich sind und wie diese Apps richtig angewendet werden.

Mit der Home Energy App erhalten Hauseigentümer Energieverbräuche und –erträge auf das mobile Gerät.
Mit der Home Energy App erhalten Hauseigentümer Energieverbräuche und –erträge auf das mobile Gerät.

Dank der zunehmenden Digitalisierung ist Wohnen inzwischen datentechnisch transparent. Energie-Apps visualisieren die Verbräuche und geben Tipps zum Energiesparen. Typische Funktionen von Energie-Apps sind:

  • Elektrizität und Wärme des Gebäudes visualisieren

  • Energieverbräuche im Wochen- oder Monatsvergleich

  • Netzeinspeisung

Bereits die manuelle Eingabe von Zählerständen, um Strom-, Heiz- und Wasserverbräuche zu visualisieren, ist hilfreich. Denn es ermöglicht einen Vergleich über bestimmte Zeiträume. 

Bei Gebäuden mit PV-Anlagen haben Apps einen besonderen Mehrwert, die neben den Energieverbräuchen auch Erträge erfassen.
Bei Gebäuden mit PV-Anlagen haben Apps einen besonderen Mehrwert, die neben den Energieverbräuchen auch Erträge erfassen.

Interesse für Energieerträge steigt

Energieerzeugende Bauteile sind inzwischen recht verbreitet. Bei Gebäuden mit PV-Anlagen haben deshalb jene Apps einen besonderen Mehrwert, die neben den Energieverbräuchen auch Erträge erfassen. Weil der Eigenverbrauch inzwischen an Bedeutung gewonnen hat, interessieren sich Hausbesitzer noch stärker für die produzierte und davon tatsächlich am Gebäude verbrauchte Energie.

Verschiedene Produktsegmente

Neben kostenfreien Apps gibt es auch Premium-Varianten. Vereinzelte Funktionen wie die mobile Steuerung von Haushaltsgeräten sind erst gegen Bezahlung möglich. Häufig profitieren Anwender jedoch von einer dezentralen Speicherung der Gebäudedaten. Bei Gratis-Apps zahlen die Nutzenden hingegen mit ihren Daten, die von den Anbietern ausgewertet werden.  

Energieeffiziente Geräte zu finden, ist ebenfalls möglich. Häufig stammen die Energie-Apps jedoch von Unternehmen, die selbst Produkte herstellen. Ein Blick auf den App-Anbieter hilft in solchen Fällen. Unabhängige Plattformen wie topten.ch informieren zudem objektiv über das jeweilige Produkt oder Alternativen. Auch die Energieetikette hilft bei der Suche nach energieeffizienten Geräten.

Kundenspezifische Apps

Einige Anwendungen sind ausschliesslich für Kunden bestimmter Unternehmen verfügbar. Die BKW Home Energy App ist beispielsweise im Gesamtpaket aus Solaranlage, Batterie, Wärmepumpe und Ladestation für das Elektroauto enthalten. 

«Die einzelnen Komponenten verbinden wir über einen sogenannten Solar-Log, um diese eigenverbrauchsoptimiert zu steuern», erklärt Tobias Fässler, Sprecher von der BKW. Die Produktions- und Verbrauchsdaten sowie weitere Statusinformationen werden dabei lokal erfasst. «Die Daten werden dann von uns verschlüsselt vom Solar-Log-Portal abgerufen und in der App dargestellt», beschreibt Fässler den Weg der Gebäudedaten in die App. 

Energie und Technik in Kombination

Viele Anbieter von Energie-Apps erweitern die üblichen Funktionen um technische Komponenten im Sinne der Gebäudeautomation. Fällt die Heizung unerwartet aus oder produziert die PV-Anlage nur unzureichend Strom, informiert die App über den Betriebszustand der gebäudetechnischen Anlagen.

Regelmässige Verwendung erzielt Mehrwert

Damit die Apps etwas nützen, sollten sie regelmässig genutzt werden. Ein beiläufiger Blick auf die Verbrauchszahlen hat einen geringen Effekt. Erst der regelmässige Vergleich im Wochen- oder Monatstakt erlaubt einen fundierten Vergleich.

Zusätzliche Informationen

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