Energie sparen beim Kochen und Backen: 10 Tipps

In der Küche wird nicht nur viel Schmackhaftes zubereitet, sondern auch viel Energie verbraucht. Unter Einhaltung einiger Tipps halten Sie den Energieverbrauch in der Küche aber so gering wie möglich.

Für Kochherde gibt es noch keine Energieetikette. Generell verbrauchen neue Geräte aber weniger Strom als ältere.
Für Kochherde gibt es noch keine Energieetikette. Generell verbrauchen neue Geräte aber weniger Strom als ältere.

(pg) Fast 3,6 Millionen Haushalte in der Schweiz verbrauchen jährlich gegen 1,5 Milliarden Kilowattstunden Strom für Kochen und Backen. Verschiedene Untersuchungen haben gezeigt, dass sich dieser Verbrauch mit energiesparenden Kochmethoden beinahe halbieren liesse. Die Sparmöglichkeiten sind zahlreich und reichen von der Herd- und Backofentechnologie über die richtigen Pfannen bis hin zu einfachen Verhaltensänderungen.

Mit unseren nachfolgenden Tipps können Sie den Energieverbrauch in der Küche deutlich reduzieren, ohne dabei die Lust am Kochen und Backen zu verlieren.

10 Tipps für energiesparendes Kochen und Backen

  1. Achten Sie beim Kauf eines neuen Backofens auf die Energieetikette. Die meisten Geräte sind heute in den Topklassen «A+», «A++» und «A+++» angesiedelt. Neben dem Energieverbrauch ist bei elektrischen Backöfen auch das Nutzvolumen der Backröhre deklariert.

  2. Für Kochherde gibt es noch keine Energieetikette. Generell verbrauchen neue Geräte aber weniger Strom als ältere. Wer auf einem Induktionsherd kocht, benötigt deutlich weniger Energie als auf einem Glaskeramikkochfeld. Auch Gasherde heizen schnell auf, kühlen schnell ab und sparen Energie.

  3. Wichtiger als der Kochherd-Typ ist jedoch der Einsatz der richtigen Pfannen. In doppelwandigen Isolierpfannen wird der Stromverbrauch gegenüber nichtisolierten Pfannen um bis zu 60 % reduziert. Und beim Gebrauch eines Dampfkochtopfs wird die Kochzeit auf einen Drittel reduziert, weil die Speisen unter hohen Druck gesetzt werden.

  4. Erhebliches Energiesparpotenzial birgt das korrekte Verhalten beim Kochen. So gehört auf eine Pfanne immer ein Deckel. Sie sparen gegenüber der Zubereitung in einer offenen Pfanne 40 % Energie. Beispiel: 1,5 Liter Wasser werden mit einem Deckel dreimal so schnell zum Kochen gebracht als ohne Deckel. Noch weniger Energie wird verbraucht, wenn Sie das Wasser zuerst im Wasserkocher erhitzen.

  5. Achten Sie auf die Passgenauigkeit der Pfanne. Ist ein Topf oder eine Pfanne kleiner als die Herdplatte, geht viel Energie verloren. Bereiten Sie kleine Speisen oder Resten auch in kleinen Pfannen zu.

  6. Die Herdplatten lassen sich einige Minuten vor der Garzeit ausschalten. Die Restwärme in der Pfanne reicht aus, um die Speisen fertig zu garen.

  7. Nahrungsmittel wie Kartoffeln, Gemüse oder Eier müssen nicht mit Wasser bedeckt sein. Es genügt, wenn der Boden gedeckt ist und die Speisen bei geschlossenem Deckel im Dampf garen.

  8. Deutlich mehr Sparpotenzial als beim Kochherd ist beim Backofen vorhanden. Schalten Sie auch den Backofen einige Minuten vor Backende ab und nutzen Sie die Restwärme.

  9. In vielen Fällen können Sie auf das Vorheizen des Backofens verzichten. Oder Sie können Speisen in den Backofen schieben, wenn die gewählte Temperatur noch nicht erreicht ist. Nutzen Sie wenn immer möglich Umluft. Nicht nur lassen sich so verschiedene Speisen gleichzeitig zubereiten, Umluft benötigt auch weniger Energie als Unter- und Oberhitze.

  10. Wenn Sie zwischen Braten auf dem Herd und Braten im Backofen die Wahl haben, bevorzugen Sie den Herd. Im Vergleich zur Backröhre verbraucht eine Herdplatte nur einen Fünftel der Energie.

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