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Dimensionierung einer Wärmepumpen-Anlage

Nur eine Wärmepumpe, die richtig dimensioniert wird, garantiert einen hohen Wirkungsgrad und einen effizienten Betrieb. Je nach Anlage-Typ gibt es verschiedene Kriterien, die beachtet werden müssen.

Bei Aussengeräten ist die Ansaugstelle vor Schnee, Laub und Staubpartikeln schützen.
Bei Aussengeräten ist die Ansaugstelle vor Schnee, Laub und Staubpartikeln schützen.

(ves) Bei bestehenden Anlagen kann die Dimensionierung der Wärmepumpe mit Hilfe des jährlichen Energieverbrauchs errechnet werden. Zu beachten sind bezüglich der Dimensionierung einer Wärmepumpe folgende Punkte:

  • gesamter Wärmeleistungsbedarf des Gebäudes

  • Maximale Vorlauftemperatur im Heizkessel

  • Leistungswerte der Wärmepumpe

  • Bestimmung des Umschaltpunktes (bei bivalenten Wärmeversorgungssystemen)

Luft-Wasser-Wärmepumpe

  • Bei Aussengeräten ist die Ansaugstelle vor Schnee, Laub und Staubpartikeln schützen.

  • Grenzabstände und gesetzliche Schall-Grenzwerte einhalten.

  • Automatisches Abtauen notwendig, da der Verdampfer ab einer Aussenlufttemperatur von 7 °C vereist.

  • Schallschutz: schalldämmendes Gehäuse der Wärmepumpe, bei Grossanlagen schalldämmende Abkapselung bzw. Verkleidung.

  • Die Versorgung von Bodenheizungen mit grosser Masse und ohne Thermostatventile ist nicht nicht zwingend auf Speicher angewiesen (monovalenter Betrieb). Bei bivalentem System ist ein Energie-Speicher notwendig.

Kosten für Ihre Wärmpumpe berechnen

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Sole-Wasser-Wärmepumpe (Erdwärmesonde/Erdregister)

Erdwärmesonde

  • Bohrung in 150 bis 250 Meter Tiefe; bis 300 Meter tief möglich.

  • Maximale Entzugsleistung 50 W/m2 - 55 W/m2, bei sehr trockenem Boden maximal 30 W/m2, da die Bodenfeuchtigkeit die Wärmeleitfähigkeit erhöht.

  • Pro kW Wärmeleistung ca. 15 Meter Sonde.

  • Je höher die Wärmeleitfähigkeit, desto höher die Entzugsleistung.

  • Energie-Speicher notwendig, wenn Speicherkapazität des Heizsystems ungenügend.

  • Wärmepumpe sollte nicht länger als 1'800 Stunden pro Jahr laufen (thermische Erholung Erdreich). Sonst Erdwärmesonde grösser auslegen.

  • Auf benachbarte erdgekoppelte Wärmepumpen achten.

Erdregister

  • Erdregister benötigen grosse Flächen (maximale Entzugsleistungen 20 – 30 W/m2).

  • Bei ungünstigen Verhältnissen (steinig, trocken, schattig) maximale Entzugsleistung bei 8 – 12 W/m2 .

  • Pro kW Wärmeleistung: ca. 45 m2 Erdregisterfläche.

  • Enerige-Speicher notwendig, wenn Speicherkapazität des Heizsystems ungenügend.

  • Wärmepumpe sollte nicht länger als 1'800 Stunden pro Jahr laufen (thermische Erholung Erdreich). Sonst Erdregister grösser auslegen.

Wasser-Wasser-Wärmepumpe

  • Bei Grundwasser sind 150 – 200 Liter/h/kWth erforderlich.

  • Pro kWth werden 300 – 400 Liter/h Oberflächenwasser benötigt.

  • Energie-Speicher notwendig, wenn die Speicherkapazität des Heizsystems ungenügend.

  • Grundwasserleitungen in warmen Räumen vor Schwitzwasser schützen (dampfdichte Wärmedämmung).

  • Wasserqualität muss bekannt sein und Grenzwerte müssen eingehalten werden.

  • Möglichst kurze Erschliessungsleitung.

  • Verschmutzung des Grundwassers ausschliessen, bei Oberflächenwasser Verschmutzung prüfen.

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