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Investitions- und Betriebskosten einer Wärmepumpen-Anlage

Wärmepumpen werden mit Strom angetrieben. Der Umstieg vom Öl- oder Gaskessel kann sich dennoch ökologisch lohnen. Bei den aktuellen Heizölpreisen sind ökonomische Vorteile durchaus vorhanden.

Wärmepumpen verbrauchen viel Strom. Trotzdem lohnt sich im Vergleich mit einer Ölheizung mindestens bei einer Neuanschaffung der Umstieg
Wärmepumpen verbrauchen viel Strom. Trotzdem lohnt sich im Vergleich mit einer Ölheizung mindestens bei einer Neuanschaffung der Umstieg.

(msc) Bei einer Erneuerung der Heizanlage lohnt sich eine gründliche Abklärung: Welches Heizsystem  eignet sich am besten? Der WWF und die Agentur für erneuerbare Energien haben zusammen mit Energieplanern und Fachverbänden einen Heizkosten-Vergleich in Form einer Excel-Tabelle kreiert, der bei der Entscheidung helfen kann. Die Tabelle vergleicht Heizsysteme mit hoher Versorgungssicherheit, einfacher Bedienung und damit hohem Komfort: Ölheizung, Gasheizung, Wärmepumpe mit Erdsonde, Luft-Wasser-Wärmepumpe und Pelletkessel, teilweise kann als Zusatz eine Sonnenkollektoranlage miteinbezogen werden.

Günstige Erdsonden-Wärmepumpe

Im Vergleich mit einer Vollkostenrechnung für Beheizung und Warmwasserbereitstellung in einem gut gedämmten Einfamilienhaus – ohne Berücksichtigung allfälliger Fördergelder und Steuerabzüge – schneidet bei einem Ölpreis von knapp Fr. 80.-/100 Liter (Stand Oktober 2015)die Wärmepumpe am besten ab. Die Systemvariante  Luft-Wasser hat gegenüber der erdgekoppelten leicht die Nase vorn. Als drittbilligster Energieerzeuger folgt die Gastherme. Kommen ausserdem die externen Heizkosten gemäss SIA 480 (Umweltkosten, die von der Allgemeinheit bezahlt werden) und eine CO2-Abgabe dazu (Fr. 35.-/Tonne CO2), erhöht sich der Vorsprung der Wärmepumpen auf rund 20 Prozent.

Miteinbezogen sind in dieser Rechnung Investitionskosten (Anschaffung und Installation), Energiekosten (Öl etc.),  übrige Heizkosten (Service, Reparatur, Rauchgaskontrolle etc.) sowie die Leistungsdaten moderner Anlagen. Ein genauerer Vergleich der Heizkosten verschiedener Systeme und Energieträger ist nur möglich, wenn die regionalen Energieversorgungspreise (Strom, Gas etc.) berücksichtigt werden. Die Preisunterschiede fallen beim Heizöl zwar nur marginal aus. Die meisten regionalen Stromversorger bieten allerdings einen Spezialtarif für den Bezug von Strom für Wärmepumpen an. Diese Tarife sind meistens günstiger als die Preise für den übrigen Strombezug.

Saubere Pelletkessel

Bezüglich Umweltbelastung sind Pelletkessel sauber, auch wenn die Feinstaubbelastung bei älteren Anlagen bedeutend sein kann. Erdsonden-Wärmepumpen kommen immerhin auf Platz zwei – selbst wenn eine CO2-Belastung durch einen fossilen Elektrizitätsmix im Ausland berücksichtigt wird.

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