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Elektrosmog in Gebäuden

Elektrizität deckt Mensch und Tier mit unsichtbaren, elektrischen und magnetischen Feldern ein. Elektromagnetische Felder sind wissenschaftlich gut untersuchte Kräfte.

Bei längerer Exposition (im Schlafzimmer und am Arbeitsplatz) können elektrische Wechselfelder gesundheitliche Auswirkungen hervorrufen. Solche Felder entstehen rund um Leitungen und Geräte, die unter Spannung stehen.
Bei längerer Exposition (im Schlafzimmer und am Arbeitsplatz) können elektrische Wechselfelder gesundheitliche Auswirkungen hervorrufen. Solche Felder entstehen rund um Leitungen und Geräte, die unter Spannung stehen.

Im Gegensatz zum eigentlichen Smog, der Luftverschmutzung, schweben beim Elektrosmog (nicht ionisierende Strahlen NIS) keine organischen und anorganischen Teilchen in der Luft. Vielmehr handelt es sich um physikalische Kraftfelder, die die Funktionen des menschlichen Organismus beeinträchtigen können. Besonders elektrosensible Menschen spüren elektromagnetische Felder, die durch äussere elektrische und magnetische Einflüsse verursacht werden.

Elektrische Wechselfelder (Niederfrequenz NF)

Bei längerer Exposition (im Schlafzimmer und am Arbeitsplatz) können elektrische Wechselfelder gesundheitliche Auswirkungen hervorrufen. Solche Felder entstehen rund um Leitungen und Geräte, die unter Spannung stehen. Diese können sich durch Oberflächen und Materialien hindurch sowie via Luft im Gebäude ausbreiten, da die Leiter in der Regel nicht abgeschirmt sind.

Auch wenn kein Strom verbraucht wird, wirken diese Felder im Umkreis von Schaltern, Steckdosen, Leitungen und anderen elektrischen Installationen. Mit geeigneten abgeschirmten Produkten können die Felder deutlich reduziert werden.

Magnetische Wechselfelder (Niederfrequenz NF)

Befindet sich der Mensch im Einflussbereich von magnetischen Wechselfeldern, da das Haus zum Beispiel sehr nahe einer Hochspannungsleitung steht oder erdverlegte Kabelleitungen das Grundstück unterqueren, wirken starke Magnetfelder - auch als Induktion bezeichnet - auf den Organismus ein. Dies kann zu unspezifischen Stresssymptomen wie Schlaflosigkeit, Kopfweh und Gereiztheit führen, aber auch die Blutkörperchenbildung hemmen und das Nervensystem beeinflussen. Magnetische Felder können auch zu Störungen von technischen Anlagen – Computer und Fernseher – führen. Weitere Quellen von Magnetfeldern sind: Transformatorstationen, Starkstromleitungen, Bahnstrom, Radiowecker, Ladegeräte, Motoren usw. Magnetische Wechselfelder entstehen überall dort, wo Strom fliesst.

Radio- und Fernsehwellen

Zur Übertragung von Radio-, Fernseh- und Funkdaten werden elektromagnetische Wellen verwendet. Diese sind analog gerundet und sinusförmig modelliert. Die Hintergrundstrahlung von Radio- und Fernsehwellen hat in den letzten 30 Jahren mindestens um den Faktor 100 zugenommen. Ob diese Strahlungszunahme auch gesundheitliche Auswirkungen verursacht, ist wissenschaftlich noch nicht vollständig geklärt.

Mobilfunk und W-LAN (Hochfrequenz HF)

Die Vielfalt moderner Funktechnologie und mobiler Kommunikationsmittel (Handys etc.) ist heute nicht mehr wegzudenken. Allerdings zeigen immer mehr Studien, welche schwerwiegenden gesundheitlichen Risiken damit in Verbindung gebracht werden müssen. Die häufigsten Reaktionen sind eher unspezifische Symptome wie Unwohlsein, Nervosität, Schlaflosigkeit usw. In der baubiologischen Praxis wurde festgestellt, dass zahlreiche Personen auf gepulste Wellen (Mobilfunk und drahtlose Telefonie mit DECT) gesundheitlich schneller reagieren als auf gleichmässige Wellen. Wissenschaftlich untersucht sind aber noch weitere beobachtbare gesundheitliche Schädigungen: Schädigung der DNA, Erbgutveränderung, Unfruchtbarkeit sowie Schwächung der Immunabwehr.

Die Auswirkungen neuerer Mobilfunktechnologien (UMTS etc.) sind noch kaum abschätzbar. Die permanente Veränderung der Sendetechnik erschwert zudem die wissenschaftliche Forschung. Derzeit ist Vorsicht gegenüber hochfrequenten Sendeanlagen angezeigt, da bislang keine Nachweise für die gesundheitliche Unbedenklichkeit erbracht werden können.

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