Einbruchprävention mit Smart Home-Technik

Ein sicheres Haus wird mit einfachen elektronischen Helfern noch sicherer. Und das erst noch kostengünstig.

Typisch dafür ist eine Basisinstallation mit einem Bewegungsmelder, der ein Schocklicht auslöst. Die Ergänzung dazu ist eine Kamera-Überwachung mit Smartphone-Verbindung.
Typisch ist eine Basisinstallation mit einem Bewegungsmelder, der ein Schocklicht auslöst. Die Ergänzung dazu ist eine Kamera-Überwachung mit Smartphone-Verbindung.

Die Familie ist sich einig: mehr Sicherheit wäre angenehm. Doch einmauern will sich niemand. Da kommt die Technik von Smart Home gerade richtig. Vor allem, wenn die Gebäudehülle schon über einen minimalen Sicherheitsstandard verfügt. «Merken Sie sich ein Wort: mechatronisch. Dahinter verbirgt sich die Verbindung von Mechanik und Elektronik», schreibt ein grosser Anbieter von Sicherheitslösungen. Damit ist die Firma keineswegs allein: die geschickte Kombination von mechanischen Hürden für Einbrecher und elektronischer Überwachung und Alarmierung ist heute im Trend.

Modularer Aufbau

Mit Elektronik lässt sich ein Plus an Sicherheit gewinnen – ohne Baustellen. Wenn die Sicherheitslücken bekannt sind, resultiert daraus ein Gesamtplan. Dieser kann in Etappen realisiert werden, sofern die Systeme aufeinander passen. Typisch dafür ist eine Basisinstallation mit einem Bewegungsmelder, der ein Schocklicht auslöst (möglichst nicht bei jeder Katze). Die Ergänzung dazu ist eine Kamera-Überwachung mit Smartphone-Verbindung. Die neue wie die alte Funktion laufen über die «Alarmzentrale» im Haus. Der Bewegungsmelder «funkt» ebenso wie die Kamera die Daten in die Zentrale, von wo das Signal «Licht EIN» ans Schocklicht übertragen oder die Bilder übers Handy-Netz (GSM-Netz) zum Smartphone kommen.

Auf der Dezimeterwelle

Ein «sicheres Smart Home» überträgt eine Fülle von Daten. Mit Funk geht das besonders einfach. Möglich macht dies die Dezimeterwelle, eine Radiowelle in der Länge zwischen 1 und 10 dm, was den weit verbreiteten Frequenzen von 868 Megahertz entspricht. Dadurch sind die Komponenten frei platzierbar. Nur das Funksignal aus der Zentrale muss bei der Sirene und beim Schocklicht ankommen – und umgekehrt vom Sensor und von der Kamera in die Zentrale. Der Radius eines Funknetzes im Privathaus beträgt im freien Raum rund 300 m. Wände und Decken bilden Hindernisse. Blechabdeckungen und Metalltafeln reflektieren die Signale sogar, was die Zentrale dann als Störsignal empfängt.                     

Stromversorgung braucht es

Nachteilig am Funknetz ist der Batteriewechsel. Denn jeder Sensor und Melder braucht für die Wahrnehmung und für den „Funk“ an die Zentrale Strom. Mittlerweile sind batterielose Geräte erhältlich, die ihre Energie aus der Umgebung erzeugen, beispielsweise aus Temperaturunterschieden im Raum.      

Kellertüren und Dachfenster sind beliebte Einstiegswege von Einbrechern. Vielfach öffnen diese nach aussen, was einen Einbruch mit Stemmeisen noch leichter macht. Wenn nur der Öffnungskontakt am Dachfenster nicht ein Sirenenalarm auslösen würde. Das Protokoll in der Zentrale oder auf dem Smartphone zeigt dem Hausbesitzer später: Dachfenster kontrollieren!

Smart Home bietet Sicherheit vor Einbruch – fünf Bereiche

Fenster + Türen

Bewegung

Sirenen + Licht

Alarmierung

Spezialitäten

  • Öffnungs-kontakt
  • Glasbruchmelder
  • Erschütterungs-melder
  • Kamera-
  • Überwachung
  • Fernüberwachung
  • Sensoren im
  • Raum + Garten
  • Schock-
  • Beleuchtung
  • Akustischer
  • Alarm, Sirene
  • Präsenz-beleuchtung
  • Lokaler Alarm: Sirenen und Licht
  • Fern-Alarm über Smartphone
  • Alarm an Sicherheitsdienst
  • Stromausfall-melder
  • Rauchmelder
  • Wassermelder

Zusätzliche Informationen

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