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Mit kleinem Budget zum Smart Home

Smart-Home-Lösungen sind auch mit kleinem Budget realisierbar. Möglich ist dies, weil die Systeme modular aufgebaut sind und Interessenten lediglich ein paar günstige Einzelteile einkaufen können, mit der Absicht, später die «Home Automation» zu ergänzen.

Low-Budget-Systeme sind vor allem für die Steuerungen von einzelnen ausgewählten Dienstleistungen geeignet – Heizung, Beleuchtung und Alarmsysteme.
Low-Budget-Systeme sind vor allem für die Steuerungen von einzelnen ausgewählten Dienstleistungen geeignet – Heizung, Beleuchtung und Alarmsysteme.

Günstige Systeme sind also modular und ihre Signalübertragung basiert auf Funk. Leitungen muss der Nutzer deshalb keine verlegen – oder nur ganz wenige Netzkabel für die Stromversorgung. Denn leitungsgebundene Systeme figurieren in einer anderen Budget-Klasse. Die meisten kostengünstigen Smart-Home-Angebote liegen mit ihrer Funk-Frequenz zwischen 850 und 950 Megahertz, am meisten verbreitet ist die Frequenz 868 MHz. Signale mit dieser Hertz-Zahl durchdringen Wände «einfacher» – also mit weniger Verlusten – als Befehle über das ebenfalls verbreitete Frequenzband um 2,4 Gigahertz.

Starter-Kit für rund 200 Franken

Von wo kommen Signale und wohin sollen diese gehen? Vom Smartphone oder vom PC respektive vom Laptop an die Geräte und – Beispiel: Alarm bei offenem Fenster – vom Öffnungskontakt zurück aufs Smartphone. An dieser Übermittlung sind drei Übermittlungstechniken beteiligt: Handynetz, Web und Funk. Mit einem Starter-Paket aus dem Handel lässt sich die Verbindung vom Router an die Geräte über Funk sicherstellen. Wesentlicher Paketinhalt ist ein steckerfertiges Gateway, das Signale aus dem Router (Web), beispielweise an die Heizung, sendet (Reichweite etwa 20 m). Die meisten Produkte sind mit Web-Anbindung erhältlich, was der Hauseigentümerin erlaubt, auf einer Website Geräte mit Geräten und diese mit der Zentrale zu verknüpfen. Basisausrüstungen sind schon für etwa 200 Franken erhältlich.

Standard mit grosser Verbreitung wählen

Um keine Enttäuschung zu erleben, sollten Sie für Ihr Smart-Home-Starter-Kit einen anerkannten Standard mit grosser Verbreitung wählen. Dazu gehört «Z-Wave», an dem 330 Gerätehersteller beteiligt sind. Die breite Akzeptanz des Standards stellt sicher, dass sich Geräte und Zentrale «verstehen». Beispiel: Ein Heizkesselhersteller rüstet mit Vorteil seine Produkte mit Z-Wave-fähigen Steuerungen aus. Haus- und Wohnungseigentümer können dann ihre Low-Budget-Lösung nach Bedarf erweitern. Ins Geld können aber Aktoren gehen, zum Beispiel Radiator-Ventile zur Steuerung der Wärmeabgabe in einem Raum. Funkgesteuerte Schalter sind dagegen schon für einige Franken erhältlich. Für die Steuerung von Beleuchtungen oder Sonnenstoren sind diese einfachen Teile ausreichend. Neben «Z-Wave» sind auch Homematic, ZigBee und viele proprietäre Standards verfügbar. Weil viele Elemente in einem funkbasierten Automationssystem mit Batterien bestückt sind, ist der Energieverbrauch ein entscheidendes Kriterien für die Auswahl.

Es geht noch günstiger

Für etwa 20 Franken sind im Baumarkt schaltbare Steckdosen erhältlich. Über Funk, zumeist mit 433 Mega-Hertz, sind so Lampen und Unterhaltungsgeräte schaltbar. Ein Automationssystem ist das nicht, weil das Basisgerät fehlt. Aber in Kombination mit einem Gateway für Handy-Empfang entsteht eine Fernbedienung. Derartige Solitärlösungen sind mit anderen Geräten und schaltbaren Steckdosen allerdings nicht kompatibel. Fazit: Low-Budget-Systeme sind vor allem für die Steuerungen von einzelnen ausgewählten Dienstleistungen geeignet – Heizung, Beleuchtung und Alarmsysteme.

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