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Installation von Multimediaverbindungen

Telekomprovider und Stromversorger bemühen sich in den Städten um ein flächendeckendes Glasfasernetz. Derweil sind Kabelnetzbetreiber in den ländlichen Regionen daran, für schnelle Multimediaverbindungen zu sorgen.

Fiber-to-the-home (FTTH), Triple-Play und Multimedia sind Begriffe, deren Bedeutung sich Hausbesitzer langsam aneignen sollten.
Fiber-to-the-home (FTTH), Triple-Play und Multimedia sind Begriffe, deren Bedeutung sich Hausbesitzer langsam aneignen sollten.

(knü) Fiber-to-the-home (FTTH), Triple-Play und Multimedia sind Begriffe, deren Bedeutung sich Hausbesitzer langsam aneignen sollten. Ersterer bezeichnet den Glasfaseranschluss bis zum Haus, um fast unbeschränkte digitale Dienste konsumieren zu können. Und die beiden anderen Fremdwörter bedeuten: Dank schneller Übertragungsraten und höchster Datenkapazitäten vermag ein Breitbandkabel Fernsehen, Telefonie sowie Internet zu bündeln. Anstatt wie bisher drei verschiedene Anschlüsse ins Haus zu ziehen, gehen die Kommunikationskanäle nun zusammen. Der FTTH-Anschluss wird inskünftig die bestehenden Telefon- und Fernsehkabelbuchsen vermehrt ersetzen oder zumindest ergänzen. Zwar ist noch nicht einmal jeder zehnte Haushalt in der Schweiz mit dem Glasfasernetz verknüpft; bis in drei Jahren soll der Anteil aber verdreifacht werden. Der aktuelle Stand der Vernetzung ist auf dem Breitbandanschluss des Bundesamts für Kommunikation einsehbar (www.breitbandatlas.ch).

Teilweise kostenlose Anschlüsse

In über einem Dutzend Standorte werden derzeit Datenleitungen für höchste Kapazitätsansprüche verlegt; die Arbeiten konzentrieren sich auf grosse und kleine Ballungsgebiete. In Bern, Zürich, St. Gallen, Luzern, Basel oder Thun sind die lokalen Energieversorger teilweise gemeinsam mit Swisscom daran, für die entsprechenden Hausanschlüsse – fiber-to-the-home – zu sorgen. Hausbesitzer haben dann die Qual, das passende Angebot aus etwa einem Dutzend Multimedia-Provider oder Triple-Play-Anbieter zu wählen. Das «Kommunikationsnetz der Zukunft» ist für viele Hausbesitzer jedoch kostenlos: So hat das Elektrizitätswerk der Stadt Zürich (EWZ) die Neuanschlüsse bisher auf eigene Kosten installiert. Und der Hauseigentümerverband HEV Schweiz hat mit Swisscom einen Mustervertrag ausgearbeitet, wonach letztere das Glasfaserkabel in die bestehenden Gebäude, inklusive die hausinterne Verkabelung, bezahlt. Auf den Webseiten der lokalen Energieversorger und der Telekomfirma wird der Stand der Ausbauprojekte jeweils nachgeführt.

Aufgerüstete Kabelnetze

Zwar sind die weissen Glasfaser-Flecken vor allem abseits der Agglomerationen auszumachen. Doch auch ländliche Regionen werden zunehmend mit Breitbandkapazität versorgt. So sind die Fernsehkabelnetzbetreiber daran, ihre Leitungsinfrastruktur für Hochgeschwindigkeits-Internet oder Video-on-Demand-Dienste kontinuierlich aufzurüsten. Denn die meisten Kabel-TV-Netze erlauben jetzt schon Übertragungsraten zwischen 50 und 100 Megabit pro Sekunde. Möglich macht dies eine hybride Infrastruktur: Die grossen Netzknoten sind mit Glasfaserleitungen verbunden, einzig die Feinverteilung und die letzte Meile werden mit Koaxialkabeln überbrückt. Für HD-TV oder Telefonieren erforderliche Bandbreite reicht das Angebot bei weitem aus. Zum Vergleich: Lichtwellenleiter respektive Glasfasern übertragen  mindestens 500 Megabit Daten pro Sekunde. Für das herkömmliche Fernsehkabel spricht: Sowohl die Anschlussbuchse als auch die hausinterne Verteilung existieren bereits.

Einheitliche Standards

Unabhängig von der Übertragungstechnik – mit Glasfaser, Koaxialkabeln oder Kupferleitungen – jedoch gilt: Um anwendungs- und anbieterneutrale Multimedia-Installation zu gewährleisten, haben Telekomfirmen und Energieversorger einheitliche Ausbaustandards einzuhalten. Daher sind die technischen Schnittstellen bei Gebäudeeintritt, in den hausinternen Steigzonen von Mehrfamilienhäusern sowie für die wohnungsinterne Installation definiert. Unter anderem wird so die doppelte Glasfasererschliessung eines Wohngebäudes durch unterschiedliche Anbieter vermieden. Im Einfamilienhaus ist allerdings auf den zusätzlichen Platzbedarf zu achten. Häufig wird der Keller als Verteilerstandort für die Multimediaverkabelung gebraucht. Wo dies nicht möglich ist, kommen Alternativen zu Zug: Mit einem aufgerüsteten Satellitenanschluss sind die vielfältigen Multimedia-Breitbanddienste ebenfalls störungsfrei zu geniessen.

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