Die vernetzte Küche

Durch die Digitalisierung hat die Küche in den vergangenen Jahren eine kleine Revolution erfahren. Neue Funktionen und die Vernetzung von Geräten haben das Kochen nachhaltig verändert.

Der Geschirrspüler G 6000 EcoFlex von Miele merkt selber, wenn Tabs, Klarspüler und Regeneriersalz zur Neige gehen, und schickt eine Nachricht aufs Handy.
Der Geschirrspüler G 6000 EcoFlex von Miele merkt selber, wenn Tabs, Klarspüler und Regeneriersalz zur Neige gehen, und schickt eine Nachricht aufs Handy.

(aes) War der Dampfkochtopf lange Zeit der Inbegriff modernen Kochens, wird Gemüse und allerlei anderes heute sanft und schonend im Combi-Steamer knackig gegart. Auch die Zubereitungsart «sous-vide», die bislang den Profiköchinnen vorbehalten war, hat in der privaten Küche Einzug gehalten. Doch innovative Küchengeräte professionalisieren nicht nur die Zubereitungsarten, sie sind auch «smart» geworden. Die neuesten Backöfen, Herde und Kühlschränke können weit mehr als backen, braten oder kühlen – sie denken mit. 

Stellte man früher den Timer, um den Sonntagsbraten rechtzeitig aus dem Ofen zu nehmen, meldet heute eine Push-Nachricht auf das Smartphone, wenn die gewünschte Kerntemperatur erreicht ist.
Stellte man früher den Timer, um den Sonntagsbraten rechtzeitig aus dem Ofen zu nehmen, meldet heute eine Push-Nachricht auf das Smartphone, wenn die gewünschte Kerntemperatur erreicht ist.

Stellte man früher den Timer, um den Sonntagsbraten rechtzeitig aus dem Ofen zu nehmen, meldet heute eine Push-Nachricht auf das Smartphone, wenn die gewünschte Kerntemperatur erreicht ist. Über eine App bietet beispielsweise Electrolux Hobbyköchen eine Funktion, mit der sie über einen Wifi-Zugang den Kochvorgang auch ausserhalb der Küche im Auge behalten. Ein kurzes Tippen auf dem Smartphone passt die Temperatur im Ofen an, durch Wischen wird mehr Dampf zugeführt. Beinahe zum Standard gehören heutzutage im Backofen oder Combi-Steamer hinterlegte Rezeptdatenbanken, die bei der Menu-Kreation helfen.

Kamera im Kühlschrank

Auch die mit «Home Connect» ausgerüsteten Haushaltsgeräte von Bosch und Siemens lassen sich über eine einzige App überwachen und bedienen – egal, ob man sich gerade im Garten oder beim Einkaufen befindet. Gleichzeitig ist der Kühlschrank zum Einkaufsmanager avanciert. iQ500, der erste vernetzungsfähige Siemens-Kühlschrank, verfügt über zwei Hochleistungskameras, die alle Vorräte im Blick behalten. Per Smartphone schaut man von unterwegs, was im Kühlschrank fehlt. Bei jedem Schliessen machen die Kameras nämlich je ein Foto, das in die Home Connect App geladen wird. V-Zug bietet seit vergangenem Jahr die Zusatzoption «Home» an, mit der sich Backofen oder Geschirrspüler über den integrierten LAN-Anschluss ins hausinterne Netzwerk einbinden lassen. Mit zusätzlichen Komponenten wie Powerline-Adapter oder WLAN-Bridge wird die Verbindung zum Heimnetzwerk ohne zusätzliche Leitung hergestellt.

Klicken und Einkaufen

Innovation ist auch bei Miele angesagt: Die neuen Geschirrspüler-Generation G 6000 EcoFlex unterschreitet nicht nur die Grenzwerte der Energieeffizienzklasse A+++, sondern verbindet sich ohne zusätzliche Module über den heimischen WLAN-Router mit dem Internet. Mithilfe der App Miele@mobile lassen sich auch hier die Geräte kontrollieren und steuern. Das beinhaltet neben Statusanzeige, Programmauswahl und Programmstart auch die Funktion ShopConn@ct: Ist diese aktiviert, wird automatisch eine Nachricht aufs Handy oder Tablet geschickt, sobald Tabs, Klarspüler oder Regeneriersalz zur Neige gehen – mit nur wenigen Klicks ist Nachschub bestellt. Wann genau diese Funktion in der Schweiz erhältlich ist, ist derzeit noch offen.

Die Frage, wie viel Digitalisierung man in der eigenen Küche möchte, ist angesichts der zahlreichen neuen Möglichkeiten durchaus berechtigt. Denn man sollte sich gut überlegen, ob man tatsächlich beim gemütlichen Tête-à-tète daran erinnert werden will, dass der Geschirrspüler darauf wartet, ausgeräumt zu werden. 

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