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Vorgehen beim Hausumbau: So klappt's!

Ein Haus zu erneuern, braucht Zeit und kostet Geld. Richtig geplant und mit dem Einbezug von Fachleuchten gelingt der Hausumbau – auch in energetischer Hinsicht.

Das A und O einer gelungenen Sanierung ist eine sorgfältige Planung.
Das A und O einer gelungenen Sanierung ist eine sorgfältige Planung.

(jgl) Regelmässige Investitionen in eine Liegenschaft sorgen dafür, dass deren Bausubstanz erhalten bleibt und sie nicht an Wert verliert. Gleichzeitig bleibt das Haus bezüglich Komfort, Ausbaustandard und Energieverbrauch auf einem mit Neubauten vergleichbaren Stand. Jährliche Rückstellungen in der Höhe von 1 % bis 1.5 % des Gebäudewertes sind nötig, damit das Geld bei einer anstehenden Sanierung nicht fehlt. Im Hinblick auf die geforderte Energiewende ist bei einer Erneuerung die effiziente Energienutzung zudem ein zentraler Punkt: Die Betriebskosten sinken und gleichzeitig leistet man damit einen Beitrag zum Klimaschutz.

Die Analyse des Bestands

Das A und O einer gelungenen Sanierung ist eine sorgfältige Planung. Dazu gehört als erstes eine umfassende Analyse und Bestandsaufnahme der Immobilie. Hier stehen zunächst oft nicht architektonische und technische Aspekte im Vordergrund: Oft geht es zum Zeitpunkt einer Erstberatung um Fragen zu Steuern, Erbrecht oder Baurecht. Dies berücksichtigt das erarbeitete Merkblatt SIA 2047 «Sanierungsstrategien finden». Es umfasst im Wesentlichen drei Punkte im Umgang mit der nachhaltigen Erneuerung von Gebäuden:

  • Analyse des Gebäudes sowie die kurz-, mittel- und langfristigen Ziele der Bauherrschaft

  • Planung der Strategie: Sanfte Erneuerung in Etappen oder Umbau mit Eingriffen in die Bausubstanz

  • Erneuerung der Liegenschaft mit gleichzeitiger Senkung des Energieverbrauchs

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Fachleute helfen weiter

Frühzeitig einbezogene Fachleute helfen, diese Punkte zu klären. Liegt die Diagnose vor, gilt es, ein individuell abgestimmtes Gesamtkonzept zu entwickeln. Szenarien reichen vom Abbruch und Ersatzneubau der Liegenschaft über einen Umbau inklusive Erweiterung bis zur sanften Erneuerung des Hauses. Bei einer Gesamtsanierung können bauliche Massnahmen optimal aufeinander abgestimmt werden. Das Risiko von Bauschäden sinkt und eine effiziente Energienutzung lässt sich rascher realisieren. Ob die Erneuerung in bewohntem oder unbewohntem Zustand durchgeführt wird, ist abhängig von der Tiefe des geplanten Eingriffs. Die umfassende Erneuerung der Böden beispielsweise ist in leerem Zustand besser machbar. Küche und Bad hingegen lassen sich auch erneuern, wenn die Liegenschaft bewohnt ist.

Sinnvolle Pakete schnüren

Fällt der Entscheid zugunsten einer Etappierung, ist es wichtig, die einzelnen Eingriffe zu sinnvollen Paketen zu bündeln – beispielsweise Massnahmen im Aussenbereich und solche im Inneren des Hauses. Die Pakete sollten in jedem Fall einem in sich geschlossenen Bauabschnitt entsprechen und sowohl in finanzieller als auch bauphysikalischer und konstruktiver Hinsicht sinnvoll ist. Denn zwischen einzelnen Baumassnahmen bestehen Abhängigkeiten. Ein typisches Beispiel ist die Anschaffung eines neuen Heizkessels. So reduzieren neue Fenster, Wärmedämmungen und andere energiesparende Baumassnahmen den Leistungsbedarf eines Gebäudes erheblich. Wird der Heizkessel nun vor der Sanierung der Bauhülle ersetzt, ist er entsprechend überdimensioniert. Neben der sinnvollen Kombination der Massnahmen entscheidet deshalb die gewählte Reihenfolge für den Erfolg der Sanierung in Etappen. Eine sinnvolle Abfolge einzelner Eingriffe ist beispielsweise: Fassade mit neuen Fenstern, Sanierung Dach (Option Sonnenkollektoren), Haustechnik, Innenrenovation.

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