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Ob GEAK® Energie-Ausweis, GEAK Plus® Energie-Analyse oder GEAK Plus® Energie-Sanierungskonzept: Der Haus-Check der GVB Services AG gibt Wohneigentümern und Liegenschaftsverwaltern Auskunft über die Energieeffizienz ihres Gebäudes. Auf Wunsch informiert er zusätzlich über Ablauf und Kosten einer energetischen Sanierung.

8.30 Uhr, Ortstermin bei einem Mehrfamilienhaus in Bern. Hier soll der Architekt und Energieberater Martin Bürgi einen Haus-Check durchführen. Mit dabei sind die Abwartin, die als Mieterin im Gebäude wohnt, und ein Vertreter der Liegenschaftsverwaltung, die bei der GVB Services AG einen Haus-Check in Auftrag gegeben hat. Von ihm hat Bürgi bereits die Grundrisspläne sowie eine Auflistung über den Energie- und Stromverbrauch der letzten drei Jahre erhalten: unverzichtbare Daten für die Berechnung der Energieeffizienz eines Gebäudes.

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Abklärungen vor Ort

Wir beginnen unsere Besichtigung mit einem Rundgang ums Haus, bei welchem dem Haus-Check-Experten von der Art der Fensterverglasung bis zu unterschiedlichen Wohnungsgrössen so manches auf den ersten Blick auffällt, was für Laien auch nach längerem Hinsehen kaum ersichtlich ist. Als Erinnerungshilfe für den Bericht, den Bürgi anschliessend schreiben wird, dienen ihm Aufnahmen mit seiner Digitalkamera. Anschliessend geht es weiter in den Keller, wo der Energieberater die Isolation der Kellerdecke untersucht. «Die Wärmedämmung der Gebäudehülle ist bei vielen Gebäuden der Knackpunkt», sagt Bürgi, der Zustand und Dicke der Isolation in seinem standardisierten Fragebogen notiert. Die nächste Station ist ein Ort, an dem viel Strom verbraucht wird: die Waschküche. Hier prüft Bürgi die Energieeffizienzklassen von Waschmaschine und Trockner. Als nächstes bringt der Haus-Check-Experte das Alter der Heizung, die Heizmethode und der Energieträger sowie die Art der Warmwasseraufbereitung in Erfahrung – allesamt wichtige Punkte für die Bestimmung der Energieeffizienz des Gebäudes. Bereits im Vorfeld abgeklärt hat Bürgi hingegen die Aussenabmessungen und den Rauminhalt des Gebäudes. So sind nach nicht einmal 30 Minuten der Rundgang beendet, der Fragebogen ausgefüllt und ein Gesamteindruck gewonnen.

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Detaillierter Bericht

Egal, für welches der drei Module des Haus-Checks – Energie-Ausweis (GEAK®), Energie-Analyse (GEAK Plus®) oder Energie-Sanierungskonzept (erweiterter GEAK Plus®) – sich der Kunde entschieden hat: Er erhält in jedem Fall einen vierseitigen Gebäudeenergieausweis der Kantone (GEAK®)  oder den GEAK Plus®. Analog zu den Energieeffizienzklassen für Elektrogeräte und Autos gibt er an, welcher Klasse die Gebäudehülle und der Gesamtenergieverbrauch eines Gebäudes zugeordnet sind. Dem Eigentümer zeigt dies einen ersten Handlungsbedarf, aber noch keinen konkreten Massnahmenkatalog auf. Dieser ist Bestandteil der beiden anderen Module, Energie-Analyse und Energie-Sanierungskonzept. Beide zeigen auf, welche energetische Sanierungsmassnahmen sinnvoll wären, wie hoch die Energieeinsparungen sind und wie viel die einzelnen Schritte den Eigentümer kosten, sowie hoch die zuerwartenden Förderbeiträge sind. Während die Energie-Analyse eine Grobkostenschätzung beinhaltet, weist das Energie-Sanierungskonzept auch einen detaillierten Kostenvoranschlag und einen Etappierungsvorschlag aus, sowie einen Vergleich der Haustechnik. Ebenfalls darin enthalten ist ein zusätzlicher Termin mit dem Experten vor Ort für eine Nachbesprechung. Der Haus-Check dient so als kostengünstige Grundlage für eine Gebäudesanierung, die zu mehr Energieeffizienz und damit auch zu tieferen Heizkosten führt.

Ablauf eines Haus-Check

Ein Haus-Check-Experte stellt sich vor

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Der Architekt und Energieberater Martin Bürgi ist auf Sanierungskonzepte für Ein- und Mehrfamilienhäuser spezialisiert. Seit 2011 bringt er sein Wissen als Haus-Check-Experte für die Kundinnen und Kunden der GVB Services AG ein.

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