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Bis 2012 war es in der Schweiz möglich, Wohneigentum ohne Eigenkapital fremdfinanzieren zu lassen.
Bis 2012 war es in der Schweiz möglich, Wohneigentum ohne Eigenkapital fremdfinanzieren zu lassen.

Kurz erklärt: Eigenheim-Finanzierung ohne Eigenkapital 

(rh) Bis 2012 war es in der Schweiz möglich, Wohneigentum ohne Eigenkapital fremdfinanzieren zu lassen. Dann haben die Banken festgelegt, dass sie nur noch bis 80 Prozent finanzieren und der Käufer, die Käuferin mindestens 20 Prozent Eigenkapital aufbringen muss. Als Eigenkapital gelten zum Beispiel Ersparnisse, Wertschriften und Bauland, das noch nicht belehnt ist. Falls Sie kein oder zu wenig Eigenkapital besitzen, haben Sie verschiedene Alternativen, Ihr Eigenkapital aufzustocken: Sie können …

  • Kapital aus der beruflichen Vorsorge (2. Säule) für die Finanzierung von selbstbewohntem Wohneigentum vorbeziehen oder verpfänden. Wie viel, steht im Versicherungsausweis unter «Freizügigkeitsleistung» oder «Austrittsleistung». Achtung: 

    • Ab 50 reduziert sich die Summe, die Sie für den Kauf eines Hauses oder einer Wohnung einsetzen dürfen.

    • Sie müssen mindestens 10 Prozent des Immobilienwertes mit Eigenkapital finanzieren, das nicht aus der 2. Säule stammt.
  • Kapital aus der privaten Vorsorge (Säule 3a) für die Finanzierung von selbstbewohntem Wohneigentum vorbeziehen oder verpfänden.

  • Ihre Familie oder Freunde um ein zinslosen und nicht rückzahlbares Darlehen bitten.

  • Ihre Eltern um eine Schenkung oder einen Erbvorbezug bitten.

Je mehr Eigenkapital Sie aufbringen, desto weniger Geld brauchen Sie von der Bank. Dadurch sinken Ihre Hypothekarschuld und Zinsbelastung – aber Sie dürfen in der Steuererklärung weniger Schulden vom Vermögen und weniger Schuldzinsen vom Einkommen abziehen.

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