Datenschutz

Cookies helfen uns, unsere Website besser auf Ihre Interessen und Bedürfnisse abzustimmen. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies und unserer Datenschutzrichtlinie einverstanden.

Welche Haustiere dürfen Sie in einer Mietwohnung halten?

Für einen Hund oder eine Katze brauchen Sie die Einwilligung Ihres Vermieters. Hamster dürfen Sie ohne halten. Was ist mit exotischen Tieren wie Schlangen oder Spinnen?

Katze
Das Recht auf die Haltung einer Katze oder eines Hundes ist erblich. Stirbt eine Katze, für deren Haltung ein Mieter eine Bewilligung hatte, darf er sich eine neue Katze anschaffen.

(rh) Viele Mietverträge halten fest, dass Hunde oder Katzen nur mit Erlaubnis des Vermieters in der Wohnung gehalten werden dürfen. Der Vermieter kann die Erlaubnis verweigern, braucht dafür allerdings einen guten Grund. Zum Beispiel die Wohnungsgrösse, die eine artgerechte Haltung verunmöglicht, oder die Angst anderer Mieter. In der Regel gilt das Prinzip der Gleichbehandlung: Wenn ein Mieter eine Katze halten darf, dürfen alle eine halten. In der Regel sind Hauskatzen kein Problem, schwieriger wird es mit Freigängerkatzen. Oft geht es um das Bild des Hauses, das durch Katzentreppen oder Katzenschleusen gestört werden könnte.

Anhang zum Mietvertrag

Das Institut für interdisziplinäre Erforschung der Mensch-Tier-Beziehung hat einen Anhang zum Mietvertrag erarbeitet. Dieser Anhang bringt die Anliegen der Vermieter, der Mieter und des Tierschutzes unter einen Hut. Die Vereinbarung hält sich an die aktuelle Rechtsprechung in der Schweiz und das europäische Übereinkommen zum Schutz der Heimtiere. Der Anhang zum Mietvertrag ist kostenlos, vermeidet Rechtsunsicherheiten und definiert die Pflichten des Tierhalters. Er wird vom Mieterinnen- und Mieterverband der Deutschschweiz und vom Schweizerischen Hauseigentümerverband anerkannt.

Das Recht ist erblich

Stirbt eine Katze, für die der Vermieter eine Bewilligung erteilt hatte, darf sich der Mieter eine neue Katze anschaffen. Wird die Liegenschaft verkauft, muss der neue Eigentümer alle Bewilligungen respektieren. Das schützt den Mieter mit Haustier. Wenn ein Mieter sich aber ohne Erlaubnis oder trotz Verbot einen Hund oder eine Katze zulegt, muss er im schlimmsten Fall mit der Kündigung rechnen, falls er sich nicht von seinem Haustier trennen will.

Vorsicht bei exotischen Haustieren

Exotische Tiere wie Schlangen oder Spinnen dürfen nur mit ausdrücklicher Zustimmung des Vermieters gehalten werden. Er kann die Erlaubnis verweigern, auch wenn die Tiere ungiftig sind. Der Vermieter ist dazu verpflichtet, alle Mieter vor übermässigen Beeinträchtigungen zu schützen. Dazu gehört die Angst davor, von einer Schlange überrascht zu werden. Ausserdem muss für die Haltung vieler exotischer Tiere eine Bewilligung des kantonalen Veterinäramtes eingeholt werden.

Ohne Einschränkungen erlaubt ist die Haltung von Kleintieren wie Mäusen, Hamstern, Kanarienvögeln oder Zierfischen, sofern sich ihre Anzahl in Grenzen hält. Bei Aquarien sollte vorgängig abgeklärt werden, ob der Boden das Gewicht des Beckens tragen kann.

Zusätzliche Informationen

hausinfo Artikel drucken