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Die passenden Nachbarn finden

Sie haben die passende Eigentumswohnung gefunden, die sämtlichen Wünschen zu entsprechen scheint. Wie finden Sie heraus, ob die Nachbarn zu Ihnen passen?

Es ist vorteilhaft, im Voraus zu wissen, ob man sich mit den künftigen Nachbarn ein Auskommen vorstellen kann – oder eben nicht.
Es ist vorteilhaft, im Voraus zu wissen, ob man sich mit den künftigen Nachbarn ein Auskommen vorstellen kann.

(rh) Stockwerkeigentum ist wegen der notwendigen gemeinschaftlichen Entscheide nichts für jedermann. Ausserdem steckt oft das ganze Vermögen inklusive Pensionskassengeld in der Wohnung. Es ist deshalb vorteilhaft, im Voraus herauszufinden, ob man sich mit den künftigen Nachbarn ein Auskommen vorstellen kann – oder eben nicht. Denn mögliche Reibungsflächen gibt es zuhauf: Vom nicht aufgeräumten Treppenhaus über laute Grill-Feste auf dem Balkon bis zur nicht erledigten Schneeräumung.

Ein detailliertes Stockwerkreglement und eine Hausordnung, die möglichst wenige Punkte offen lassen, grenzen mögliche Nachbarschaftsstreitigkeiten ein. Der emotionale Aspekt hingegen wird nirgendwo geregelt. Darum gilt es, geeignete Vorkehrungen zu treffen.

Offenheit als Voraussetzung

«Die Frage nach den Nachbarn ist von Beginn weg in den Entscheidungsprozess miteinzubeziehen», meint Luzius Theiler vom Hausverein Schweiz. Offenheit, insbesondere gegenüber den potenziellen Nachbarn, sei eine unabdingbare Voraussetzung. So rät der Fachmann, den künftigen Mitbewohnern ganz unbefangen Fragen zu stellen. Ebenso sollten die Protokolle der Stockwerkeigentümerversammlungen, zum Beispiel der vergangenen zwei Jahre, konsultiert werden. Dies bedinge allerdings, dass diese Aufzeichnungen seriös geführt worden seien, zumal sich Punkte durchaus geschickt verstecken lassen. Daher sollten Anträge, die sich gegen andere Eigentümer richten, aus den jeweiligen Protokollen ersichtlich sein. Aber viel wichtiger als die Protokolle sei das Gespräch mit den möglichen Nachbarn, ergänzt Theiler.

Gesamtsituation im Auge behalten

Bei der Suche nach einem geeigneten Objekt sollte stets auch die Gesamtsituation berücksichtigt werden. «Möchte man mit drei Kindern eine Eigentumswohnung in einer Liegenschaft kaufen, in der sonst keine Kinder wohnen, sind Reibungsflächen vorprogrammiert, und umgekehrt natürlich auch», hält Luzius Theiler fest. Nach Möglichkeit sollte auch der Makler, über den der Kauf abgewickelt wird, in diese Fragestellungen involviert werden. Leider stehe aber oft das Geld und nicht der nachbarschaftliche Friede im Vordergrund.

Es gelte auch zu bedenken, dass die ersten Stockwerkbegründungen rund 40 Jahre alt seien. Entsprechend würden vielfach mehrere Generationen unter einem Dach leben, erklärt Theiler. Und fügt an: «Bei 40 Jahre alten Liegenschaften besteht ausserdem häufig Renovationsbedarf.» Dies könne zu Problemen führen, wenn die Stockwerkeigentümer unterschiedlicher Meinung sind. Theilers Fazit: «Ein gewisser Grundkonsens ist in jedem Fall Voraussetzung, und dies nicht nur in Bezug auf den Lebensstil, sondern auch in Bezug auf Offenheit und gegenseitige Ansprüche.»

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