Gemeinschaft der Stockwerkeigentümer

Mit der Begründung von Stockwerkeigentum entsteht automatisch auch die Gemeinschaft der Stockwerkeigentümer; sie muss nicht speziell gegründet werden.

Mit der Begründung von Stockwerkeigentum entsteht automatisch auch die Gemeinschaft der Stockwerkeigentümer; sie muss nicht speziell gegründet werden.
Mit der Begründung von Stockwerkeigentum entsteht automatisch auch die Gemeinschaft der Stockwerkeigentümer; sie muss nicht speziell gegründet werden.

Aufgabe dieser Gemeinschaft ist es, die gemeinschaftlichen Teile zu verwalten; sie bestimmt über die Benutzung, den Unterhalt und die Erneuerung. Erwerben Sie eine Eigentumswohnung, werden Sie ohne weiteres Zutun Mitglied der Stockwerkeigentümergemeinschaft und bleiben es, so lange wie Sie Eigentümer oder Eigentümerin Ihrer Einheit sind. Sie können – ohne Ihre Wohnung zu verkaufen – nicht aus der Gemeinschaft austreten.

Das Gesetz lässt der Gemeinschaft einen breiten Spielraum, sich zu organisieren. Als einziges zwingendes Organ ist die Stockwerkeigentümerversammlung vorgesehen, die in Abstimmungen die wichtigen gemeinsamen Anliegen regelt. Damit die Stockwerkeigentümergemeinschaft im rechtlichen Verkehr handlungsfähig ist, kann sie im eigenen Namen klagen und betreiben, aber auch beklagt und betrieben werden.

Um ihren Verpflichtungen nachkommen zu können, verfügt die Gemeinschaft auch über ein eigenes Vermögen. Jeder Stockwerkeigentümer muss bestimmte Beiträge an dieses gemeinsame Vermögen beisteuern.

Trotz dieser Rechte ist die Stockwerkeigentümergemeinschaft keine juristische Person, denn sie ist nicht Rechtsträgerin, sondern erhält ihre Rechte von den einzelnen Stockwerkeigentümern verliehen. Auch handelt es sich bei der Gemeinschaft nicht um eine einfache Gesellschaft (Art. 530ff. OR).

Zusätzliche Informationen

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