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Einbruchschutz in Mehrfamilienhäusern

In der Schweiz kam es 2017 im Durchschnitt zu 113 Einbruchdiebstählen täglich. Betroffen waren nicht nur Eigenheimbesitzer, sondern auch Bewohner von Mehrfamilienhäusern. Mit einigen Massnahmen lässt sich die Sicherheit in Mehrfamilienhäusern verbessern.

Mehrfamilienhäuser weisen betreffend Einbruchschutz verschiedene Schwachstellen auf.
Mehrfamilienhäuser weisen betreffend Einbruchschutz verschiedene Schwachstellen auf.

(pg) Mehrfamilienhäuser weisen betreffend Einbruchschutz verschiedene Schwachstellen auf. Am meisten gefährdet sind natürlich Parterrewohnungen, wo der Zutritt der Einbrecher oft durch schlecht gesicherte oder sogar offene Fenster und Türen erfolgt. 

Doch auch Bewohner oberer Stockwerke werden zu Einbruchopfern, weil der Haupteingang häufig offen steht oder Nachbarn ohne Rückfrage die Türe per elektrischem Türöffner entriegeln. Überhaupt ist in grösseren Wohnsiedlungen die Anonymität ein Problem, denn oft kennt man seine Nachbarn heute kaum mehr. Wenig gesicherte Zugänge zu Abstellräumen, Waschküchen oder zur Einstellhalle verschärfen die Sicherheitsproblematik.

Mit folgenden Massnahmen können Sie Ihre Wohnung besser schützen:

  • Sowohl der Haupteingang wie auch Zugänge zu Nebenräumen sollten stets verschlossen sein. Kellerlichtschächte sollten mit einbruchhemmenden Gitterrosten gesichert sein.

  • Schliessen Sie Ihre Wohnungstüre auch ab, wenn Sie die Wohnung nur kurz verlassen, denn mehr als die Hälfte der Einbrüche in MFH erfolgt durch Wohnungstüren.

  • Halten Sie bei Abwesenheit Fenster und Balkontüren ganz geschlossen. Schräg gestellte Fenster laden Einbrecher geradezu zum Einstieg ein. 

  • Öffnen Sie den Haupteingang nur Personen, die Sie kennen oder erwarten, wie zum Beispiel den Postboten oder Handwerker.

  • Treffen Sie im Treppenhaus auf Ihnen unbekannte Personen, dann sprechen Sie diese an.

  • Seien Sie aufmerksam. Wenn Sie verdächtige Personen oder ungewöhnliche Vorfälle registrieren (beispielsweise, dass jemand über längere Zeit das Haus beobachtet), informieren Sie die Polizei.

  • Sie fahren in Urlaub? Informieren Sie Ihre Nachbarn und bitten Sie sie, Ihren Briefkasten regelmässig zu leeren. Hinterlassen Sie weder am Briefkasten noch im Haus Abwesenheitsnotizen.

Verbesserung des Einbruchschutzes

In Eigentumswohnungen steht es Ihnen frei, Ihre Fenster und Türen zusätzlich zu sichern. In Miethäusern sollten Sie den Vermieter oder die Hausverwaltung kontaktieren, wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihre Wohnung nicht ausreichend gesichert ist. Folgende zusätzlichen Schutzmassnahmen könnten umgesetzt werden:

  • Viele Türen lassen sich verhältnismässig leicht aufhebeln. Achten Sie deshalb darauf, dass sie eine einbruchhemmende Wohnungstür mit Prüfnachweis haben, der sicherstellt, dass die Türe in ihrer Gesamtkonstruktion mit Türblatt, Türrahmen, Schloss und Beschlag keinen Schwachpunkt aufweist.

  • Auch ältere und weniger gut gesicherte Türen können nachgerüstet werden, egal ob Schloss, Türblatt, Türrahmen oder Beschläge.

  • Als minimale Zusatzsicherung kann ein Türzusatzschloss oder ein Panzerriegel montiert werden.

  • Was für Türen gilt, gilt auch für die Fenster. Gut gesichert sind Sie mit einbruchhemmenden Fenstern und Balkontüren, bei denen sichergestellt ist, dass die Gesamtkonstruktion mit Rahmen, Beschlag, Verglasung und abschliessbaren Griffen keinen Schwachpunkt aufweist.

  • Auch spezielle, einbruchhemmende Rollläden erschweren - wenn ganz geschlossen - Einbrechern ihr illegales Tun.

Fühlen Sie sich in Ihren Wänden unsicher, leidet die Lebensqualität darunter. Überprüfen Sie deshalb, welche Massnahmen sich einfach umsetzen lassen und planen Sie anschliessend das weitere Vorgehen.

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