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Hochwasserschutz für Gebäude

Im Kanton Bern waren 2007 insgesamt 9'733 Gebäude bzw. 2,5 % aller Liegenschaften von einem Hochwasser betroffen. Mit welchen Massnahmen können solche Schäden minimiert werden?

(mei) Bei Schutzvorkehrungen wird zunächst zwischen permanenten und temporären Schutzmassnahmen unterschieden. Zu ersteren gehören alle baulichen Massnahmen wie zum Beispiel die Errichtung eines Stellstreifens, zu letzteren beispielsweise die Abdichtung mit Sandsäcken während eines Hochwasserereignisses. Permanente Massnahmen werden wiederum in drei Kategorien eingeteilt: Nasse Vorsorge, Abdichtung und Abschirmung.

Erhöht eingebaute Waschmaschine und Heizung
Erhöht eingebaute Waschmaschine und Heizung.

Nasse Vorsorge

Bei der so genannten nassen Vorsorge geht es nicht darum, das Wasser vom Gebäude fernzuhalten. Stattdessen ist hier Schadensbegrenzung angesagt: So wählt man beispielsweise beim Innenausbau derjenigen Bereiche, für die man mit Überschwemmungen rechnen muss, Materialien mit einer geringen Nässeempfindlichkeit aus. Bei den Böden könnten die Materialien aus Stein statt Parkett oder textile Beläge sein. Sensible Geräte wie Waschmaschine und Heizung, Elektro- und Haustechnikinstallationen sollten möglichst über dem Hochwasserspiegel eingebaut werden.

Fenster mit erhöhter Wasserdichtigkeit
Fenster mit erhöhter Wasserdichtigkeit

Abdichtung

Im Falle einer Abdichtung wird das Gebäude wasserdicht gemacht. Wasser tritt bis ans Gebäude heran, kann aber nicht hinein fliessen. Auch hier kann es zu Schäden kommen, diese treten aber im Gegensatz zur nassen Vorsorge selten auch im Gebäudeinnern auf, sondern lediglich an der Gebäudehülle. Türen und Fenster mit erhöhter Wasserdichtigkeit gehören in diese Kategorie.

Erdwall
Erdwall

Abschirmung

Die dritte Vorkehrungsart ist die Abschirmung. Nur hier wird Wasser gänzlich vom Gebäude ferngehalten. Dies kann in Form einer Höherlegung des Gebäudes geschehen oder durch Erdwälle, die das Wasser abhalten und ableiten. Bei den Schutzmassnahmen dieser Kategorie ist es wichtig, die Umgebung der Liegenschaft ins Schutzkonzept miteinzubeziehen, damit das Wasser nicht zum nächsten Nachbarn umgeleitet wird.

Wenden Sie sich an Ihre Gebäudeversicherung

Vorkehrungen sind stets objektbezogen, «goldene Tipps» gegen das nächste Hochwasser gibt es nicht. Wohneigentümer, die sich für Schutzmassnahmen an ihrem Gebäude orientieren, sollten sich deshalb unter Tel. 0800 666 999 an die Elementarschaden-Experten der Gebäudeversicherung Bern (GVB) wenden. Diese können über die im konkreten Fall am besten geeigneten Massnahmen informieren.

Die Stiftung für Prävention und nicht versicherte Gebäudeschäden der GVB unterstützt diverse geplante Hochwasserschutzmassnahmen finanziell. Das Gesuch muss vor der Realisierung der Massnahmen an die Stiftung eingereicht werden.

Das Gesuchsformular finden Sie unter www.gvb.ch/stiftung.

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