Tipps gegen die Kälte: So ist Ihnen zuhause wohlig warm

Minustemperaturen im zweistelligen Bereich, dazu eine eisige Bise - die sogenannte «Kältepeitsche» hat uns momentan fest im Griff. Damit es Ihnen zumindest Zuhause warm ist, sollten Sie einige Tipps befolgen.

Bei grosser Kälte oder gar einer Kältewelle hält man sich gerne in den eigenen vier Wänden auf.
Bei grosser Kälte oder gar einer Kältewelle hält man sich gerne in den eigenen vier Wänden auf.

(pg) Ist die Kälte da, ist es zu spät, Gebäude zu isolieren, neue Fenster einzubauen oder veraltete Heizungen zu ersetzen. Doch Sie können auch so behaglich durch den strengen Winter kommen. Wir sagen Ihnen wie.

  • Sie müssen die Heizung jetzt nicht weiter aufdrehen. Überprüfen Sie aber die Thermostatventile. Stufe 3 entspricht einem Richtwert von 20-21 Grad, in den Schlafzimmern reicht Stufe 2 (17-19 Grad).

  • Schliessen Sie die Türe zu den kühleren Schlafzimmern, damit die wärmere Luft nicht ins kühlere Schlafzimmer abfliesst.

  • Auch wenn moderne Fenster gut isolieren, empfiehlt es sich bei so tiefen Temperaturen zumindest in der Nacht die Rollläden und Jalousien zu schliessen.

  • Wenn die Sonne scheint, gilt das natürlich nicht, da die Sonnenstrahlen durch das Fenster auch bei tiefen Temperaturen die Räume aufwärmen.

  • Bei Altbau-Fenstern, die Zugluft in die Räume lassen, sollten Sie den Fensterrahmen mit Stoffrollen, Kissen oder zur Not mit Kissen abdecken. 

  • Heizkörper müssen «atmen» können. Stellen Sie keine Möbel davor, weil sich sonst die Wärme nicht im Raum verteilen kann.

  • Trotz der eisigen Kälte ist es wichtig, die Räume zu lüften: Alle Fenster weit auf und die Wohnung oder das Haus «querlüften». Bei der grossen Kälte reichen dafür 3-4 Mal täglich 2 Minuten, weil die Räume sonst zu stark auskühlen. Da bei den starken Winden die Türen und Fenster zuzuschlagen drohen, sollten Sie sie fixieren. 

  • Nennen Sie ein Cheminée oder einen Cheminéeofen Ihr Eigen, dann sei Ihnen der Betrieb im wahrsten Sinne des Wortes wärmstens empfohlen. 

Aber Heizen und Feuern ist nicht alles:

  • Ziehen Sie sich auch zu Hause warm an, am besten nach dem Zwiebelschalenprinzip. Achten Sie darauf, dass Sie warme Füsse haben. 

  • Wenn Sie es sich auf dem Sofa gemütlich machen, können Sie sich mit einer Decke vor kühleren Temperaturen schützen.

  • Zumindest lokale Wärme verströmen in der Mikrowelle erwärmte Kirschkernkissen oder die berühmte «Bettflasche».

  • Heisse Getränke wärmen an frostigen Tagen von innen. 

  • Zünden Sie eine Kerze an. Das wärmt zwar nicht den Raum, aber dafür die Seele.

  • Nutzen Sie zum Kochen den Backofen. Er gibt nach dem Essen noch Restwärme ab. 

  • Nützt alles nichts und Sie frieren immer noch? Nehmen Sie ein heisses Bad! 
Zusätzliche Informationen

istockphoto Artikel drucken