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Holzameise und Holzwespe

Es gibt noch eine ganze Reihe weiterer Insekten, die sich als Holzschädlinge erweisen.

Holzameise
Holzameise

In mediterranen und tropischen Ländern sind vor allem die Termiten als sehr aktive Schädlinge bekannt. Die wichtigsten holzzerstörenden Insekten in unseren Breitengraden sind aber Bockkäfer, Nagekäfer und Splintholzkäfer. Im Zusammenhang mit den heimischen Holzschädlingen werden oft die Rossameise (nicht verwandt mit den Termiten) und die Holzwespe erwähnt.

Holzameise (Rossameise)

Die grösste mitteleuropäische Ameise lebt vorwiegend an Waldrändern, wo sie ihre Nester in lebende Bäume bzw. in abgestorbenen Stämmen oder Baumstümpfen ablegt, insbesondere im Nadelholz. Sie kann aber auch an verbautem Holz grosse Schäden anrichten. Dabei befällt sie vor allem bodennahes, stärker der Feuchtigkeit ausgesetztes Konstruktionsholz. Sie frisst sich in das weiche Holz der Sommerringe und legt darin ein Gewirr von parallelen Gängen an. Die Nahrung der Rossameisen besteht jedoch nicht aus Holzmasse.

In einer Rossameisenkolonie gibt es nur ein einziges eierlegendes Weibchen. Aus den Eiern entwickeln sich fertige Ameisen binnen 30-90 Tagen. Geflügelte Geschlechtstiere zeigen sich im Laufe des Sommers in der Kolonie, bleiben jedoch im Nest, überwintern hier und schwärmen erst im Frühjahr bis August des folgenden Jahres aus. Die befruchteten Weibchen werfen ihre Flügel ab und gründen neue Kolonien, die einige Jahre brauchen, bis sie hinreichend erstarkt sind.

Holzwespe

Die Holzwespe befällt nur saftfrisches Nadelholz. Sie setzt aber ihre Entwicklung im trockenen Holz fort. Die Frassgänge sind mit Genagsel verstopft und werden beim Aufsägen oft übersehen. Die Holzwespe hinterlässt kreisrunde Ausfluglöcher.

Bekämpfung

Das richtige Vorgehen kann für eine erfolgreiche Bekämpfung von Holzschädlingen entscheidend sein.

Tipps des Fachmanns:

  • Zeichen erkennen. Hier besteht vor allem die Schwierigkeit, frisches Bohrmehl von alten Spuren zu unterscheiden.
  • Im Zweifelsfall eine diplomierte Holzschutzfirma aufbieten (aus dem Lignum-Verzeichnis der Holzschutzspezialisten), die Berufserfahrung ausweisen kann oder bei Ihrem Holzbauer fragen.
  • Nach Begutachtung des Experten stellt dieser fest, ob eine Behandlung notwendig ist oder nicht.
  • Wenn ja, erläutert der Experte die Behandlungsart und erstellt eine Offerte aufgrund verschiedener Faktoren (Art der Schädlinge, partielle Behandlung oder ganzer Dachstock zum Beispiel).
  • Die Bekämpfung kann auf chemischer (flüssige Holzschutzmittel, giftige Gase) oder physikalischer Basis (Heissluft, Mikrowellen) erfolgen.
  • Nach erfolgter Bekämpfung mit Lignum- und Empa-geprüften Produkten ist eine schriftliche Garantie zu verlangen (auf Holzschutzarbeiten besteht eine festgelegte Garantie von 10 Jahren).

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