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Pilzbefall von Gebäuden

Wenn Sie bei sich Zuhause einen Befall durch einen Schwamm feststellen, aber nicht sicher sind, um was es sich genau handelt, können Sie sich anhand der nachfolgenden Bilder informieren.

Wenn Sie den Pilz erkannt haben, finden Sie unter dem betreffenden Namen weitere Informationen. Die Rubrik «Bekämpfung» zeigt Ihnen auf, was Sie bei einem Pilzbefall unternehmen sollten. Falls Sie den Pilz nicht identifizieren können, sollten Sie sich an eine Fachfirma wenden. Fachfirmen bieten in der Regel eine Gratisbeurteilung an, um den Schädling zu bestimmen.

Echter Hausschwamm

Echter Hausschwamm

Vorkommen

Der Echte Hausschwamm kommt häufig an bodennahen Holzbauteilen, Faserplatten, Schilfdämmstoffen, Papier, Textilien und anderen zellulosehaltigen Materialien vor. Als Nährboden braucht der Pilz organische Kohlenwasserstoffe und zellulosehaltiges Material. Bevorzugt entwickelt sich der Pilz über längere Zeit versteckt in Hohlräumen, hinter Möbeln, in Hohlböden und hinter Wandverkleidungen. Bis zum sichtbaren Ausbruch kann es ein bis drei Jahre dauern. Wenn der Fruchtkörper auf dem Mauerwerk, an Decken, im Bereich von Fussleisten oder unter Treppenstufen sichtbar wird, ist die Zerstörung der Bausubstanz in der Regel bereits weit fortgeschritten.

Wachstum und Ausbreitung

Die Verschleppungsgefahr durch Menschen, Tiere oder an Gegenständen sowie durch Luftzug ist beim Echten Hausschwamm besonders gross. Die Kontamination erfolgt durch Mycelteile oder Sporen. Mit Hilfe des Mycels (etwa bleistiftdicke Pilzfäden und –stränge) kann sich der Pilz je nach Trägermaterial sehr rasch ausbreiten. Diese grauen, graubraunen Pilzstränge können sich mehrere Meter ausdehnen und Fugen, porösen Mörtel im Mauerwerk, Stampfbetonböden- und Wände, Naturböden und Wärmedämmstoffe problemlos durchdringen. Wenn sich der Hausschwamm im Holz festgesetzt hat, kann er sich durch Nachziehen von Wasser über die Pilzstränge auch auf trockene Hölzer ausdehnen.

Erkennungsmerkmale

Der Hausschwamm bildet ein weisses, watteartiges Flächenmycel, welches sich im Alter grau verfärbt. Das Mycel reagiert empfindlich auf Luftzug und Feuchtigkeitsentzug, deshalb ist es meist an den geschützten Seiten des befallenen Materials zu finden. Der Fruchtkörper des Hausschwammes erscheint meist als pfannkuchenartiges, ein- bis zwei Zentimeter dickes fleischiges Gebilde, das zuweilen einen Flächendurchmesser von über einem Meter haben kann. Er ist von gelblicher bis rotbrauner Farbe und besitzt eine unregelmässige, grubige vertiefte Oberfläche. Die reifen Fruchtkörper des Hausschwammes bilden grosse Mengen von Sporen, die oftmals als rotbrauner Belag in weitem Umkreis um den Fruchtkörper sichtbar sind.

Bekämpfung

Weil jeder Pilz die Bausubstanz zerstört, muss nach seiner Entdeckung so rasch als möglich eine Sanierung in die Wege geleitet werden. Somit kann verhindert werden, dass der Schaden am Gebäude weiter zunimmt.

Die Wahl der optimalen Verfahrenstechnik, der Einsatz von qualitativ hochwertigen Hilfsstoffen und die Ausführung der Arbeiten durch kompetentes Fachpersonal garantieren den nachhaltigen Erfolg der eingeleiteten Massnahmen.

Garantie

Unter der Voraussetzung einer fachmännischen Ausführung unterliegt die Sanierung eines Hausschwammschadens grundsätzlich den Garantiebestimmungen der SIA Norm 118. Eine fachmännische Sanierung setzt gemäss der EMPA/LIGNUM Richtlinie 2001 voraus, dass der Architekt oder der Bauphysiker den Vorschlag zu einer Gesamtsanierung des ganzen Schadensbereichs erarbeitet, offeriert und der Bauherr einer Gesamtsanierung zustimmt.

Kellerschwamm

Kellerschwamm

Vorkommen

Das Vorkommen des Kellerschwammes ist ähnlich wie beim Echten Hausschwamm. Er setzt aber im Allgemeinen eine höhere Holzfeuchtigkeit voraus. Diese Bedingungen sind etwa anzutreffen, wenn schlecht abgelagertes (nasses) Holz verbaut oder der bauliche Holzschutz unzureichend oder fehlerhaft ausgeführt wurde. Auch andere Baumängel wie Schäden an Dächern und Leitungen begünstigen die Entstehung des Kellerschwamms. Für den Befall durch den Kellerschwamm besonders anfällig ist Holz in Kontakt mit nassem Mauerwerk, konstant oder periodisch benetztes Holz oder Holz mit Erdkontakt.

Wachstum und Ausbreitung

Die Stränge des Kellerschwammes dienen der Verbreitung im Gebäude. Die Stränge durchwachsen Ritzen und Spalten der Fugen im Mauerwerk sowie in Deckenkonstruktionen. Sie sind in der Lage, mehrere Meter ohne Holz (Nährstoff) zu überwinden. Dabei wachsen sie meist im Verborgenen unter oder hinter Verschalungen, Sperrschichten, Folien und in unzugänglichen Hohlräumen oder Spalten. Offen zu Tage treten sie nur, wenn in Räumen eine hohe Luftfeuchtigkeit herrscht.

Erkennungsmerkmale

Unter normalen Wachstumsbedingungen bildet der Kellerschwamm auf der Oberfläche von befallenem Material nur ein spärliches Mycel. Die Kellerschwämme werden meistens an ihren Strängen erkannt, wenn sie dunkelbraun bis schwarz, wurzelähnlich verzweigt, brüchig und zwirnsfadendick sind. Junge Stränge sind weniger auffällig, sie zeigen jedoch schon das typische Verzweigungsmuster der älteren Stränge. Ihre Farbe ist erst cremefarben, dann hellgrau bis -braun, um schliesslich schwarz zu werden. Die meist haarfeinen Stränge lassen sich nur schwer vom Holz ablösen und werden dabei meist zerrissen. Der Fruchtkörper des Kellerschwammes ist als eine dünne, warzenartige und krustenförmige Haut ausgebildet. Er ist braun mit weissgelbem Rand und liegt fest auf der Oberfläche auf. In unmittelbarer Nähe von Fruchtkörpern des Braunen Kellerschwammes finden sich meist keine Stränge – die Fruchtkörper haben gewöhnlich keine Verbindung zum Stranggeflecht. Die Sporen des Kellerschwammes sind olivgrün, werden allerdings in Gebäuden selten gefunden und sind praktisch nur unter dem Mikroskop zu erkennen.

Bekämpfung

Weil jeder Pilz die Bausubstanz zerstört, muss nach seiner Entdeckung so rasch als möglich eine Sanierung in die Wege geleitet werden. Somit kann verhindert werden, dass der Schaden am Gebäude weiter zunimmt.

Die Wahl der optimalen Verfahrenstechnik, der Einsatz von qualitativ hochwertigen Hilfsstoffen und die Ausführung der Arbeiten durch kompetentes Fachpersonal garantieren den nachhaltigen Erfolg der eingeleiteten Massnahmen.

Garantie

Unter der Voraussetzung einer fachmännischen Ausführung unterliegt die Sanierung eines Hausschwammschadens grundsätzlich den Garantiebestimmungen der SIA Norm 118. Eine fachmännische Sanierung setzt gemäss der EMPA/LIGNUM Richtlinie 2001 voraus, dass der Architekt oder der Bauphysiker den Vorschlag zu einer Gesamtsanierung des ganzen Schadensbereichs erarbeitet, offeriert und der Bauherr einer Gesamtsanierung zustimmt.

Porenschwamm

Porenschwamm

Vorkommen

Für den Befall durch Porenschwämme besonders anfällig ist Holz in Kontakt mit nassem Mauerwerk, konstant oder periodisch benetztes Holz oder Holz mit Erdkontakt.

Erkennungsmerkmale

Das Mycel der drei am weitesten verbreiteten Porenschwämme ist weiss und verfärbt sich auch in gealtertem Zustand nicht wesentlich. Zum Teil sind die Mycelstränge denen des Echten Hausschwamms sehr ähnlich, sie sind jedoch kleiner und auch in getrocknetem Zustand elastisch. Die Fruchtkörper der Porenschwämme besitzen auffallend grosse und mit blossem Auge gut erkennbare Poren. Sie entstehen meist auf der Unterseite des befallenen Holzes und sind von weisser bis crèmefarbener Färbung. Die Sporen der Porenschwämme sind farblos und nur unter dem Mikroskop zu erkennen.

Bekämpfung

Weil jeder Pilz die Bausubstanz zerstört, muss nach seiner Entdeckung so rasch als möglich eine Sanierung in die Wege geleitet werden. Somit kann verhindert werden, dass der Schaden am Gebäude weiter zunimmt.

Die Wahl der optimalen Verfahrenstechnik, der Einsatz von qualitativ hochwertigen Hilfsstoffen und die Ausführung der Arbeiten durch kompetentes Fachpersonal garantieren den nachhaltigen Erfolg der eingeleiteten Massnahmen.

Garantie

Unter der Voraussetzung einer fachmännischen Ausführung unterliegt die Sanierung eines Hausschwammschadens grundsätzlich den Garantiebestimmungen der SIA Norm 118. Eine fachmännische Sanierung setzt gemäss der EMPA/LIGNUM Richtlinie 2001 voraus, dass der Architekt oder der Bauphysiker den Vorschlag zu einer Gesamtsanierung des ganzen Schadensbereichs erarbeitet, offeriert und der Bauherr einer Gesamtsanierung zustimmt.

Blättlinge

Blättlinge

Vorkommen

Häufig findet man diese Blättlingsarten an Holzfassaden, Balkonen, Fenstern und Dachverschalungen, aber auch an Zäunen und Pfählen. Beide Blättlingsarten sind temperaturtolerant, d.h. sie können bei Temperaturen zwischen 5-40 °C gedeihen. Die optimale Holzfeuchtigkeit liegt bei 40 %, kurze Trockenperioden werden aber ohne weiteres überstanden.

Erkennungsmerkmale

Blättlinge bilden in der Regel kein Oberflächenmycel. Die Zerstörung, eine Braunfäule, beginnt im Inneren des Holzes und wird meist erst im Endstadium bemerkt, das fast immer mit dem Erscheinen von Fruchtkörpern zusammentrifft. Im Anfangsstadium des Befalls ist das Holz von gelblichbräunlichen, später von rotbraunen Farbstreifen durchsetzt. Die Blättlinge entstehen bevorzugt an der Stirnseite von Hölzern und können verschiedenste Formen annehmen. Die normalen Fruchtkörper haben entweder die Form von lang gestreckten Leisten, die auf dem Holz aufliegen, oder halbkreisförmige vom Holz abstehende und nach oben gebogene Konsolen. Die Sporen beider Blättlingsarten zeichnen sich durch eine hohe Keimfähigkeit aus.

Bekämpfung

Weil jeder Pilz die Bausubstanz zerstört, muss nach seiner Entdeckung so rasch als möglich eine Sanierung in die Wege geleitet werden. Somit kann verhindert werden, dass der Schaden am Gebäude weiter zunimmt.

Die Wahl der optimalen Verfahrenstechnik, der Einsatz von qualitativ hochwertigen Hilfsstoffen und die Ausführung der Arbeiten durch kompetentes Fachpersonal garantieren den nachhaltigen Erfolg der eingeleiteten Massnahmen.

Garantie

Unter der Voraussetzung einer fachmännischen Ausführung unterliegt die Sanierung eines Hausschwammschadens grundsätzlich den Garantiebestimmungen der SIA Norm 118. Eine fachmännische Sanierung setzt gemäss der EMPA/LIGNUM Richtlinie 2001 voraus, dass der Architekt oder der Bauphysiker den Vorschlag zu einer Gesamtsanierung des ganzen Schadensbereichs erarbeitet, offeriert und der Bauherr einer Gesamtsanierung zustimmt.

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