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Blättlinge

Zwei Blättlingsarten sind als Zerstörer von vor allem im Freien verbautem Holz von Bedeutung, nämlich der Tannenblättling und der Zaunblättling. Beide Pilzarten sind typische Nadelholzzerstörer und treten selten an Laubholz auf.

Häufig findet man Blättlinge an Holzfassaden, Balkonen, Fenstern und Dachverschalungen, aber auch an Zäunen und Pfählen.
Häufig findet man Blättlinge an Holzfassaden, Balkonen, Fenstern und Dachverschalungen, aber auch an Zäunen und Pfählen.

Vorkommen

Häufig findet man diese Blättlingsarten an Holzfassaden, Balkonen, Fenstern und Dachverschalungen, aber auch an Zäunen und Pfählen. Beide Blättlingsarten sind temperaturtolerant, d.h. sie können bei Temperaturen zwischen 5-40 °C gedeihen. Die optimale Holzfeuchtigkeit liegt bei 40 %, kurze Trockenperioden werden aber ohne weiteres überstanden.

Erkennungsmerkmale

Blättlinge bilden in der Regel kein Oberflächenmycel. Die Zerstörung, eine Braunfäule, beginnt im Inneren des Holzes und wird meist erst im Endstadium bemerkt, das fast immer mit dem Erscheinen von Fruchtkörpern zusammentrifft. Im Anfangsstadium des Befalls ist das Holz von gelblichbräunlichen, später von rotbraunen Farbstreifen durchsetzt. Die Blättlinge entstehen bevorzugt an der Stirnseite von Hölzern und können verschiedenste Formen annehmen. Die normalen Fruchtkörper haben entweder die Form von lang gestreckten Leisten, die auf dem Holz aufliegen, oder halbkreisförmige vom Holz abstehende und nach oben gebogene Konsolen. Die Sporen beider Blättlingsarten zeichnen sich durch eine hohe Keimfähigkeit aus.

Bekämpfung

Weil jeder Pilz die Bausubstanz zerstört, muss nach seiner Entdeckung so rasch als möglich eine Sanierung in die Wege geleitet werden. Somit kann verhindert werden, dass der Schaden am Gebäude weiter zunimmt.

Die Wahl der optimalen Verfahrenstechnik, der Einsatz von qualitativ hochwertigen Hilfsstoffen und die Ausführung der Arbeiten durch kompetentes Fachpersonal garantieren den nachhaltigen Erfolg der eingeleiteten Massnahmen.

Garantie

Unter der Voraussetzung einer fachmännischen Ausführung unterliegt die Sanierung eines Hausschwammschadens grundsätzlich den Garantiebestimmungen der SIA Norm 118. Eine fachmännische Sanierung setzt gemäss der EMPA/LIGNUM Richtlinie 2001 voraus, dass der Architekt oder der Bauphysiker den Vorschlag zu einer Gesamtsanierung des ganzen Schadensbereichs erarbeitet, offeriert und der Bauherr einer Gesamtsanierung zustimmt.

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