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Wildtiere im Garten und auf dem Balkon

Vorbeugen statt Fallen stellen – Wie Sie sich vor unliebsamen Besuchen von Fuchs, Marder und Co. schützen können.

Überlegen Sie sich, was Ihren Garten oder Balkon für tierische Besucher attraktiv macht und handeln Sie entsprechend.
Überlegen Sie sich, was Ihren Garten oder Balkon für tierische Besucher attraktiv macht und handeln Sie entsprechend.

(mm) Das Gemüsebeet ist kahlgefressen, der Komposthaufen wild zerpflügt und der Kehrrichtsack aufgerissen. Vermutlich hatten Sie Gäste aus dem Reich der Wildtiere. Doch was tun, um Fuchs, Marder, Krähe, Taube und anderen Wildtieren Einhalt zu gebieten? Schnell wird der Ruf nach einem fuchssicheren Zaun, einer Marderfalle oder sonstigen Abwehrmassnahmen laut. Doch warum aufwändig vertreiben, wenn es auch einfacher und billiger geht? Überlegen Sie sich, was Ihren Garten oder Balkon für tierische Besucher attraktiv macht und handeln Sie entsprechend. Was das konkret bedeutet? Lesen Sie weiter!

Nahrungsmittel entfernen

  • Der Futternapf für Bello und das Schälchen für Mietzi sind eine beliebte Futterquelle für Wildtiere und daher draussen fehl am Platz.
  • Gleichermassen tabu: Gekochte Abfälle, Fleisch-, Knochen- und Käsereste auf dem Kompost. Prinzipiell empfiehlt es sich, den Kompost abzudecken oder sich einen geschlossenen Kompostbehälter anzuschaffen.
  • Die Früchte Ihres Gartens können ein ebenso verlockendes Mahl für Wildtiere darstellen. Lassen Sie daher möglichst kein Fallobst liegen und vergittern Sie Ihre Beeren.
  • Tatort Abfallsack: Um zu vermeiden, dass Ihr Müll von «tierischen Tätern» durchwühlt wird, deponieren Sie ihn am besten in einem Abfallcontainer und stellen ihn erst am Tag der Kehrrichtabfuhr ins Freie.

Spielmöglichkeiten beseitigen

Die dreckigen Schuhe auf der Terrasse zwischengelagert, die Gartenhandschuhe im Blumenbeet vergessen, das Kinderspielzeug auf der Wiese verstreut? Da überrascht es nicht, wenn der Garten zu einem Abenteuerspielplatz für Wildtiere mutiert. In diesem Fall hilft nur eines: Alle weichen und leicht tragbaren Gegenstände über Nacht wegräumen.

Versteckmöglichkeiten vereiteln

Das A und O lautet hier: Mögliche Unterschlüpfe unzugänglich machen und verräterische Löcher verschliessen. Achten Sie dabei unbedingt darauf, dass sich kein Tier mehr im Versteck befindet und der Unterschlupf nicht zum ungewollten Gefängnis wird.

Versichern für den Ernstfall

Trotz aller Vorkehrungen gibt es natürlich keinen hundertprozentigen Schutz vor «Wildtier-Attacken» im Garten und auf dem Balkon. Wer den Schaden zumindest finanziell begrenzen will, der ist mit einer Versicherung gut beraten. Allerdings hat nicht jede Gesellschaft ein entsprechendes Angebot im Programm. Meist besteht nur die Möglichkeit, sich gegen Feuer, Wasser oder Diebstahl im Garten oder ausserhalb des Gebäudes zu versichern.

Anders beispielsweise die Zürich Versicherungs-Gesellschaft: Sie bietet eine so genannte Kulturenkasko an – eine Zusatzversicherung zur Hausratversicherung, mit der auch Rasenflächen, Ziersträucher, Gebüsche, Bäume, Zäune etc. versichert werden können. «Bei Schäden auf dem Balkon hingegen kommt unter Umständen auch die Haushaltskasko – ebenfalls eine Zusatzversicherung zur Hausratversicherung – zum Tragen», erläutert Tobias Billeter von der Zurich Schweiz. Vor dem Hintergrund, dass jede Versicherungsgesellschaft dies anders handhabt, heisst die Devise: Fragen Sie nach und klären Sie Ihre konkrete Situation und Bedürfnisse ab!

Wildtiere im Garten – Für ein friedliches Miteinander

Wer kann es Fuchs, Marder und Co. verdenken? In gepflegten Beeten, auf Komposthaufen und in Abfallsäcken bietet sich Nahrung in Hülle und Fülle – schmackhaft und meist leichter zugänglich als im Wald. Wer würde da nicht seinem natürlichen Instinkt folgen und den Gärten der «Zweibeiner» einen Besuch abstatten?

Unter den zahlreichen Wildtierarten gibt es laut Peter Schlup vom Schweizer Tierschutz STS nur ein paar wenige, die anpassungsfähig genug sind, um auch in unmittelbarer Nähe zum Menschen zu leben. «Einigen Spezialisten ist es jedoch gelungen, in unsere Wohngebiete vorzudringen. Sie finden dort ideale Verstecke, Aufzuchtsplätze und Nahrungsquellen.» Die gemeinsame Nutzung desselben Lebensraumes bringt gemäss Schlup nur selten Probleme mit sich, wenn wir den Tieren mit einer gewissen Toleranz begegnen. «Insbesondere, da die heimischen Wildtiere weder aggressiv sind noch Menschen angreifen. Im Allgemeinen setzen sie alles daran, uns aus dem Weg zu gehen.»

Ausnahmen bestätigen bekanntlich die Regel. Dies ist vor allem der Fall, wenn Wildtiere gefüttert werden und aufgrund dessen ihre natürliche Scheu verlieren. Dann sollte sich der Mensch nicht wundern, wenn der halbzahme Fuchs immer frecher und dreister wird. Der STS rät daher dringend davon ab, Wildtiere wie Füchse, Marder oder Dachse zu füttern. «Fütterungen führen auf Dauer zu Konflikten und in letzter Konsequenz folgt der Ruf nach dem Abschuss. Und sei dies nur aus Angst, weil das Tier zu nahe kommt. Wildtiere sollten immer Wildtiere bleiben. Das gehört für mich auch zur Toleranz», erklärt Peter Schlup.

Ein friedliches Miteinander ist also möglich und darüber hinaus nötig. Denn die Fakten sprechen für sich: So wird beispielsweise die Fuchsdichte in der Stadt Zürich nach Angaben des Bundesamtes für Umwelt BAFU heute auf über zehn Tiere pro Quadratkilometer geschätzt.

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