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Vandalismus-Prävention - Eine Firma handelt

Mit Graffiti verschmierte Fassaden waren lange Zeit traurige Normalität bei der Firma EJS in Schüpfen. Teure Schutzmassnahmen sollen dies nun ändern. Ein Augenschein

Zur Strasse hin macht das Fabrikgelände der EJS in Schüpfen mit den drei Hallen einen freundlichen Eindruck.
Zur Strasse hin macht das Fabrikgelände der EJS in Schüpfen mit den drei Hallen einen freundlichen Eindruck.

(mei) Direkt an den Bahngleisen der Strecke Bern – Lyss liegt die Fabrikanlage der EJS in Schüpfen. Drei grosse Hallen bieten Platz für das Einweggeschirr und deren Verpackung, mit denen die Firma handelt. Während die Vorderseite der Fabrikhallen einen gepflegten Eindruck macht, sieht es auf der Rückseite immer noch anders aus. Den Bahngleisen zugewandt, ist sie immer wieder Opfer von Vandalenakten geworden, wie Hanspeter Isch,

Hanspeter Isch von EJS vor der verschmierten Fassade an der Rückseite der ältesten Halle.
Hanspeter Isch von EJS vor der verschmierten Fassade an der Rückseite der ältesten Halle.

Magaziner bei EJS, bestätigt: «Die Rückseiten unserer ersten beiden Hallen wurden seit jeher mit Graffiti verschmiert. Wer vom Dorf Schüpfen in unsere Richtung blickte oder im Zug vorbeifuhr, sah als erstes die Schmierereien an unseren Fassaden».

Ein Schutzanstrich an der Fassade kann zwar nicht verhindern, dass Graffiti aufgetragen werden, sorgt aber für eine relativ einfache Entfernung derselben.
Ein Schutzanstrich an der Fassade kann zwar nicht verhindern, dass Graffiti aufgetragen werden, sorgt aber für eine relativ einfache Entfernung derselben.

Schutzanstrich gegen Graffiti

Als der Rechtsweg nichts brachte, hatte die Firmenleitung irgendwann die Nase voll. Während sie die Sprayereien an der Rückseite der ersten Halle vorderhand belässt, entschloss sie sich beim Bau einer dritten Halle, der von Arni Architekten in Lyss ausgeführt wurde, einen Schutzanstrich auf die Blech-Panel der Fassade auftragen zu lassen. Sprayereien, die auf dieser von der Firma Indubau in Gunzgen gelieferten «Anti-Graffiti-Beschichtung» angebracht werden, können sechs Mal abgewaschen werden. Dann ist mit dem letzten Graffiti auch die Schutzschicht entfernt. Gekostet hat dieser Schutzanstrich, der auch bei Teilen der zweiten Halle aufgetragen wurde, ca. 25'000 Franken.

Ein Zaun soll verhindern, dass sich die Sprayer der Rückseite der Fabrikhallen nähern, welche den Bahngleisen entlang verläuft.
Ein Zaun soll verhindern, dass sich die Sprayer der Rückseite der Fabrikhallen nähern, welche den Bahngleisen entlang verläuft.

Schutzzaun verhindert Zugang

Seit ihrer Fertigstellung 2009 wurde die neue Anlage zweimal mit Graffiti verschmiert und jeweils vom in Lyss ansässigen Malergeschäft Kiefer Roten professionell gereinigt. Bereits nach der ersten Attacke liess die Firma EJS zudem für ca. 20'000 Franken einen Schutzzaun erstellen, der den Zugang zur Rückseite der Fabrikanlage verhindert. Auch davon liessen sich die Sprayer jedoch nicht entmutigen: Sie brachen im Frühsommer 2009 durch den Zaun auf das Gelände ein und verschmierten die Fassade erneut.

Insgesamt fünf Überwachungskameras nehmen das Geschehen auf dem Fabrikgelände auf.
Insgesamt fünf Überwachungskameras nehmen das Geschehen auf dem Fabrikgelände auf.

Überwachungskameras sollen Täter identifizieren

Aber auch die EJS weiss sich zu wehren: Sie liess nicht nur den Zaun reparieren, sondern auch Sicherheitskameras installieren, damit die Täter in Zukunft gefilmt werden können. Und sie vergab den Auftrag, die Fassade umgehend zu reinigen: «Wir haben festgestellt, dass wir uns am wirksamsten vor weiteren Graffiti schützen können, wenn wir neue Sprayereien sofort entfernen lassen. Ansonsten besteht die Gefahr, dass sich Nachahmungstäter finden, die ebenfalls ihre Spuren hinterlassen wollen», sagt Isch. Seit Sommer 2009 herrscht nun Ruhe bei der EJS. Ob die Hoffnung, dass sich die finanziellen Investitionen im Kampf gegen Vandalenakte auch auf Dauer als erfolgreich erweisen, berechtigt ist, muss sich aber erst noch zeigen.

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