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Magic Cleaning: So räumen Sie Erinnerungsstücke auf

Im letzten Beitrag unserer 12-teiligen Serie «Magic Cleaning von Marie Kondo» geht es um das Aufräumen von Andenken und die Wirkung, die Ordnung im Haushalt auf unser Leben haben kann.

Marie Kondo rät, selbst Familienfotos rigoros auszusortieren und – wie immer – nur diejenigen zu behalten, die uns glücklich machen.
Marie Kondo rät, selbst Familienfotos rigoros auszusortieren und – wie immer – nur diejenigen zu behalten, die uns glücklich machen.

(mei) Die wohl kniffligste Kategorie beim Aufräumen sind die persönlichen Andenken. Mit ihnen sind so viele Erinnerungen verbunden, dass der Abschied von diesen Gegenständen richtig schwerfallen kann. Die japanische Beststeller-Autorin Marie Kondo empfiehlt deshalb, sich diesen Dingen erst ganz am Ende des «Aufräum-Festes» zu widmen.

Stellen Sie ein Familienfotoalbum zusammen

Bilder, Bilder, Bilder – wer von uns besitzt nicht noch jede Menge ausgedruckter Fotos, die mehr schlecht als recht geordnet sind? Im digitalen Zeitalter kommt noch eine ganze Menge Speicherdaten hinzu, die wir auf dem Computer abgelegt haben. Marie Kondo rät, selbst Familienfotos rigoros auszusortieren und – wie immer – nur diejenigen zu behalten, die uns glücklich machen. Die übrig gebliebenen Bilder solle man in einem Fotoalbum zusammenfassen, das man seinen Eltern schenken kann. Sind sie bereits verstorben, könne man sich selbst auf diese Weise ein wichtiges Erinnerungsalbum kreieren, mit dem man die gemeinsame Zeit würdigt. Marie Kondo beschreibt, dass ihre Klientinnen und Klienten sehr positives Feedback zu dieser Erfahrung geben und viele wünschten, sie hätten die Bilder schon früher sortiert.

In fünf Schritten zum Familienalbum

  1. Machen Sie eine grosse Auslegeordnung aller Familienfotos.

  2. Ordnen Sie die Bilder chronologisch.

  3. Behalten Sie pro Anlass nur ein Bild.

  4. Machen Sie dasselbe mit ihren digitalen Daten.

  5. Erstellen Sie daraus ein einziges Familienalbum.

Abschied von Kuscheltieren und Puppen

Für manche Leute mindestens so schwierig wie das Aussortieren von Familienfotos ist die Trennung von Kuscheltieren und Puppen, die sie durch ihre Kindheit und Jugend begleitet haben. Marie Kondo erklärt sich dies so: Weil Kuscheltiere und Puppen Augen haben, erscheinen sie uns als etwas Lebendiges. Die japanische Aufräumexpertin rät deshalb, beim Aussortieren den Tieren und Puppen die Augen zu verbinden oder besser noch, ihr ganzes Gesicht mit Stoff oder Papier zu verdecken. Weiter empfiehlt sie, sich in einer würdevollen kleinen Zeremonie von den langjährigen Weggefährten zu verabschieden und sie beispielsweise erst in eine Papiertüte zu stecken, bevor sie in den Kehricht kommen. Menschen aus dem japanischen Kulturkreis könnten sogar in einer shintoistischen Zeremonie mit ein wenig Salz Abschied nehmen.

Gedanken zum Mitnehmen

  • Durch Aufräumen beginne man, sich selbst zu mögen. Man gewinnt Selbstvertrauen, blickt optimistisch in die Zukunft und setzt so einen Prozess in Gang, der voller positiver Überraschungen steckt.

  • Wer aufräumt, finde sogar die Liebe. Das zumindest hört Marie Kondo immer wieder von ihren Klientinnen und Klienten.

  • Die Qualität menschlicher Beziehungen komme in unserem Umgang mit Gegenständen zu Ausdruck. So hätten Frauen ohne feste Beziehung die Angewohnheit, Kleidung und Dokumente zu horten.

  • Üben Sie mit Ihren Kindern, Kleidung zusammenzulegen.

  • Beachten Sie die Regeln von Marie Kondo, aber halten Sie sich nicht sklavisch an sie. Wenn Sie nämlich Details anpassen, macht das Aufräumen mehr Spass. Und «wer Spass dabei hat, bleibt Sieger beim Aufräum-Fest».
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Buchtipp

Aus: Marie Kondo, «Magic Cleaning: Wie Wohnung und Seele aufgeräumt bleiben.»

Deutsche Übersetzung von Monika Lubitz

Copyright © 2012 Marie Kondo; 2015 Rowohlt Verlag GmbH, Reinbek bei Hamburg

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