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Magic Cleaning: Das ewige Chaos

Wer kennt das nicht: Man räumt dauernd auf, und doch herrscht wieder das Chaos? In unserer 12-teiligen Serie «Magic Cleaning von Marie Kondo» zeigen wir, wie Sie daheim Ordnung schaffen, die bleibt. Erfahren Sie in Teil 1, was funktioniert und was nicht.

Bei Magic Cleaning ordnet man deshalb Dinge derselben Kategorie, unabhängig davon, wo in der Wohnung oder im Haus sie sich befinden.
Bei Magic Cleaning ordnet man deshalb Dinge derselben Kategorie, unabhängig davon, wo in der Wohnung oder im Haus sie sich befinden.

(mei) Die meisten von uns wohnen nicht so, dass es nichts aufzuräumen oder zu ordnen mehr gäbe. Entweder scheinen sich mehr und mehr Dinge anzusammeln, oder sie verteilen sich immer mehr. So ist Aufräumen ein Thema, das uns immer wieder beschäftigt.

Marie Kondo: Aufräumen als Berufung

Während Ordnung schaffen für die meisten Menschen eine unangenehme Pflicht ist, war es für die Japanerin Marie Kondo schon in jungen Jahren ein Hobby. Sie probierte verschiedenste Ansätze an sich und ihrer Familie aus, verwarf, was nicht funktionierte, und entwickelte schliesslich ein System, das sich für alle Menschen bewährte: die KonMari-Methode bzw. Magic Cleaning. Dabei geht es nur um zwei Sachen: Erstens zu entscheiden, was man wegwerfen und was man behalten will, zweitens all jenen Gegenständen, die bleiben, einen festen Platz zuzuweisen. Marie Kondo schrieb über ihre Methode zwei Beststeller und arbeitet heute als Aufräum-Coach.

Das ist Magic Cleaning

Bei Magic Cleaning räumt man nicht Stück für Stück ein wenig hier und dort auf, sondern radikal: Innert möglichst kurzer Zeit soll ein ganzes Haus, eine ganze Wohnung wieder in Schuss gebracht werden. Allerhöchstens sechs Monate Zeit soll man sich für den ganzen Prozess geben. Denn: «Nur durch das radikale Aufräumen in einem Rutsch wird ein drastischer Bewusstseinsprozess ausgelöst (...) Nur so ist garantiert, dass es keinen Rückfall ins Chaos gibt», schreibt Marie Kondo. Deshalb ist es wichtig, gleich von Beginn weg perfekt aufzuräumen. Denn so kommt Bewegung ins Leben, und das sei der eigentliche Grund zum Aufräumen: Laut Marie Kondo ermöglicht uns Ordnung, genau das Leben zu führen, das wir führen wollen.

Kategorien statt Zimmer

Einer der grössten Irrtümer beim Aufräumen liegt darin, von Zimmer zu Zimmer vorzugehen. Denn viele Dinge derselben Kategorie befinden sich in mehr als nur einem Zimmer, und so lange man von Ort zu Ort zieht, kriegt man die Unordnung nicht in den Griff. Ein Beispiel: Manche bewahren Kleidung nicht nur in Kleiderschränken im Schlafzimmer auf, sondern auch im Entrée, im Estrich, im Keller oder in einem Schrank in einem anderen Zimmer. Gerade Sportkleider oder all jene Stücke, die nicht der Jahreszeit entsprechen, sind oftmals getrennt von der üblichen Kleidung verstaut. Bei Magic Cleaning ordnet man deshalb Dinge derselben Kategorie, unabhängig davon, wo in der Wohnung oder im Haus sie sich befinden.

Dinge nicht verstauen

Ein weiterer Fehler liegt darin, zu meinen, Dinge zuordnen heisse, sie zu verstauen. Das Gegenteil sei der Fall, so Marie Kondo: Das Verstauen sei nicht mehr als eine schnelle Lösung nach dem Motto «Aus den Augen, aus dem Sinn». Deshalb sei es kein Wunder, dass der Stauraum – egal, wie gross er ist – gerne aus allen Nähten platzt. Bevor also ans Aufbewahren gedacht wird, ist entrümpeln angesagt.

Die Grundsätze im Überblick

  1. Räumen Sie schnell auf.

  2. Räumen Sie perfekt auf.

  3. Räumen Sie mit der richtigen Methode auf: Gehen Sie nach Kategorien vor, wie Kleidung, Bücher, Dokumente.

  4. Entscheiden Sie bei jedem Gegenstand, ob Sie ihn behalten oder wegwerfen wollen.

  5. Geben Sie jedem Gegenstand, den Sie behalten, einen fixen Platz.
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So geht's weiter

Lesen Sie als Nächstes, wie das Entrümpeln gelingt.

Mehr erfahren

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Buchtipp

Aus: Marie Kondo, «Magic Cleaning. Wie richtiges Aufräumen Ihr Leben verändert.»

Deutsche Übersetzung von Monika Lubitz

Copyright © 2011 Marie Kondo; 2013 Rowohlt Verlag GmbH, Reinbek bei Hamburg

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Zusätzliche Informationen

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