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Die 6 Badtrends 2020

Die aktuellen Badezimmer von Herrn und Frau Schweizer sind schlicht, pflegeleicht und bedienungsfreundlich. Und sie trennen das WC vom Ort ab, wo man sich schön macht.

Besonders beliebt sind Bademöbel und Bade-Accessoires in «iPhone»-Form.
Besonders beliebt sind Bademöbel und Bade-Accessoires in «iPhone»-Form.

Badtrend 1: Schlicht

(mei) Was das Design von heutigen Badezimmern angeht, ist weniger mehr. Denn der Trend geht hin zu einfachen, zurückhaltenden und reduzierten Looks. Besonders beliebt sind Bademöbel und Bade-Accessoires in «iPhone»-Form. Die abgerundeten Ecken nehmen dem ansonsten puristischen Aussehen die Härte. Bei den Materialien ist Natürlichkeit angesagt: Böden in Naturholz oder Naturstein, oder zumindest in der Optik derselben. Dazu passen warme, natürliche Farben, die ein Gefühl von Wärme und Behaglichkeit vermitteln.

Schlicht, natürlich, bodeneben – so präsentieren sich Bäder bzw. Duschen heute.
Schlicht, natürlich, bodeneben – so präsentieren sich Bäder bzw. Duschen heute.

Badtrend 2: Pflegeleicht

Bloss nicht zu viel schrubben! Nicht nur, weil es Schöneres gibt, sondern auch, weil die Hygiene hierzulande etwas zu grossgeschrieben wird: In ihrem Eifer nach Sauberkeit haben viele Menschen essighaltige Putzmittel verwendet, welche die zementösen Fugen zwischen den Plättli aufgelöst haben. Die Folge: Feuchtigkeit konnte eindringen, sodass sich Schimmel gebildet hat. Vielleicht ist dies der Grund, weshalb sich gerade im Duschbereich eine möglichst fugenlose Gestaltung durchgesetzt hat: Der Putzaufwand ist geringer, und der Schaden, den man anrichten kann, auch.

Badtrend 3: Benutzerfreundlich

Ist der Waschturm auf der richtigen Höhe angebracht, ist er einfacher zu benutzen.
Ist der Waschturm auf der richtigen Höhe angebracht, ist er einfacher zu benutzen.
  • Keep it simple: Nach diesem Prinzip sind die aktuellen Badezimmer ausgestattet. Armaturen, Duschen und Badewannen sollen einfach bedienbar sein. Das heisst: Möglichst wenige Hebel und kein elektronischer Schnickschnack. Wie wohltuend das ist, wissen alle, die schon einmal in einer Dusche mit zig Bedienmöglichkeiten gestanden sind und es nur mit Mühe fertigbrachten, überhaupt das Wasser anzustellen.

  • Die richtige Höhe: Die Duschen von heute sind bodeneben. Toilette, Waschtisch und Waschturm sind punkto Höhe so angebracht, dass sie ergonomisch benutzbar sind.

Badtrend 4: WC wird vom Bad getrennt

Wer kennt das nicht: Man möchte sich vor dem Ausgehen schminken, doch leider war zuvor jemand auf der Toilette, und nun riecht es dort entsprechend? Nicht gerade die idealen Voraussetzungen für das Anbringen von Make-up oder das Eincremen mit Body Lotion. Es geht auch anders, sagt Andreas Schmid von Schwizer Haustechnik: «Sofern es die baulichen Umstände zulassen, empfehlen wir die Trennung der einzelnen Funktionen, die heute im Bad zusammenkommen. Entweder richtet man das WC in einem gänzlich anderen Raum ein, oder man trennt es zumindest mit einer Glaswand vom übrigen Bad ab. Nach Möglichkeit ebenfalls separiert wird der Waschtisch, der näher zum Schlafzimmer rückt.» So ergeben sich die folgenden drei Raumbereiche: Erstens die Ankleide mit Waschen, Rasieren, Schminken, zweitens das Bad mit Badewanne und/oder Dusche, und drittens das WC mit der Toilette.

Badtrend 5: Dusche mit integrierter Wellness

Dampfdusche
Die Dampfdusche bietet Erholung vom Alltag.
  • Ein bisschen Luxus darf sein. Eine grosszügige, ebenerdige Dusche mit einer Kopf- und Handbrause ist heutzutage Standard. Ist die Kopfbrause in die Decke integriert, vermittelt sie ein Regenerlebnis.

  • Die Dampfdusche hat zusätzlich eine Dampffunktion. Die Luftfeuchtigkeit beträgt 100%, die 45-50 °C. Die Dampfdusche kann mit Musik, Licht und Aromen ergänzt werden, um ein Erlebnis für alle Sinne zu bieten. Ein Sitzplatz dient zur Entspannung. Voraussetzung für den Einbau einer Dampfdusche ist eine geschlossene Kabine mit dampfdichter Decke. Die technischen Einrichtungen sind versteckt, sodass die Dampfdusche kaum anders aussieht als eine «normale». Der Aufpreis zur regulären Dusche beträgt mindestens 8000 Franken.

  • Die Infrarotdusche gibt warmes Infrarotlicht ab. Der Benutzer sitzt vor einem Rückenstrahler, geniesst die Wärme und kann seine Muskeln entspannen. Voraussetzung für den Einbau ist ein elektrischer Anschluss für das Infrarotlicht. Die Zusatzkosten zur regulären Dusche sind mit mindestens 2500 Franken zu veranschlagen.
Idealerweise ist das Bad mit einer Grundbeleuchtung und Ambientelicht ausgestattet.
Idealerweise ist das Bad mit einer Grundbeleuchtung und Ambientelicht ausgestattet.

Badtrend 6: Mehrere Lichtquellen

Die in den Spiegelschrank integrierte, einzige Lichtquelle im Bad gehört der Vergangenheit an. Eigenheimbesitzer wünschen heute mindestens eine zweite Lichtquelle, wenn nicht deren vier bis fünf. So können sie zusätzlich zum Arbeitslicht bzw. zur Grundausleuchtung auch Ambientelicht wählen. Dieses ist oft indirekt und von Vorteil dimmbar, sodass sich verschiedene Stimmungen erzeugen lassen.

Zusätzliche Informationen

Dornbracht und Schwizer Haustechnik/zvg Artikel drucken