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Ferien: Wohin mit den Haustieren?

Sie werden von einer akuten Fernweh-Attacke erfasst und es zieht Sie in die grosse, weite Welt? Und nun suchen Sie nach einer «Urlaubslösung» für Ihren Hund oder Ihre Katze?

Hund am Strand
Die optimale Urlaubslösung für Hunde: Ab mit in die Ferien!

(mei) Trauriger Hundeblick, grosser Katzenjammer – es ist wieder Ferienzeit und Herrchen packt die Koffer. Während der Mensch die schönsten Wochen des Jahres herbeisehnt, ist dessen tierischer Hausgenosse meist alles andere als «urlaubsreif». Doch des Zweibeiners' Freud muss nicht zwingend des Vierbeiners' Leid sein: Es gibt geeignete Lösungen für Hunde und Katzen.

Katzen – Daheimbleiben ist alles

  • Nachbarn, Freunde oder Bekannte: Am besten werden Katzen in den gewohnten vier Wänden von Nachbarn, Freunden oder guten Bekannten umsorgt, die sie täglich füttern, streicheln und ausgiebig mit ihnen spielen.

  • Professionelle Cat-Sitter: Als Alternative für die Katzenbetreuung kommen professionelle Catsitter in Frage. Die Kosten belaufen sich in der Regel auf 30 bis 40 Franken pro Besuch. Hinzu kommen möglicherweise Fahrspesen. Fragen Sie Ihren Tierarzt nach einer gewissenhaften «Katzen-Nanny» in Ihrer Umgebung und stellen Sie sicher, dass Sie und Ihr Büsi den mobilen Tierbetreuer vor Ihrer Abreise kennenlernen. 

  • Tierferienheime: Eine weitere Option – zumindest für Wohnungskatzen – können Tierferienheime sein. Diese beherbergen Ihre Mietze und verlangen dafür meist zwischen 20 und 40 Franken pro Tag. Je nach Tier ist diese Lösung jedoch alles andere als ideal, da ein Aufenthalt in einem Tierferienheim grossen Stress bedeuten kann. Ratsam ist es, zwei bis drei Probetage im Vorfeld einzuschalten. So erhalten Sie einen ersten Eindruck, ob Ihr Stubentiger sich für diese Variante eignet. Wichtig ist es, mehrere Tierferienheime zu vergleichen und sich vor Ort von der Qualität der Unterbringung zu überzeugen. So können Katzen zum Beispiel nicht überall in Einzelhaltung betreut werden. 

Hunde – Reisebegleiter par excellence

Viel Zeit für ausgedehnte Spaziergänge, das Herrchen den ganzen Tag um sich – und Bello ist restlos glücklich. Entsprechend lautet die optimale Urlaubslösung für Hunde: Ab mit in die Ferien! Zumindest, wenn die Wunschdestination per Auto angesteuert werden kann.

  • Informieren Sie sich vorweg über die wichtigsten Punkte wie z.B. die Einreisebestimmungen für Hunde im anvisierten Land, die Bestandteile der Reiseapotheke und was es heisst, tiergerecht zu reisen.

  • Ein wesentlicher Aspekt ist die Wahl der Unterkunft. Buchen Sie nur dort, wo Ihr Vierbeiner explizit willkommen ist und wo er in der Nähe eine Freilauffläche zum Herumtoben findet.

  • Bei Reisen in den heissen Süden ist ein Abstecher zum Hunde-Coiffeur vor Reiseantritt empfehlenswert, wobei das Fell nicht zu kurz geschnitten werden darf, denn sonst droht Sonnenbrand für die empfindliche Hundehaut.

In der Obhut guter Freunde oder Nachbarn

  • Nachbarn, Freunde oder Bekannte: Wenn Sie Ihren vierbeinigen Freund jedoch nicht mitnehmen können oder wollen, dann ist die eindeutig beste Alternative, ihn in die Obhut tierlieber Nachbarn, Freunde oder guter Bekannter zu geben. Das hat den Vorteil, dass Ihr Liebling zu Menschen kommt, die er schon kennt und die zudem bereits mit seinen Marotten vertraut sind.

  • Tierferienheim: Ein vorübergehend gutes Zuhause kann auch ein vertrauenswürdiges Tierferienheim sein. Wie bei Katzen ist es von zentraler Bedeutung, Probetage zu vereinbaren und den gesunden Menschenverstand bei der Auswahl des Heims walten zu lassen. Was die Kosten angeht, ist je nach Grösse des Hundes mit 30 bis 50 Franken pro Tag zu rechnen.

Der Tipp zum Schluss

Bleibt ein Tier zuhause, sollten Sie für Notfälle Ihre Handynummer und allenfalls diejenige einer Kontaktperson in der Schweiz, die Telefonnummer Ihres Tierarztes sowie Geld für eine Behandlung zurücklassen. Müssen Medikamente verabreicht werden, so sollten diese ausreichend vorhanden sein, zudem empfiehlt sich das vorherige Üben der Einnahme. Genaue Angaben zur Ernährung und zu speziellen Angewohnheiten Ihres vierbeinigen Lieblings sowie Sicherheitstipps wie das Vermeiden von Fenstern in Kippstellung gehören ebenfalls zur verantwortungsvollen Ferienplanung.

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