Barhocker für jeden Typ

Barhocker sind der Blickfang jeder Einrichtung. Nicht umsonst ist die Auswahl inzwischen berauschend.

(del) Was gibt es Schöneres, als sich nach einem Arbeitstag daheim mit einem kühlen Bier an die Theke zu setzen? Doch nicht nur die Heimbar, auch ein Barhocker riecht nach Feierabend. Ob klassisch oder ausgeflippt, inzwischen gibt es für jeden Typ das passende Modell.

Der Klassiker unter den Barhockern bleibt natürlich der «Bill-Barhocker» von Max Bill.

Der Klassiker und die Neuinterpretation

Der Klassiker unter den Barhockern bleibt natürlich der «Bill-Barhocker» von Max Bill (produziert bei Horgenglarus). Mit seinem schwarzen Ledersitz und den Chromstahlbeinen sitzt man hier noch wie einst in den 50er Jahren. Wer gerne konform geht, kann mit diesem Modell nichts falsch machen.

Ebenso klassisch, aber neu interpretiert ist der schlichte Schichtholzhocker «Aalt» von Lola Castello für Puntmobles.

Ebenso klassisch, aber neu interpretiert ist der schlichte Schichtholzhocker «Aalt» von Lola Castello für Puntmobles. Mit seiner Form erinnert er an Entwürfe des Altmeisters Alvar Aalto und passt deswegen bestens zu einer modernen, zeitlosen Einrichtung.

Wer vielleicht mehr ein Faible für Flugzeuge und Feuerzeuge im Retrostil hat, dem könnte der Barhocker «Nuta» des Designers Lluís Pau für Mobles114 gefallen.

Der Retrohocker und der Fröhliche

Wer vielleicht mehr ein Faible für Flugzeuge und Feuerzeuge im Retrostil hat, dem könnte der Barhocker «Nuta» des Designers Lluís Pau für Mobles114 gefallen. Sowohl der Rundsitz als auch die Beine sind bei diesem Hocker aus mattem oder poliertem Edelstahl gefertigt. Eine Theke im Stil der 50er oder 60er Jahre sieht dazu besonders schön aus.

Weniger nostalgisch, aber dafür umso fröhlicher kommt der Drehhocker «Gimlet» von Jorge Pensi - ebenfalls für Mobles114 - daher.

Weniger nostalgisch, aber dafür umso fröhlicher kommt der Drehhocker «Gimlet» von Jorge Pensi – ebenfalls für Mobles114 – daher. Modern und in der Manier von Phillippe Starck, dem Enfant terrible der Designerszene, ist der Kunststoffhocker in mehreren Farben erhältlich und kann durchaus für sich alleine an der Bar stehen.

Eingefleischte Romantiker hingegen kommen um den Barhocker «Soshun» von Masanori Umeda für Edra nicht herum.

Für Romantiker und Sportliche

Eingefleischte Romantiker hingegen kommen um den Barhocker «Soshun» von Masanori Umeda für Edra nicht herum. Der Clou dieses Hockers: Wenn man drauf sitzt, fühlt man sich tatsächlich wie in eine Rose gebettet. Am schönsten ist das Modell – wenn man schon romantisch ist – natürlich in dunkelrotem Samt.

Etwas tiefer als die üblichen Barhocker, aber für zum freistehenden Küchenmöbel genau richtig ist der Hocker «Sella» von Achille und Pier Giacomo Castiglioni für Zanotta.

Etwas tiefer als die üblichen Barhocker, aber für zum freistehenden Küchenmöbel genau richtig ist der Hocker «Sella» von Achille und Pier Giacomo Castiglioni für Zanotta. Mit seinem einem echten Velosattel nachempfundenen Sitzteil und der pinkfarbenen Verbindungsstange ist das Modell mit Sicherheit etwas für Leute, die es gerne ausgeflippt haben – oder am Feierabend doch lieber bei einem Bier über Sport reden.

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