Möbel für Kinder

Kinder und Bewegung gehören zusammen: Die Kleinen wachsen, erobern den Raum, schaffen sich eigene Welten. Die Anforderungen an Möbel sind deshalb hoch.

«Maxbox» von Maxinthebox
«Maxbox» von Maxinthebox

(msc) Als Kind betrachtet man Dinge beweglich. Die schlichte Puppe ist eine Prinzessin, die Badewanne ein Meer und der Tisch verwandelt sich mit wenigen Hilfsmitteln in eine Burg. Auch die Kinder selber bewegen sich gerne – und sie wachsen schnell. Daraus ergeben sich die grundlegendsten Anforderungen an Kindermöbel. Sie sollten stabil und sicher sein und frei von giftigen Materialien. Praktischerweise lassen sie sich auf einfache Weise erweitern und den Bedürfnissen des wachsenden Kindes anpassen. Ein wandelbares Möbel wie die «Maxbox» von Maxinthebox (im Bild) kann dazu beitragen.

«Ole» von Pinolino
«Ole» von Pinolino

Das Bett wächst mit

Bereits bei den Schlafstätten für die Kleinsten stellt sich die Frage, ob ein simples und günstiges Bett oder doch gleich eines erworben werden soll, das der Grösse des rasch wachsenden Sprösslings anpassbar und vielleicht etwas stabiler konstruiert ist – und dafür auch etwas mehr kostet. «Ole» von Pinolino mit einem höhenverstellbaren Lattenrost und den Umbaumöglichkeiten bis zum Sofa dient dem Nachwuchs von Beginn weg jahrelang als vielseitiges Möbel.

Sicher mit Normenbezeichnungen

Bei allen Kindermöbeln, vor allem aber bei den Betten, spielt ferner der Aspekt Sicherheit eine grosse Rolle. Grundsätzlich gilt, dass Ecken und Kanten abgerundet sein sollten. Überstehende Teile oder Ritzen sind fehl am Platz, die Matratze liegt mit Vorteil auf einem (verstellbaren) Lattenrost. Beim Babybett sollte der Abstand der Gitterstäbe zwischen 4,5 und 6,5 Zentimeter betragen – damit das Kind weder etwas einklemmen noch durchrutschen kann. Herausnehmbare Stäbe gestatten ihm später das selbstständige Hinaus- und Hereinkrabbeln.

«Varietta» von Paidi
«Varietta» von Paidi

Insbesondere Kajüten- oder Hochbetten provozieren Unfälle: Gegen 1000 Kinder bis acht Jahre stürzen in der Schweiz jährlich hinunter. Die Schweizerische Beratungsstelle für Unfallverhütung (BfU) empfiehlt deshalb, dass im oberen Bett Kinder frühestens mit sechs Jahren schlafen sollten. Achten Sie zudem darauf, dass ein Kajütenbett – wie hier «Varietta» von Paidi – die Normenbezeichnung EN 747 oder das GS-Zeichen trägt.

Schrank- und Regalsystem von De Breuyn
Schrank- und Regalsystem von De Breuyn

Ausprobieren hilft bei der Auswahl

Bei Kinderhochstühlen, Schreibtischen und den Stühlen dazu sollte das Kind bei der Auswahl dabei sein. Das Ausprobieren zeigt sofort, ob das Möbel passt oder nicht. Wenn Tische und Stühle ergonomisch auf ihre Benutzer abgestimmt sind, fördert es deren Körperhaltung und Konzentration. Ausbau- und verstellbare Möbel kommen diesem Anliegen entgegen. Auch Möbel zur Aufbewahrung, also Schränke, Kisten und Regale, gibt es als erweiterbare Systeme. Beim Schrank- und Regalsystem von De Breuyn lassen sich mit ein paar Handgriffen viele Formen verwirklichen. Zudem ist eine grosse Zahl von verschiedenen Teilen für die Ausstattung erhältlich.

«Trioli» von Eero Aarnio
«Trioli» von Eero Aarnio

Das Möbel ist ein Spielzeug

Der doppelten Anforderung des enormen Bewegungsdrangs der Kinder und einer praktischen Funktion kommen Spielmöbel entgegen. Sie zeichnen sich besonders durch Stabilität und oft auch durch eine gewisse Schlichtheit aus, damit der Phantasie keine Grenzen gesetzt sind. Spielmöbel wie «Trioli» von Eero Aarnio verwandeln sich nach dem ruhigen Einsatz als Stuhl am Zeichnungstisch im Handumdrehen in ein williges Indianerpferd oder einen Dampfer auf hoher See. Neben einfach gestalteten Spielmöbeln sind auch ganze Kinderzimmereinrichtungen zu haben, bei denen Betten und Schränke als Burgen, Schiffe oder Phantasielandschaft gestaltet sind.

zvg Artikel drucken