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Wohntrends: So wohnen wir 2019

Der Klimawandel hat unsere Inneneinrichtung erfasst: Wohnen wird nachhaltiger. Und flexibler, denn in Einpersonenhaushalten ist Multifunktionalität Trumpf.

Der Teppich „Cabuya“ von Ames
Der Teppich «Cabuya» von Ames.
Die Bettwäsche „SEEBACH“ von Atelier Pfister
Die Bettwäsche «SEEBACH» von Atelier Pfister.

Wohntrend 1: Nachhaltigkeit   

(mei) Dass die Erde aus dem Gleichgewicht geraten ist und ihre Ressourcen endlich sind, ist spätestens mit den Klimastreiks der Jugendlichen ins Bewusstsein der Allgemeinheit gerückt. Jede und jeder Einzelne ist aufgefordert, sein Konsumverhalten zu überdenken. Beim Kauf von Möbeln und Wohnaccessoires hat das Umdenken bereits begonnen: Langlebige Einrichtungen und solche aus nachwachsenden Rohstoffen wie Holz, Papier oder Kork finden immer mehr Abnehmerinnen und Abnehmer. Gleichzeitig entstehen Objekte aus ungewöhnlichen Materialien: Der Teppich «Cabuya» von Ames zum Beispiel, den Sebastian Herkner entworfen hat, wird aus Pflanzenfasern hergestellt. Eine weitere Innovation sind «kompostierbare» Wohntextilien nach dem Cradle-to-Cradle® Prinzip: Alfredo Häberli hat für Atelier Pfister zum Beispiel die biologisch abbaubare Bettwäsche «SEEBACH» geschaffen.

Die Leuchte „Salt and Pepper“ von Tobias Grau
Die Leuchte «SALT&PEPPER» von Tobias Grau.

Wohntrend 2: Möbel für Single-Wohnungen

Der «ess.tee.tisch» von horgenglarus
Der «ess.tee.tisch» von horgenglarus.

Einpersonenhaushalte stellen in der Schweiz die häufigste Wohnform dar. Besonders verbreitet ist das Alleinwohnen in den Städten, und zwar bei allen Altersstufen. Das Besondere an solchen Haushalten: Die Nettowohnfläche pro Person ist zwar gross, insgesamt ist sie aber eher klein. Deshalb sind gerade Möbel geeignet, die mobil, multifunktional und platzsparend sind. Der höhenverstellbare Tisch «ess.tee.tisch» von horgenglarus zum Beispiel ist mal Salontisch, mal Esstisch. Und die Leuchten «SALT&PEPPER» von Tobias Grau und «Balad» von Fermob können dank Akku überall dort platziert werden, wo ihr Licht gerade erwünscht ist.

Die Leuchte „Balad“ von Fermob
Die Leuchte «Balad» von Fermob.
Der Sessel „Phileas“ von ligne roset
Der Sessel «Phileas» von ligne roset.

Wohntrend 3: Dreidimensionale Oberflächen  

Ein Leben ohne Smartphone und Bildschirm ist für die meisten Menschen unvorstellbar. Viele sind so im virtuellen Raum zuhause, dass Digital Detox zum Thema wird. Das Wohnen setzt einen Gegentrend zu den glatten Oberflächen, die uns bei der Arbeit und in der Freizeit so allgegenwärtig begleiten: Bei Inneneinrichtungen boomen haptische Oberflächen mit einem dreidimensionalen Feeling. Dies zeigt sich von Parkettböden über Wohnaccessoires wie Teppiche und Kissen bis zu den Bezügen von Polstermöbeln. So sind die vertikalen Linien des Sessels «Phileas» von ligne roset den Rippen alter Gussheizkörper und den Rillen des Durolex-Glases «Picardie» nachempfunden.

Das Sideboard «Seven Edition Interio» von Interio
Das Sideboard «Seven Edition Interio» von Interio.

Wohntrend 4: Salbei und Rottöne

Das Zierkissen «Sheridan» von Pfister.
Das Zierkissen «Sheridan» von Pfister.

Farblich sind die Einrichtungen so bunt wie schon lange nicht mehr. Im Trend liegen der dezente Grünton Salbei sowie gebrochene bzw. gebrannte Rottöne wie Terrakotta oder Koralle. Doch auch Blautöne sind aus dem Wohnzimmer kaum mehr wegzudenken. Egal, für welche Farbe man sich entscheidet: Sie muss nicht durch neutrale Töne wie Beige, Braun oder Schwarz ergänzt werden, sondern kann mit Tönen derselben Farbe kombiniert werden. Diese so genannte Nuancierung funktioniert am besten, wenn man blasse Töne dazu nimmt.

Urban Gardening
Urban Gardening

Wohntrend 5: Urban Gardening im Wohnzimmer  

Terrassen und Balkone hat das Urban Gardening längst erobert. Nun verlagert es sich in den Innenraum. Wer etwas auf sich hält, erntet Ingwer und Aloe vera aus dem eigenem Wohnzimmer. Letzteres ist wegen der gezackten Blätter allerdings nicht ganz einfach. Am besten informiert man sich auf Youtube, wie der Saft gewonnen wird. Idealerweise kauft man für den Indoor-Garten eine Ingwerwurzel bzw. Aloe-vera-Pflanze aus biologischem Anbau. Ist dies nicht möglich, sollte mit der Ernte einige Monate lang gewartet werden – wird die Pflanze bis dann nicht gespritzt, wird sie sozusagen zu einem «Bio-Gewächs».

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