Datenschutz

Cookies helfen uns, unsere Website besser auf Ihre Interessen und Bedürfnisse abzustimmen. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies und unserer Datenschutzrichtlinie einverstanden.

So reduzieren Sie Plastik in der Küche

Das Plastikmüllproblem kann nur gemeinsam gelöst werden. Erfahren Sie jetzt, wo Sie in Ihrer Küche auf Plastik verzichten können.

Ersetzen Sie Küchenhilfen aus Plastik mit Produkten aus nachhaltigen Materialien.
Ersetzen Sie Küchenhilfen aus Plastik mit Produkten aus nachhaltigen Materialien.

Die Bilder von Plastikmüll in den Ozeanen sind allgegenwärtig. Allein der Great Pacific Garbage Patch, der grösste Müllstrudel, ist fast 40-mal so gross wie die Schweiz. Die ökologischen Folgeschäden betreffen nicht nur die Meereslebewesen, sondern auch uns. Denn der Plastikabfall zerfällt in kleine und kleinste Teilchen, die den Weg zurück ans Land und in unsere Luft finden. 

Jede und jeder ist gefordert 

Die Lösung des Meeresmüllproblems beginnt auf dem Land, und zwar beim Einzelnen. Es geht darum, den eigenen Plastikkonsum so stark wie möglich zu reduzieren. Dieser ist beträchtlich: 2010 verbrauchte jede Person in der Schweiz etwa 125 kg Kunststoffe im Jahr, wovon rund 80% als Abfall entsorgt werden. Auch wenn dieser Abfall nicht im Meer landet, macht die Reduktion des Plastikverbrauchs wegen der schlechten Rezyklierbarkeit vieler Kunststoffe Sinn.

Kaufen Sie Produkte ohne Plastik 

  • Kaufen Sie im Supermarkt Lebensmittel ein, die nicht in eine Unmenge Plastik gewickelt sind. 

  • Verwenden Sie im Coop den Multi-Bag. Dies ist ein Mehrwegbeutel für Gemüse und Früchte im Offenverkauf. Das Migros-Pendant heisst Veggiebag

  • Wenn Sie auf dem Markt oder direkt auf dem Bauernhof einkaufen, nehmen Sie eigene Einkaufsbeutel aus Baumwolle mit. 

  • Nutzen Sie wenn möglich Läden, die auf unverpackte Produkte spezialisiert sind. 

Ersetzen Sie Küchenhilfen aus Plastik mit Produkten aus nachhaltigen Materialien

  • Wenn Sie Ihre Frischhaltefolie aufgebraucht haben, steigen Sie auf Wachspapier um. Sie können Lebensmittel wie Käse, Brot oder Sandwiches darin einwickeln – und einfrieren – oder es über Schüsseln stülpen. Und: Wachspapier lässt sich mehrfach wiederverwerten. Für Fleisch und Fisch ist es allerdings nicht geeignet. 

  • Ist das Kunststoff-Schneidebrett kaputt, besorgen Sie sich eines aus Holz. 

  • Muss die Spülbürste ersetzt werden, bieten sich ebenfalls Modelle aus Holz an. 

  • Auch Entsafter sind aus Holz erhältlich, alternativ wählen Sie ein Modell aus Edelstahl. 

  • Strohhalme gibt es mittlerweile auch aus Glas und Edelstahl sowie aus Papier. 

  • Ersetzen Sie ausgediente Vorratsdosen mit solchen aus Glas oder Edelstahl. 

  • Selbst für Haushaltspapier gibt es eine plastikfreie Alternative: Solches aus Bambus ist nicht in Plastik verpackt und kann mehrfach wiederverwendet werden. 

  • Verwenden Sie eine feste statt eine flüssige Küchenseife

5 Tipps zum Schluss 

  1. Bei Neuanschaffungen generell auf Produkte aus Plastik verzichten und Alternativen aus Holz, Glas oder Metall berücksichtigen. Der teurere Kaufpreis gleicht sich mit der längeren Lebensdauer aus. 

  2. Entsorgen Sie keine Produkte, nur weil sie aus Plastik sind. Im Gegenteil: Verwenden Sie sie so lange wie möglich. 

  3. Berücksichtigen Sie auch andere ökologische Aspekte in Ihren Überlegungen. Fresh Bags zum Beispiel verlängern die Haltbarkeit von Salaten, Gemüse und Früchten und beugen damit Food Waste vor. 

  4. Wenn Sie nicht um Plastiksäcke herumkommen, so verwenden Sie sie wieder, zum Beispiel als Einsatz in den Abfallbehältern im Bad und im WC. 

  5. Kommen Sie nicht um den Kauf eines Produktes aus Plastik herum, sollten Sie schadstoffbelastete Kunststoffe wie Polyvinylchlorid (PVC), Polycarbonat (PC) oder Bisphenol A (BPA) vermeiden.

istockphoto Artikel drucken