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Tipps zur praktischen Einrichtung der Waschküche

Auch wenn Wäsche waschen heute nicht mehr so eine Plackerei ist wie noch vor wenigen Jahrzehnten, lohnt es sich gleichwohl, den Arbeitsabläufen und der Ergonomie besondere Beachtung zu schenken.

Beim Planen oder Einrichten einer Waschküche lohnt es sich, den Arbeitsabläufen und der Ergonomie besondere Beachtung zu schenken.
Beim Planen oder Einrichten einer Waschküche lohnt es sich, den Arbeitsabläufen und der Ergonomie besondere Beachtung zu schenken.

In 7 Schritten zur perfekten Waschküche

Schritt 1: Überblick über die Waschküche erlangen

(mei) Bei der Planung der Waschküche im künftigen Eigenheim, aber auch bei der Neueinrichtung einer bestehenden Waschküche sollte man sich zu Beginn einen Überblick über die gewünschte Einrichtung für folgende Vorgänge und deren Reihenfolge verschaffen:

  • Schmutzwäsche lagern
  • Aufbewahrung von Waschmitteln, Bügeleisen etc.
  • Waschen (Maschinenwäsche / Handwäsche)
  • Trocknen
  • Wäsche bügeln, zusammenlegen und allenfalls verstauen

Extra: Wäscheschacht

Für die Lagerung verschmutzter Wäsche empfehlen sich nach oben offene Körbe aus Kunststoff oder Textilien. Idealerweise sollten diese auf Rollen montiert sein. Falls Sie ein neues Eigenheim planen, ist der Einbau von Wäscheschächten, welche z.B. vom Badezimmer zur Waschküche führen, eine Überlegung wert. Auf diese Weise wird verschmutzte Wäsche in der Wohnung elegant aus dem Weg geräumt, was insbesondere in kinderreichen Haushalten eine grosse Hilfe darstellen kann.

Schritt 2: Die Waschküche ergonomisch einrichten

  • Wenn Sie die Waschmaschine und allenfalls den Tumbler nicht auf den Fussboden, sondern auf ein Podest stellen, bücken Sie sich im Laufe eines Jahres ein paar Mal weniger. Viele Hersteller bieten Waschtürme, auf denen Waschmaschine und Tumbler ergonomisch ideal entweder über- oder nebeneinander gestapelt werden.

  • Vielfach befindet sich unter den Geräten eine Auszugsschublade – diese kann z.B. zum Verstauen von Waschmittel etc. verwendet werden.

  • Wenn der Waschturm unter der Waschmaschine noch über ein zusätzliches Auszugstablar verfügt, brauchen Sie die Wäsche aus dem Waschkorb auch nicht mehr ganz vom Boden heraufzuheben.

Schritt 3: Das Waschen organisieren

  • Bei der Beschaffung einer neuen Waschmaschine lohnt es sich, grosszügig zu denken. Viele moderne Geräte wägen die Wäsche vor dem Waschvorgang und dosieren den Wasserbedarf entsprechend, sodass auch eine kleinere Wäsche in einer grösseren Waschmaschine nicht oder kaum mehr Wasser und Strom verbraucht als in einem kleineren Gerät. Andererseits lässt sich eine grössere Menge Wäsche in einem Waschgang erledigen.

  • Wer trotz modernsten Waschmaschinen seine Handwäsche auch wirklich von Hand macht, braucht zudem einen Waschtrog mit Kalt- und Warmwasseranschluss.

Schritt 4: Das Trocknen organisieren

  • Der Trocknungsvorgang lässt sich je nach Platzverhältnissen organisieren: am schnellsten, aber nicht unbedingt am schonendsten trocknet die Wäsche im Tumbler.

  • Wenn Sie über einen Trocknungsraum verfügen, können Sie den Trocknungsvorgang mit einem Wäschetrockner (z.B. Secomat) markant beschleunigen. Diese sogenannten Kondensationstrockner entziehen der Wäsche die Feuchtigkeit und gelten als sehr energieeffizient.

  • Eine weitere Möglichkeit, Wäsche einerseits schonend, andererseits aber auch rasch zu trocknen, bietet ein Trockenschrank. In diesem wird die Wäsche aufgehängt und im geschlossenen Zustand mit Heiss- oder Kaltluft getrocknet. Trockenschränke gelten bei der Verwendung von Warmluft jedoch als nicht sehr energieeffizient.

  • Bei allen Hilfsmitteln zum Trocknen: Eine Wäscheleine oder ein Wäscheständer wie z.B. Stewi im Freien ist in der warmen Jahreszeit die energiesparendste Art zum Wäschetrocknen.

Schritt 5: Flächen schaffen

Wenn Sie alle Arbeiten rund ums Wäsche waschen an einem Ort erledigen möchten, sollten Sie fürs Bügeln und Zusammenlegen entsprechende Flächen schaffen. Klappbare Bügel- und/oder Wäscheablagetische sparen Platz. Weitere Schränke und Ablageflächen wie Regale oder Gestelle tragen zusätzlich zu Ordnung in der Waschküche bei.

Schritt 6: Auf gute Belüftung achten

Das Feuchtigkeitsklima in der Waschküche steht und fällt mit der Belüftung. Wo das Lüften nicht durch Fenster möglich ist, muss zwingend für eine gute Lüftung bzw. Trockenheit gesorgt werden, sei es durch eine Belüftungsanlage oder einen Raumtrockner.

Schritt 7: Das Ambiente nicht vergessen

Die farbliche Gestaltung des Waschraums ist dem persönlichen Geschmack überlassen; die meisten werden hier aber zu hellen Farben tendieren. Dies gilt auch für die Beleuchtung: wenn Sie in der Waschküche etwas Ambiente schaffen möchten, so steht dem nichts im Wege, aber hell sollte es sein. Und wenn Sie im Zuge einer Hausautomation z.B. ein Multi-Room-System mit Musik in allen Räumen in Betracht ziehen, vergessen Sie die Waschküche nicht!

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Die Waschküche de luxe: Der Hauswirtschaftsraum

Bei der Planung von Wohnraum geht vielfach vergessen, dass in den eigenen vier Wänden nicht nur gewohnt, sondern auch gearbeitet wird. Für Kochen, Waschen, Reinigen, Bügeln oder Nähen fehlt oft der Platz. Wieso also nicht einen Hauswirtschaftsraum planen, der auch genügend Stauraum bietet? Im Hauswirtschaftsraum, auch Wirtschaftsraum oder einst Vorratskammer genannt, finden – übersichtlich und geordnet - die Vorräte und ein Gefrierschrank ebenso ihren Platz wie die Wasch- oder Nähmaschine, Besen und Staubsauger oder Werkzeug. Gleichzeitig können dort hauswirtschaftliche Arbeiten ausgeführt werden.

Standort am besten neben der Küche

Hat man die Vorzüge eines Hauswirtschaftsraums rechtzeitig erkannt, muss geplant werden, wo sich dieser befinden sollte. In den meisten Fällen lautet die Antwort: neben der Küche. Denn diese ist in der Regel der zentrale Raum eines Haushalts, und von hier aus lassen sich die meisten Hausarbeiten in Angriff nehmen. Die Vorteile: Man hat Zugriff auf die gelagerten Vorräte, kann den Waschgang überwachen, den Boden fegen und die Wäsche bügeln. Zudem hat man Platz für die Kleider, bis man Zeit und Musse findet, sie zu bügeln oder zu reinigen. Stören wird sich daran niemand, denn ein Hauswirtschaftsraum sollte nicht offen einseh-, sondern abschliessbar sein.

Planung des Hauswirtschaftsraums

  • Ergonomisch: Ein Hauswirtschaftsraum muss nicht gross sein. Wichtig sind vielmehr eine ergonomische Einrichtung und eine individuelle Planung je nach den Ansprüchen der Benutzer. Generell gilt: Hier sollte alles verstaut werden können, alles muss in Reichweite sein, die verschiedenen Arbeitsabläufe sollten einfach und an einem Ort ausgeführt werden können. Genügend Stauraum und Ablagefläche oder Platz für unterschiedliche Arbeiten müssen eingeplant werden.

  • Regale und Schränke nach Mass: Zahlreiche Anbieter haben sich auf platzsparende und ergonomische Lösungen für den Hauswirtschaftsraum spezialisiert. Erhältlich sind massgenaue Schränke und Möbelkombinationen, ausklappbare, zusätzliche Arbeits- und Abstellflächen, Waschmaschine und Tumbler in idealer Be- und Entladehöhe, Wandschienen, an denen Trocknungsgitter ebenso befestigt sind wie Kleiderstangen, Staubsaugerrohr und Wischmopp. Der geübte Heimwerker kann die Einrichtung des Hauswirtschaftsraums aber auch selber in Angriff nehmen und die Regale und Schränke passgenau auf die eigenen Bedürfnisse herstellen.

  • Raum gut erschliessen: Unbedingt in die Planung einzubeziehen ist die Stromzufuhr für Waschmaschine und Tumbler sowie zahlreiche Kleingeräte. Die Vielzahl stromführender Geräte bringt besondere Sicherungsbedürfnisse mit sich. Der ideale Hauswirtschaftsraum verfügt ausserdem über einen Waschplatz mit den entsprechenden Wasserleitungen.

  • Gutes Arbeitslicht: Nicht zu vernachlässigen ist ein gutes Arbeitslicht für die zahlreichen verschiedenen Tätigkeiten.

  • Multimedia: Wer Unterhaltung bei der Hausarbeit mag, sollte Anschlüsse für Radio und TV nicht vergessen.
Zusätzliche Informationen

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