Stehleuchten

Mehr als nur funktional: Moderne Stehleuchten bereichern den Wohnraum als eigenständige Skulpturen.

«Luca Lean» von Maigrau
«Luca Lean» von Maigrau

(mei) Stehleuchten allein machen noch keine gute Beleuchtung aus. Dafür braucht es ein Konzept, das den Bedürfnissen der Bewohner Rechnung trägt. Wichtig dabei ist ein Mix aus verschiedenen Leuchten und Leuchtmitteln: Bodenspots und Bodenkugeln, Lese-, Tisch- und Stehleuchten, aber auch LED, Halogen oder Sparlampen. «Glühlampen und Fluoreszenzröhren erzeugen ein gleichmässiges, sanftes Licht mit weichen Übergängen zwischen Licht und Schatten, während Halogenlicht eine theatralische, kontrastreiche Wirkung aufweist», erklärt Philipp Kuntze, Geschäftsleiter Planung und Verkauf bei Intraform. Insbesondere im Wohn- und Essbereich ist eine Kombination aus verschiedenen Lichtarten erforderlich, damit die Raumtiefe richtig ausgeleuchtet wird.

Keine «Strassenlaternen»

Verpönt sind laut Kuntze bei der Lichtplanung vernachlässigte Ecken und Böden. «Wir schauen eher Richtung Boden als nach oben», meint der Einrichtungsexperte. Gerade bei zu hohen Leuchtmitteln ist die Beleuchtung im unteren Bereich oft mangelhaft. Kuntze vergleicht solche Stehleuchten mit Strassenlaternen. Obwohl sich das Auge rasch an eine schlechte Beleuchtung gewöhnt, wirkt sie negativ im Unterbewusstsein nach. Für Kuntze ist klar, dass Stehleuchten nicht nur funktional, sondern auch ästhetisch überzeugen müssen: Sie sollen als eigenständige Skulpturen wirken. Dabei gilt: Je höher der Raum, desto mehr Volumen sollte die Stehleuchte aufweisen. Als besonders gelungene Beispiele für formschöne Leuchten nennt er «Tress» von Foscarini und «Luca Lean» von Maigrau.

«KOI» von Belux
«KOI» von Belux

«KOI» von Belux

Die von Naoto Fukasawa entworfene Leuchte «KOI» (Kreative Office Illumination) von Belux kann trotz ihres geringen Stromverbrauchs bis zu vier Arbeitsplätze mit Licht versorgen. Der Grund dafür sind eine effiziente Lichttechnik sowie die runde Form, die eine gleichmässige Lichtverteilung ermöglicht. Weil «KOI» 70 % des Lichts über die Decke reflektiert, sorgt sie für ein ermüdungsfreies Raumlicht. Die Innovation aus dem Hause Belux wurde mit dem Minergie-Label ausgestattet.

«Luca Lean» von Maigrau
«Luca Lean» von Maigrau

«Luca Lean» von Maigrau

Eine Standleuchte, die mehr Lehnleuchte ist – das ist «Luca Lean» von Maigrau. Sie wird einfach an die Wand gelehnt, wo sie ein stimmungsvolles Schattenbild erzeugt. Die Stäbe aus geölter Eiche und ein Schirm aus Textil und PVC, der auch in Farbe erhältlich ist, wirken nüchtern, architektonisch und dennoch warm. Als Leuchtmittel kommt eine Glühbirne zum Einsatz.

«Tube» von Christoph Anliker
«Tube» von Christoph Anliker

«Tube» von Christoph Anliker

Mit «Tube» hat der Berner Christoph Anliker eine LED-Leuchte aus faserverstärktem, gefärbtem Leichtbeton und Metall geschaffen. Die Eigenschaften des verwendeten Materials erlauben eine effiziente Kühlung, was sich in einer hohen Lebensdauer niederschlägt. Die von der Betonmöbel GmbH produzierte, auf Wunsch dimmbare Leuchte ist in verschiedenen Farben erhältlich.

«Kubo» von Innojok Oy
«Kubo» von Innojok Oy

«Kubo» von Innojok Oy

Leuchtmittel und Lichtterapielampe zugleich: Die Leuchte «Kubo» des finnischen Herstellers Innojok Oy, dessen Eigentümer und CEO blind ist, soll präventiv gegen Winterdepressionen wirken. «Kubo» besteht aus drei kubischen Strahlern unterschiedlicher Grösse, die skulptural und geometrisch zugleich wirken. Entworfen wurde die Leuchte vom vielfach ausgezeichneten Innenarchitekten und Designer Eero Aarnio, dessen Werke auch im Victoria and Albert Museum in London oder dem Vitra Design Museum in Weil am Rhein zu sehen sind.

«Queenlight» von Andreas Janson
«Queenlight» von Andreas Janson

«Queenlight» von Andreas Janson

Eine variable Gestalt zeichnet die von Andreas Janson entworfene Leuchte «Queenlight» aus: Ihr Aussehen lässt sich ganz leicht verändern, indem man ihre an einer Kreiskonsole an zwei Drehpunkten befestigten Lamellen anders verteilt. Scharfe Grenzen zwischen Licht und Schatten zeichnen die mit weissen Energiesparlampen ausgerüstete Leuchte aus. Entstanden ist sie im Zuge eines Bauauftrags, den Andreas Janson abwickelte. «Als Tischlerei entwickeln wir immer wieder Wohn-, Office- und Gastronomie-Konzepte, woraus sich Ideen für neue Produkte ergeben. Unsere Kunden freut dies, da sie so Pate eines Prototypen werden», sagt Janson.

«Metall F. Cooper» von Ingo Maurer
«Metall F. Cooper» von Ingo Maurer

«Metall F. Cooper» von Ingo Maurer

Mit «Metall F. Cooper» haben Ingo Maurer und sein Team eine Halogenleuchte geschaffen, deren Stab im unteren Teil fix und im oberen Teil flexibel ist. Aus diesem Grund kann der Reflektor, der um das Leuchtmittel drehbar ist, variabel eingestellt werden. Die Leuchte aus Metall und Kunststoff ist vollständig dimmbar.

«Athene» von Less'n'more
«Athene» von Less'n'more

«Athene» von Less'n'more

Auch die LED-Leuchte «Athene» von Less'n'more, deren reduzierte Silhouette das Firmenmotto widerspiegelt, verfügt über eine in verschiedenen Farben erhältliche Textilummantelung. Besonderes Merkmal der Leuchte ist ein stufenlos einstellbarer, frei ausrichtbarer Lichtkegel.

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zvg, Tom Vack, München Artikel drucken